Mel Gibson: Erstes Foto der „Passion Christi“-Fortsetzung
Seine wichtigste StoryMel Gibson zeigt erstes Foto aus der „Passion Christi“-Fortsetzung

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Mel Gibson arbeitet an zwei Jesus-Filmen. (Archivbild)
Sein Werk „Die Passion Christi“ löste vor über 20 Jahren einen weltweiten Eklat aus. Jetzt knüpft Filmemacher Mel Gibson daran an. Mit einem brandneuen Foto gewährt er einen ersten Blick auf die heiß ersehnte Fortsetzung.
Ein brandneues Foto sorgt für Aufsehen! Auf dem offiziellen Instagram-Kanal zu „The Resurrection Of The Christ“ haben die Produzenten ein erstes Bild veröffentlicht. Zu sehen ist der Finne Jaakko Ohtonen als Jesus, umringt von seinen Anhängern in einer hügeligen Gegend. Es ist der erste Vorgeschmack auf das neue Regie-Projekt von Mel Gibson (70), einen Zweiteiler über Jesus.
Die ursprünglichen Starttermine sind vom Tisch. Das Hollywood-Studio Lions Gate hatte zunächst Karfreitag (26. März 2027) für den ersten Film und den Feiertag Christi Himmelfahrt (6. Mai 2027) für den zweiten kommuniziert. Jetzt gibt es neue Pläne: Der erste Teil soll Anfang Mai 2027 anlaufen, der zweite folgt dann ungefähr ein Jahr später.
Gibsons Herzensprojekt: „Es ist eine Mission“
Für den Filmemacher ist es eine persönliche Angelegenheit, wie der „Hollywood Reporter“ berichtet. Aus einer Erklärung des 70-Jährigen zitierte das Fachmagazin: „Dies ist für mich weit mehr als ein Film“. Gibson weiter: „Es ist eine Mission, die ich seit über 20 Jahren verfolge, um das zu erzählen, was ich für die wichtigste Story in der Menschheitsgeschichte halte.“ Die Dreharbeiten sind dem Bericht zufolge bereits im Kasten.
Mit dem neuen Werk wird an Gibsons kontroversen Film „Die Passion Christi“ aus dem Jahr 2004 angeknüpft. Damals verkörperte der US-Darsteller Jim Caviezel die Jesus-Figur. Der Streifen, der die letzten Momente im Leben von Jesus thematisiert, wurde wegen seiner brutalen Gewaltszenen scharf angegangen und von vielen als antisemitisch eingestuft.
Trotz Skandal: Vorgängerfilm war ein Mega-Erfolg an der Kasse
Der Film entwickelte sich ungeachtet der Debatten zu einem finanziellen Triumph. Gibson, der als tiefgläubiger Katholik gilt, soll die Produktion mit 30 Millionen Dollar aus seinem Privatvermögen gestemmt haben. Gedreht wurde in Hebräisch, Aramäisch und Latein. An den Kinokassen brachte der Streifen weltweit eine Summe von über 610 Millionen Dollar ein – ein phänomenaler Triumph für einen Film mit Untertiteln, der aufgrund seiner Härte erst ab 18 Jahren zugänglich war.
Gibsons Karriere als Regisseur ist von großen Erfolgen geprägt. Seinen Höhepunkt erreichte er 1996 mit dem Historien-Drama „Braveheart“, für das er zwei Oscars in den Sparten Beste Regie und Bester Film mit nach Hause nahm. Fast ein Jahrzehnt ist es her, dass seine letzte Regiearbeit, das Kriegsdrama „Hacksaw Ridge“, erschien, für das er 2017 eine Oscar-Nominierung erhielt. Sein aktuellstes Projekt ist der Thriller „Flight Risk“ (2025) mit Mark Wahlberg. (dpa/red)
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