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Disney's „Die Eiskönigin“Alles, was Sie über das Erfolgs-Musical in Hamburg wissen müssen

Sabrina Weckerlin (als Eiskönigin Elsa, rechts), und Celena Pieper (als Anna, links) stehen nach der Deutschlandpremiere des Disney-Musicals „Die Eiskönigin“ im November 2021  im Stage Theater an der Elbe auf der Bühne.

Sabrina Weckerlin (als Eiskönigin Elsa, rechts), und Celena Pieper (als Anna, links) stehen nach der Deutschlandpremiere des Disney-Musicals „Die Eiskönigin“ im November 2021  im Stage Theater an der Elbe auf der Bühne.

Vom Broadway geradewegs nach Hamburg kommt „Die Eiskönigin”, um die Elbmetropole mithilfe von Elsa, Anna und ihren Freunden ins eisige Arendelle zu verwandeln.

von Jana Steger (JS)

Zwischen wahrer Liebe, echter Freundschaft und Familienzusammenhalt – Das Musical „Die Eiskönigin“ begeistert mit seiner unverwechselbaren Musik, tollen Schauspielern und beeindruckenden Bühnenbildern die gesamte Familie. Bereits ab drei Jahren dürfen kleine und große Gäste das Musical in Hamburg bestaunen.

Ursprünglich stammt das beliebte Musical vom Broadway. „Die Eiskönigin“ wurde am 17. August 2017 in Denver uraufgeführt. Die erste Vorstellung am Broadway fand im März 2018 im St. James Theatre statt. Seine Deutschland-Premiere feierte das Musical im November 2021 in Hamburg. Seitdem ist „Die Eiskönigin“ dort fester Bestandteil des Bühnenprogramms.

Musical „Die Eiskönigin“: Über wahre Geschwister-Liebe

Anna und Elsa sind Geschwister und die Töchter des Königspaares von Arendelle. Als kleine Mädchen spielen sie unbekümmert miteinander. Elsa entdeckt ihre magischen Fähigkeiten und kann wunderschöne Schneelandschaften für ihre jüngere Schwester zaubern. Die beiden Prinzessinnen sind ein Herz und eine Seele.

Alles zum Thema Musicals

Doch eines Tages geschieht beim Spielen ein furchtbares Unglück. Anna wird von einem Eisblitz ihrer Schwester getroffen und droht zu sterben. Nun ist nichts mehr, wie es einmal war. Ihre Eltern verdonnern sie dazu, ihre magischen Kräfte für immer zu verbergen, um nicht noch mehr Schaden anzurichten.  Anna hat hingegen keinerlei Erinnerungen an den Vorfall. Als ihre Eltern schließlich auf einer Reise verschwinden, sind die Schwestern vollständig auf sich allein gestellt.

Nach zahlreichen Höhen und Tiefen, Kämpfe gegen andere Bewohner in Arendelle und die Überwindung diverser Schneestürme, gibt es die Erlösung. Als Anna sieht, dass Prinz Hans kurz davor steht, Elsa mit dem Schwert hinterrücks zu ermorden, wirft sich die Prinzessin mit letzter Kraft schützend vor ihre Schwester, bevor sie zu einer Eisstatue erstarrt.

Annas Entscheidung, sich für ihre Schwester zu opfern, ist der Akt der wahren Liebe, der sie wieder auftauen lässt. Anna rettet sich somit unbewusst selbst. Als Elsa klar wird, dass die Liebe der Schlüssel für die Kontrolle über ihre Kräfte ist, gelingt es ihr, den ewigen Winter zu verbannen. Wie die ganze Geschichte ausgeht und was die beiden Schwestern auf ihrem Lebensweg noch so bewältigen müssen, gibt es im Musical zu sehen.

Was ist der Hintergrund des Musicals „Die Eiskönigin“?

Basis für das Musical rund um Anna, Elsa und Olaf bildet der gleichnamige Disney-Film „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ (Originaltitel: Frozen). Im Gegensatz zu mach anderen Klassikern aus dem Hause Disney, ist dieser Filmstreifen einer der jüngeren. Erst im November 2013 konnte der Animationsfilm in den Kinos bestaunt werden. 

Geht man in der Geschichte jedoch noch weiter zurück, so liegt dem Disney-Film wiederum auch eine weitere Geschichte zugrunde. Der Film-Klassiker basiert nämlich auf dem Märchen „Die Schneekönigin“ vom dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Sage und schreibe 1844 wurde das Kunstmärchen veröffentlicht. Es handelt von einem kleinen Mädchen, das seinen von der Schneekönigin entführten Spielgefährten sucht. Wie viele andere Märchen von Hans Christian Andersen, thematisiert auch dieses das kleine Glück der einfachen, guten Leute. Die Suche des Mädchens spielt sich in traumartigen Szenerien ab. Sowohl der Disney-Film als auch das Musical „Die Eiskönigin“ können demnach auf eine lange Vergangenheit zurückblicken.

Wie sind die Spielzeiten von „Die Eiskönigin“?

Das Musical dauert circa zwei Stunden und 30 Minuten. Nach dem ersten Akt gibt es eine Pause von 20 Minuten. Noch bis zum Sommer 2023 kann das Musical „Die Eiskönigin“ bestaunt werden. Eine Verlängerung der Spielzeit ist jedoch bereits im Gespräch.

An jedem Wochentag, außer dienstags, kann das schillernde Meisterwerk besucht werden. Montags um 18:30 Uhr und Mittwoch, Donnerstag und Freitag um jeweils 19.30 Uhr. Am Samstag gibt es sogar zwei Vorstellungen: Eine um 15 Uhr und eine um 19:30. Auch am Sonntag gibt es das Musical gleich zwei Mal zu bestaunen: einmal um 14:30 Uhr und um 19:30 Uhr.

Wo gibt es das Spektakel zu sehen? 

Das Stage Theater an der Elbe ist das neueste Musical-Theater in Hamburg und befindet sich direkt neben dem Stage Theater im Hafen. Zwischen den beiden Spielstätten gibt es einen Verbindungsgang. Nach drei Jahren Bauzeit wurde das Stage Theater an der Elbe Ende November 2014 mit dem Musical „Das Wunder von Bern“ feierlich eröffnet. 

Das neue Theater bietet Platz für 1.850 Gäste. Das Bauwerk ist zudem ein echter architektonischer Hingucker: 10.000 glänzende Edelstahl-Schindeln und eine zwölf Meter hohe Glasfassade zieren das Gebäude. Ergänzt durch einen einzigartigen Blick auf die imposante Skyline Hamburgs. So wird also nicht nur das Musical zum Erlebnis. Allein die Location ist bereits ein echtes Spektakel.

Die einfachste Anfahrt zum Theater ist über die Landungsbrücken. Dort gibt es nämlich eigene Shuttle-Schiffe, um die Besucher von den Landungsbrücken am gegenüber liegenden Ufer über die Elbe zum Theater zu bringen. So beginnt der Musicalbesuch für die Gäste gleich mit einer kleinen Hafenrundfahrt. Zu den Landungsbrücken im Stadtteil St. Pauli kommt man sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die S-Bahnen S 1 und S 3 sowie die U-Bahn U 3 fahren direkt bis zur Haltestelle Landungsbrücken, wo die theatereigenen Shuttle-Schiff ablegen.

Wie viel kostet die Musical-Karte für „Die Eiskönigin“?

Bereits ab circa 65 Euro ist ein Ticket für das eisige Spektakel zu ergattern. Dann allerdings nur in Kategorie vier. Ist man für bessere Plätze dazu bereit auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen, so landet man in Kategorie eins oder in der Premium-Kategorie gerne schon einmal bei 120-130 Euro. 

Die Tickets gibt es bei den üblichen Verkaufs-Websites wie etwa eventim.de, ticketonline.de oder stage-entertainment.de. Natürlich lassen sich die Tickets auch einfach vor Ort beim „Stage Theater an der Elbe“ in Hamburg erwerben. 

„Die Eiskönigin“: Musikalische Untermalung durch zahlreiche neue Lieder

„Lass jetzt los“, oder im Original: „Let it go“ lief in den letzten Jahren in jedem Kinderzimmer vermutlich rauf und runter. Der Song erhielt sogar einen Oscar als bester Filmsong. Aber auch der emotionale Soundtrack „Willst du einen Schneemann bauen?” ist sicherlich maßgeblich am Erfolg vom Musical „Die Eiskönigin” beteiligt. 

Zusätzlich zu den beliebten Film-Songs kommen zahlreichen neue, exklusiv für die Show komponierten Liedern aus der Feder von Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez. So führen mehr als 20 emotionsgeladene Songs durch die eisige Welt von Elsa, Anna, Olaf und Co.

Neben der Musik überzeugt das Musical „Die Eiskönigin“ natürlich auch optisch mit viel Tamtam. So wie es sich für eine wahre Prinzessinnen-Welt eben gehört.  Kulissen aus dutzenden glitzernden Swarovski-Steinen verwandeln die Musicalbühne in die mystische Eiswelt aus dem Film. Die liebevoll gestalteten Kostümen, die auch nicht-menschliche Figuren wie Olaf und Sven zum Leben erwecken, sind außerdem ein echter Hingucker.

Beeindruckende technische Effekte tragen ebenfalls zum besonderen Zauber des Musicals bei. „Die Eiskönigin” holt Elsa, Anna und Co. auf die Showbühne in Hamburg und bietet Besuchern und Besucherinnen die Möglichkeit, den geliebten Disney-Film auf unvergleichliche Art live zu erleben. (js)