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Paukenschlag bei „LOL“„Bully“ ist raus – Kölnerin soll übernehmen!

Michael Bully Herbig bei der Premiere der 7. Staffel im vergangenen Jahr.

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Michael „Bully“ Herbig bei der Premiere der 7. Staffel von „LOL“ im vergangenen Jahr.

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Paukenschlag bei Prime Video: Michael „Bully“ Herbig ist bei „LOL“ raus. Wer für ihn übernimmt, steht bereits fest.

Bei der Amazon-Prime-Video-Comedyshow „LOL: Last One Laughing“ endet eine Ära: Michael „Bully“ Herbig ist bei der Sendung nicht mehr dabei. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Sieben Staffeln lang hatte Herbig das Format moderiert und war das Gesicht der Show. Laut dem Bericht laufen die Aufzeichnungen für die neue Staffel bereits. Mehrere Folgen seien schon in München produziert worden, ohne öffentliche Ankündigung – und ohne Herbig.

Carolin Kebekus übernimmt

Seine Nachfolge soll niemand Geringeres übernehmen als die Kölner Comedienne Carolin Kebekus (46). Kebekus war bereits viermal als Kandidatin bei „LOL“ dabei. Laut Prime Video werde sie – zunächst einmalig – die Rolle von Michael „Bully“ Herbig übernehmen.

„Nach sieben ,LOL: Last One Laughing’-Staffeln, einem Xmas- und einem Halloween-Special, sage ich dem Buzzer leise Servus und bedanke mich für die vielen Lachtränen! Ich wünsche Carolin und allen Beteiligten der kommenden ‚LOL‘-Staffeln von Herzen den gleichen enormen Spaß, den ich die letzten fünf Jahre hatte“, wird Bully zum Abschied zitiert. Ob und wie er bei „LOL“ zu sehen sein wird, ist noch unklar.

Carolin Kebekus jedenfalls freut sich auf die Aufgabe. „Ich freue mich wahnsinnig darauf, bei ‚LOL‘ an den Buzzern sitzen zu dürfen. Endlich darf ich mal in diesem Studio so viel lachen, wie ich will.“ Prime Video hat die Nachricht zusammen mit Kebekus bereits auf Instagram gepostet. In der Kommentarspalte jubeln die Fans über die Entscheidung – auch wenn einige es schade finden, dass sie nicht als Teilnehmerin für Lacher sorgen wird.

Das Prinzip der Show ist einfach: Zehn Prominente verbringen sechs Stunden zusammen in einer Kulisse, die wie eine große Wohnung aussieht. Dabei versuchen sie, sich gegenseitig zum Lachen zu bringen, und müssen selbst ernst bleiben. Wer lacht oder auch nur schmunzelt, bekommt eine Verwarnung. Beim zweiten Mal fliegt er raus. Rund 40 Kameras halten jede Regung fest.

Wer am Ende als Letzter übrig bleibt, gewinnt 50.000 Euro. Das Geld geht aber nicht an die Gewinner selbst, sondern wird für einen guten Zweck gespendet. Die Idee stammt aus Japan, wo die Show „Documental“ heißt. Die deutsche Fassung produziert Constantin Entertainment.

„LOL“ wurde erfolgreichste deutsche Eigenproduktion von Prime Video

Seit dem Start im Jahr 2021 hat sich „LOL“ zu einer der erfolgreichsten deutschen Eigenproduktionen von Prime Video entwickelt. Die Show gewann den Deutschen Comedypreis und den Deutschen Fernsehpreis und war für einen International Emmy nominiert. Inzwischen gibt es mit „LOL Next“ auch einen Ableger, den Hazel Brugger moderiert.

Die Stardichte der Show ist extrem hoch: In der ersten Staffel waren neben Carolin Kebekus auch Anke Engelke, Barbara Schöneberger, Kurt Krömer, Max Giermann, der bereits verstorbene Mirco Nontschew, Rick Kavanian, Tedros „Teddy“ Teclebrhan, Torsten Sträter und Wigald Boning dabei. Danach kamen unter anderem Hazel Brugger, Martina Hill, Michael Mittermeier, Moritz Bleibtreu, Joko Winterscheidt, Cordula Stratmann und Elton dazu. Später waren auch Otto Waalkes, Elyas M'Barek, Ina Müller, Olaf Schubert und Florian David Fitz dabei. (mg)