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Oscar-Beben in HollywoodNeue Regeln für KI, internationale Filme und Schauspiel-Preise

Oscars

Copyright: Danny Moloshok/Invision/AP/dpa

Bei der Oscar-Verleihung 2027 gelten neue Regeln. (Archivbild)

Oscar-Hammer! Neue Regeln für Filme, KI und Schauspieler.

Knallstart bei den Oscars! Für die 99. Verleihung im kommenden März wird ordentlich umgekrempelt. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat ein Paket an neuen Vorschriften geschnürt, das alles betrifft: internationale Filme, Schauspieler-Chancen und sogar den Einsatz von KI.

Die größten Änderungen gibt's beim internationalen Spielfilm. Bisher war es ganz einfach: Jedes Land schickte seinen einen, offiziellen Kandidaten für den Auslands-Oscar ins Rennen. In Deutschland zum Beispiel kürt German Films jedes Jahr den deutschen Beitrag.

Festival-Sieger bekommen jetzt eine zweite Chance

Doch damit ist jetzt Schluss! Nach den neuen Statuten darf zusätzlich ein Film aus einem anderen Land teilnehmen. Die Bedingung: Er muss vorher einen der ganz großen Preise abgeräumt haben – die Goldene Palme in Cannes, den Goldenen Bären der Berlinale oder den Goldenen Löwen in Venedig.

Und noch was ist neu: Nicht mehr das Land wird als nominiert genannt, sondern der Film selbst rückt in den Fokus. Auf dem Sockel der Goldstatue wird dann der Name des Regisseurs oder der Regisseurin zusammen mit dem Titel des Films verewigt. Das ist mal eine Ansage!

Doppelt nominiert? Für Schauspieler jetzt möglich!

Das ist der Hammer für alle Darsteller: Zukünftig können sie für mehr als eine Rolle in der gleichen Kategorie eine Nominierung bekommen, wenn sie genug Stimmen sammeln. Bisher war das komplett ausgeschlossen. Niemand konnte zum Beispiel zweimal als „Bester Hauptdarsteller“ aufgestellt werden und auf doppelte Gewinnchancen hoffen.

In anderen Bereichen der Oscars war das aber schon immer erlaubt. Man denke nur an Regisseur Steven Soderbergh: Er wurde 2001 für gleich zwei Filme nominiert, nämlich „Erin Brockovich“ und „Traffic“. Den Preis hat er dann für „Traffic“ mit nach Hause genommen.

Klare Kante gegen Künstliche Intelligenz

Beim Thema KI macht die Filmakademie keine Kompromisse. Es wird klipp und klar festgelegt: Rollen können nur dann eine Nominierung erhalten, wenn sie eindeutig von einem Menschen gespielt wurden. Dieselben strengen Auflagen gelten auch für Drehbücher. Auch sie müssen von echten Personen stammen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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