„Supergirl“, „Nachbeben“ und „Die reichste Frau der Welt“: Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.
Milly Alcock als neues „Supergirl“Das sind die DVD-Highlights der Woche

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Nach dem Durchbruch mit „House of the Dragon“ spielt Milly Alcock nun die Hauptrolle in „Supergirl“. (Bild: 2025 Warner Bros. Entertainment Inc./Plaion Pictures)
Sie behauptete sich in einer Welt voller Eis und Feuer, ließ sich nicht einschüchtern von Drachen und mächtigen Männern: Die australische Schauspielerin Milly Alcock war in ihrer Rolle als Prinzessin Rhaenyra Targaryen die vielleicht größte Entdeckung der ersten Staffel von „House of the Dragon“. Viele sahen ihren Auftritt in dem „Game of Thrones“-Spin-off auch als Empfehlung für größere Aufgaben. Nun ist Milly Alcock im neuen DC Universe (DCU) als „Supergirl“ zu sehen. Der Film, basierend auf der Comicreihe „Supergirl: Woman of Tomorrow“ (ab 2021), erscheint nun ebenso wie das dänische Krankenhaus-Drama „Nachbeben“ und die Tragikomödie „Die reichste Frau der Welt“ mit Isabelle Huppert auf DVD und Blu-ray.
„Supergirl“ (VÖ: 24. September)

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„Supergirl“ ist der zweite Film im neuen DC Universe von James Gunn. (Bild: 2025 Warner Bros. Entertainment Inc./Plaion Pictures)
Einen ersten kleinen Auftritt hatte Milly Alcock zuletzt bereits in „Superman“ (2025), dem ersten Film des neuen DC Universe. Jetzt folgt ihr eigenes großes Abenteuer als Kara Zor-El alias „Supergirl“. Die Vorab-Trailer zeigten die Cousine von Superman als junge Frau, die noch nach ihrem Platz im Universum sucht. Bei einer Art Roadtrip durch die Galaxie trifft sie, begleitet von ihrem Hund Krypto, auf Ruthye Marye Knoll (Eve Ridley) - ein Mädchen, dem großes Leid widerfahren ist ... „Rache lässt deinen Schmerz nicht verschwinden“, erklärt Supergirl ihrer neuen Gefährtin. Und doch begleitet sie Ruthye bei ihrer Suche nach Vergeltung. Die Rolle des Antagonisten fällt dem kriegerisch-schurkischen Krem of the Yellow Hills (Matthias Schoenaerts) zu. In einer größeren Nebenrolle wirkt außerdem der ehemalige „Aquaman“-Star Jason Momoa mit: Er spielt Lobo, einen zwielichtigen Kopfgeldjäger, der viel trinkt und raucht und große Sprüche klopft.

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In „Nachbeben“ erlebt die versiertere Neurologin Alexandra (Özlem Saglanmak) einen typischen Klinikalltag: Personalmangel paart sich mit IT-Problemen und Notfällen im Minutentakt. Doch dann kommt es zu einer folgenreichen Fehleinschätzung ... (Bild: Lighthouse/Per Arnesen)
Preis DVD: circa 15 Euro
US, 2026, Regie: Craig Gillespie, Laufzeit: 105 Minuten
„Nachbeben“ (VÖ: 25. September)

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„Nachbeben“ zeigt eindrücklich, unter welchem Druck Ärztinnen, Ärzte und das Pflegepersonal oft stehen. (Bild: Lighthouse)
Es beginnt als Tag wie jeder andere auf der Schlaganfallstation eines dänischen Krankenhauses: Weil ein Kollege krank ist, soll die Neurologin Alexandra (Özlem Saglanmak) im dänischen Krankenhaus-Drama „Nachbeben“ zusätzlich zu ihren normalen Aufgaben auch noch das Telefon übernehmen. Ein IT-Ausfall verursacht zusätzlichen Stress. Doch Alexandra bleibt routiniert, auch als die junge Assistenzärztin Emilie (Mathilde Arcel F.) sie um eine dringende Einschätzung bittet: Der gerade erst 18 Jahre alt gewordene Oliver (Jacob Spang Olsen) wurde von seiner Mutter Camilla (Trine Dyrholm) ins Krankenhaus gebracht. Er klagt über Kopfschmerzen. Emilie schlägt eine MRT-Untersuchung vor, doch Alexandra stuft die Symptome als harmlose Migräne ein. Als Oliver wenig später kollabiert und ins Koma fällt, wird klar, dass Alexandra falsch lag. Doch ist es wirklich auch ihre Schuld?

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Marianne Farrère (Isabelle Huppert), Erbin eines Milliarden-Imperiums, kann sich alles leisten und nimmt sich, worauf sie Lust hat. (Bild: Plaion Pictures/Neue Visionen Filmverleih)
„Immer wieder schreiben mir Menschen aus Medizinberufen, dass sie dankbar sind, was der Film zur Sprache bringt“, schildert die Regisseurin Zinnini Elkington im Interview mit „ttt - titel thesen temperamente“: Die Menschen erzählten ihr, „dass sie ihren Job hingeschmissen hätten, darüber unglücklich sind, aber nicht in ihre Klinikberufe zurück können, weil der Job zu hart ist.“ „Nachbeben“ geht auf einige Missstände eindrücklich ein.
Preis DVD: circa 11 Euro

Copyright: Plaion Pictures/Neue Visionen Filmverleih
„Die reichste Frau der Welt“ ist inspiriert von einem echten Skandal. (Bild: Plaion Pictures/Neue Visionen Filmverleih)
DK, 2025, Regie: Zinnini Elkington, Laufzeit: 94 Minuten
„Die reichste Frau der Welt“ (VÖ: 24. September)
Lebensversicherungen, Schecks, Immobilien, Gemälde ... - Insgesamt soll es um Gefälligkeiten im Wert von knapp einer Milliarde Euro gegangen sein. Der Empfänger war ein junger Fotograf mit scheinbar umwerfendem Charme, die Gönnerin die damals reichste Frau der Welt. Die Beziehung von François-Marie Banier und der über 20 Jahre älteren L'Oreal-Erbin Liliane Bettencourt wurde 2008 in Frankreich zu einem nationalen Skandal. Jetzt wurde das Drama als Satire verfilmt. Die Hauptfiguren in „Die reichste Frau der Welt“ heißen zwar nicht François-Marie und Liliane, doch aus der Inspiration lässt sich kein Geheimnis machen. Zu offensichtlich sind die Parallelen der Geschichten.
Der Film erzählt von einer gewissen Marianne Farrère (Isabelle Huppert), die alles hat: Sie ist intelligent, schön und schwimmt als Erbin eines Milliarden-Imperiums im Luxus. Marianne ist sich ihrer Macht bewusst und leistet sich dann auch recht ungeniert die Liaison mit dem lebhaften und sehr leidenschaftlichen jungen Fotografen Pierre-Alain Fantin (Laurent Lafitte bekam für seine Darbietung einen César). Marianne überschüttet ihren neuen Begleiter geradezu mit ihren Reichtümern. Ihm gefällt dieses Leben in Saus und Braus. Doch vielen anderen Menschen ist diese fragwürdige Beziehung ein Dorn im Auge - vor allem Lilianes Tochter Frédérique (Marina Foïs), die dem charismatischen Piere-Alain nicht über den Weg traut und keine Mittel scheut, um ihre Familie zu schützen.
Preis Blu-ray und DVD: circa 18 Euro
FR/BE, 2025, Regie: Thierry Klifa, Laufzeit: 121 Minuten (tsch)
