Peter Weck hat sich fast völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Jetzt tauchte er plötzlich bei einer Musicalpremiere auf.
„Ich heirate eine Familie“TV-Legende (96) überrascht auf dem roten Teppich

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Peter Weck bei einem Theaterauftritt 2019. (Archivbild)

Seltene Momentaufnahmen eines Publikumslieblings: Peter Weck hat sich nach längerer Abwesenheit wieder auf dem roten Teppich präsentiert. Der 96-jährige Schauspieler und Regisseur besuchte im Wiener Raimund Theater die Premiere des Musicals „Die Schöne und das Biest“. Begleitet wurde der sichtlich gezeichnete Künstler dabei von seiner Lebensgefährtin Joanna Rzepa. Weck nutzte für den Besuch einen Rollstuhl.
Der Schöpfer und Hauptdarsteller des TV-Klassikers „Ich heirate eine Familie“ hatte sich in den vergangenen Monaten fast vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Die gesundheitlichen Rückschläge der vergangenen Jahre machten ihm schwer zu schaffen: Nach einem Schlaganfall im Spätsommer 2022, der unter anderem seine rechte Körperhälfte und das Sprachzentrum beeinträchtigte, musste sich der Theatermann mühsam durch Reha-Maßnahmen zurückkämpfen.
Peter Weck: „Im Alter wird man ja wieder kindisch“
Eine wichtige Stütze war stets seine Partnerin Joanna, mit der er seit 2020 zusammen ist. Den Beruf der Pädagogin kommentierte Weck mit typischem Humor gegenüber der „Kronen Zeitung“: „Das ist praktisch, denn im Alter wird man ja wieder kindisch.“
Zuletzt hatten sich die Sorgen im Umfeld des „Sissi“-Stars gemehrt. Als im vergangenen Jahr sein Weggefährte Otto Schenk beigesetzt wurde, blieb Wecks Platz auf dem Wiener Zentralfriedhof leer. Gegenüber der „Freizeit Revue“ äußerte eine Vertraute damals Besorgnis und erklärte, Weck sei „telefonisch nicht mehr erreichbar“.
Auch sein Sohn Philipp sprach im selben Magazin offen über den Gesundheitszustand seines Vaters, der in den 1960er Jahren sogar in Hollywood drehte („Der Kardinal“): „Er hat viele Untersuchungen und Termine mit Physiotherapeuten.“ Zudem machte er die veränderten Lebensumstände deutlich: „Er kann nicht mehr alleine leben, er braucht ständig Pflege.“
Dass Weck nun gemeinsam mit Rzepa wieder einen Theaterabend vor Publikum verbringen konnte, werten Beobachter und Wegbegleiter daher als erfreuliches Lebenszeichen nach einer langen Phase des Bangens.
