Nach ihrem TodNeuer Song mit Dolly Parton erscheint auf U2-Album

Dolly Parton hat wenige Wochen vor ihrem Tod ein Duett mit U2-Sänger Bono aufgenommen. (Bild: 2014 Getty Images/Ian Gavan)

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Dolly Parton hat wenige Wochen vor ihrem Tod ein Duett mit U2-Sänger Bono aufgenommen. (Bild: 2014 Getty Images/Ian Gavan)

Vor wenigen Wochen verstarb die Country-Sängerin Dolly Parton im Alter von 80 Jahren. Kurz vor ihrem Tod stand Parton jedoch noch einmal im Studio und nahm gemeinsam mit Sänger Bono ein neues Lied auf. Es erscheint nun auf dem neuem U2-Album.

Es ist die letzte Gesangsaufnahme von Dolly Parton, wenige Wochen vor ihrem Tod. Am 25. August 2026 verstarb die Sängerin im Alter von 80 Jahren. Kurz zuvor arbeitete sie an neuer Musik - gemeinsam mit U2-Sänger Bono.

Mit dem Musikmagazin „Rolling Stone“ hat Bono über den gemeinsamen Song gesprochen. Das neue Album von U2 erscheint am 13. November unter dem Titel „Carnaval de Luz“. Das abschließende Lied bildet „Torn“, ein Duett von Bono und Dolly Parton. Der Song wurde demnach im Juni aufgenommen.

„Als sie krank wurde stand sie aus dem Bett auf, um diesen Song zu singen. Und das hört man auch“, erklärt Bono im Interview. „Ich kann mir das jetzt nicht einmal anhören.“ Zunächst sollte gemeinsam mit Parton ein Projekt im Stil irischer Volksmusik entstehen, berichtet der 66-Jährige. Wie war Partons erste Reaktion?

„Sie sagte: 'Das ist mir ein bisschen zu irisch'“, erinnert sich der Musiker. Stattdessen habe sie Bono vorgeschlagen, ihren Song „Torn“ neu aufzunehmen. Gemeinsam mit Johnny McDaid von Snow Patrol gab Bono dem Song eine neue Richtung. In Mittelpunkt steht eine Mutter, die mitansehen muss, wie ihre Familie auseinanderbricht. Parton stimmte zu.

„Sie hat aus vollem Herzen gesungen und ich kann kaum glauben, dass das eine 80-jährige Frau ist“, erzählt Bono. Diese privaten Momente mit Dolly Parton geteilt zu haben sei „sehr bewegend“. Über den Tod der Country-Legende zeigt er sich weiterhin schwer betroffen: „Die Tatsache, dass sie jetzt nicht mehr da ist - in keiner Weise, an die man sich erinnern könnte, außer durch ihre Lieder -, ist sehr ernüchternd.“ (tsch)