5

Hammer-Vorwürfe nach OPPolizei schmuggelte Knast-Sohn heimlich zu Mette-Marit

Marius Borg Høiby bleibt hinter norwegischen Gardinen.

Copyright: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa

Marius Borg Høiby bleibt hinter norwegischen Gardinen. (Archivbild)

Aktualisiert:

Skandal in Oslo: Mette-Marits Sohn soll jahrelang hinter Gitter. Doch zu Mutti ans Krankenbett soll er trotzdem gedurft haben.

Aufregung im norwegischen Königshaus! Der zu vier Jahren Haft verurteilte Marius Borg Høiby (29) soll seine Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit (52), heimlich im Krankenhaus besucht haben. Das Krasse daran: Eigentlich sitzt der 29-Jährige derzeit im Gefängnis.

Wie das norwegische Magazin „SE og HØR“ und die „Bild“-Zeitung berichten, soll es sich um eine absolute Geheimaktion der Polizei gehandelt haben. Demnach wurde Marius Borg Høiby, dessen Urteil wegen Vergewaltigung noch nicht rechtskräftig ist, in den vergangenen Tagen mehrfach klammheimlich in das Osloer Rikshospitalet gebracht. Der Grund für den Knast-Ausgang: Er wollte an das Krankenbett seiner frisch operierten Mutter.

Erst am Mittwoch (17. Juni 2026) gab der Palast offiziell bekannt, dass sich Kronprinzessin Mette-Marit einer lebensrettenden Lungentransplantation unterziehen musste. Die OP verlief laut Hof erfolgreich.

Marius Borg Høiby: Durch den Hintereingang zu Mutti

Der heimliche Liebes-Dienst war logistisch offenbar genau durchgeplant. Marius saß zunächst im Osloer Gefängnis in Untersuchungshaft. Da dieses jedoch zum 15. Juni geschlossen wurde, verlegte man ihn am vergangenen Freitag in das Ila-Gefängnis nahe Oslo. Ein strategischer Vorteil: Von dort aus sind es mit dem Auto nur gut 18 Minuten bis zur Klinik.

Um jeden Presserummel zu vermeiden, wurde Marius angeblich unter strenger Bewachung von Polizei oder Gefängnispersonal durch einen diskreten Hintereingang in das Krankenhaus geschleust. So sollte verhindert werden, dass Paparazzi Fotos von dem verurteilten Kronprinzessinnen-Sohn machen.

Kronprinzessin Mette-Marit muss Wochen im Krankenhaus bleiben

Kronprinzessin Mette-Marit muss nach dem schweren Eingriff noch mehrere Wochen in der Universitätsklinik bleiben. „Wir freuen uns sehr, dass bisher alles gut verlaufen ist“, erklärte Lungenarzt Are Holm. Der lange Aufenthalt sei völlig normal, um die Medikamente optimal einzustellen und die Rehabilitation zu sichern. Ihr Sohn aus einer früheren Beziehung stand ihr dabei nun offenbar trotz Gittern ganz nah zur Seite.

Nach Angaben der Berliner Charité dauert der Klinikaufenthalt nach einer Lungentransplantation in der Regel drei bis vier Wochen, da die lebenswichtige Einstellung der Medikamente viel Zeit in Anspruch nimmt. Im Anschluss folgt eine spezialisierte Rehabilitation, um die neue Lunge zu trainieren und den geschwächten Körper wieder aufzubauen.

Da das Immunsystem künstlich unterdrückt werden muss, erfordert der Heilungsweg besonders im ersten Jahr eine extrem engmaschige Kontrolle durch die Mediziner, um Abstoßungsreaktionen oder Infektionen rechtzeitig abzuwehren. (jag)

Ceira Casey-Seargent hat sich einem Protestmarsch angeschlossen, dessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Fuß von London bis vor das EU-Parlament in Brüssel ziehen. Ihre Botschaft: „Rejoin! - Wiedereintritt!“ (Bild: NDR)
Junge Briten fühlen sich um Zukunft betrogen
„Der Exit vom Brexit ist aus der Tabuzone“