Im neuesten „Yellowstone“-Ableger geht es weiter wie bisher: „Dutton Ranch“ erzählt die Neo-Western-Saga mit bekannten Gesichtern weiter.
Neue Ranch, alte DämonenKönnen Kelly Reilly und Cole Hauser in Texas das „Yellowstone“-Gefühl retten?

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Eigentlich wollen Beth Dutton (Kelly Reilly) und Rip Wheeler (Cole Hauser) nur ein ruhiges Leben, dabei müssten sie wissen, dass eine Ranch dafür ungeeignet ist. (Bild: Paramount+/Emerson Miller)

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Ein letzter Ritt zu Hause: Beth Dutton (Kelly Reilly) und Rip Wheeler (Cole Hauser) verabschieden sich aus Montana nach Texas - und nehmen ihre Probleme mit. (Bild: Paramount+/Emerson Miller)
Ein Vermächtnis, findet Beth Dutton (Kelly Reilly), ist eine schöne Sache. Allerdings, schränkt die Tochter des „Yellowstone“-Patriarchen John Dutton ein, gilt das nur, wenn es auch fortbestehen kann. Paramount+ erfüllt ihr diesen Wunsch: Schließlich ist Taylor Sheridans „Yellowstone“-Saga mit ihren zahlreichen Ablegern eine Cashcow des Streaminganbieters. Also zieht Beth mit ihrem Ehemann Rip Wheeler (Cole Hauser) und dem Adoptivsohn Carter (Finn Little) nach Texas: Das Vermächtnis soll (ab 15. Mai) auf der „Dutton Ranch“ weiterleben.

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Dass Beulah Jackson (Annette Bening) normalerweise bekommt, was sie will, sieht man der Gegenspielerin der Duttons an. (Bild: Paramount+/Emerson Miller)
Beth und Rip hatten bereits am Ende der Originalserie eine neue Ranch in ihrem geliebten Montana gekauft, in der Hoffnung auf einen ruhigen Neuanfang nach den aufwühlenden Ereignissen, die zur Auflösung der „Yellowstone“-Ranch führten. Doch ihr Traum von Ruhe in ihrem neuen Zuhause geht in Flammen auf.

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Beth (Kelly Reilly) macht recht schnell Bekanntschaft mit Tierarzt Everett McKinney (Ed Harris), dem moralischen Korrektiv der Serie. (Bild: Paramount+/Emerson Miller)
Ihre letzte Chance ist ein Neuanfang im Neuanfang. Und den wagen Beth und Rip in Texas. Doch „Dutton Ranch“ wäre kein „Yellowstone“-Ableger, wenn dabei alles glatt liefe.
Vieles bleibt beim Alten

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Beth' und Rips Adoptivsohn Carter (Finn Little) fühlt sich in der Fremde unwohl, wird aber von Oreana (Natalie Alyn Lind) willkommen geheißen. (Bild: Paramount+/Emerson Miller)

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Ein missratener Sohn muss in jeder Dynastie dabei sein: Rob-Wil (Jay Courtenay) übernimmt den Part beim Jackson-Clan. (Bild: Paramount+/Emerson Miller)
Im Gegenteil: In Texas wird noch weniger lange gefackelt, als in Montana. Erst recht nicht, wenn die Rivalen so skrupellos sind, wie die gerissene Beulah Jackson (Annette Bening). Und überhaupt: Um sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen zu können, müssen Beth und Rip auch den Geistern der Vergangenheit entkommen. Die aber lassen sich auch tausende Meilen entfernt von zu Hause nicht so leicht abschütteln.
Nachdem Beth' Bruder Kayce (Luke Grimes) mit „Marshals“ ein mittelmäßiges Spin-off im „NCIS“-Stil bekommen hat, orientiert sich „Dutton Ranch“ wieder mehr am „Yellowstone“-Original. In den ersten beiden von insgesamt zehn Episoden, die vorab zur Verfügung gestellt wurden, kommt jedenfalls ziemlich viel ziemlich vertraut vor: die elegischen Bilder, die süffigen Dialoge, die Cowboy-Romantik, die Konflikte (Landnahme, Mord) zwischen Gut und Böse. Fans des Neo-Western können sich außerdem auf Hollywood-Legende Ed Harris freuen, der als verwitweter Tierarzt Everett McKinney neu dabei ist.
Showrunner Chad Feehan hat die Serie übrigens schon vor dem Streamingstart verlassen. Reilly, Hauser, und Sheridan sollen unzufrieden mit der Produktionsleitung gewesen sein. Von seinen Drehbüchern waren sie hingegen begeistert. (tsch)
