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Aus Klinik entlassenMette-Marit legt lange Royal-Pause ein

Kronprinzessin Mette-Marit lächelt.

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Kronprinzessin Mette-Marit ist zurück Schloss. (Archivbild)

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Die Erleichterung ist groß, doch Royal-Fans müssen weiter warten: Mette-Marit zieht sich für Monate aus der Öffentlichkeit zurück.

Kronprinzessin Mette-Marit ist rund einen Monat nach ihrer Lungentransplantation aus dem Osloer Rikshospitalet entlassen worden. Das norwegische Königshaus gab die Nachricht am Dienstag (14. Juli 2026) bekannt. Die 52-Jährige hatte sich Mitte Juni dem schweren Eingriff unterziehen müssen, nachdem sich ihre chronische Lungenfibrose deutlich verschlimmert hatte.

In einer persönlichen Erklärung äußerte sich die Kronprinzessin dankbar und betonte die Bedeutung von Organspenden. Ihr Dank galt zudem ihrer Familie sowie dem medizinischen Personal für die Unterstützung während des Klinikaufenthalts. Auch Kronprinz Haakon zeigte sich erleichtert über den Verlauf der ersten Phase, mahnte jedoch an, dass noch ein langer Weg der Genesung vor der Familie liege.

Monatelange Rehabilitation und vorerst keine Termine

Wie der behandelnde Chefarzt der Lungenabteilung, Are Holm, mitteilte, ist der Zustand der Kronprinzessin den Umständen entsprechend gut. In den kommenden sechs Monaten steht für Mette-Marit eine intensive Rehabilitation an, die von engmaschigen medizinischen Kontrollen begleitet wird, um mögliche Infektionen oder Abstoßungsreaktionen rechtzeitig zu erkennen. Bis zu einer vollständigen Stabilisierung kann es in der Regel rund ein Jahr dauern.

Offizielle Termine wird die Kronprinzessin in den kommenden Monaten nicht wahrnehmen. So fehlte Mette-Marit etwa beim Empfang der norwegischen Fußball-Nationalmannschaft im Königlichen Schloss in Oslo am Montagabend (13. Juli). Kronprinz Haakon wird seine royalen Pflichten fortführen, sich jedoch Freiräume nehmen, um seine Frau zu unterstützen.

Marius Borg Høiby darf Untersuchungshaft unter elektronischer Überwachung fortsetzen

Die Entlassung der Kronprinzessin fällt mit einer Entwicklung im laufenden Justizverfahren um ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby zusammen. Der 29-Jährige war Mitte Juni in erster Instanz zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Gegen das noch nicht rechtskräftige Urteil legte er Berufung ein.

Das Gericht in Oslo entschied am Montag (13. Juli), die Untersuchungshaft um vier Wochen zu verlängern. Gleichzeitig darf Høiby die Untersuchungshaft künftig unter elektronischer Überwachung im Hausarrest verbringen. Nach Angaben norwegischer Medien verließ er am Dienstag gegen 12 Uhr die Haftanstalt Ila und wurde zum Wohnsitz des Kronprinzenpaares in Skaugum gebracht.

Für den Hausarrest gelten strenge Auflagen. Høiby steht dabei unter elektronischer Überwachung und darf den festgelegten Bereich nur nach den Vorgaben der Behörden verlassen.

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