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Seit 27 Jahren dieselbe RolleTV-Superstar wurde durch Kultserie steinreich

Ice-T und Mariska Hargitay am Set von„Law & Order: Special Victims Unit“.

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Ice-T und Mariska Hargitay am Set von„Law & Order: Special Victims Unit“. (Archivbild)

Seit 27 Jahren verkörpert sie dieselbe TV-Figur – und verdient damit Millionen. Jetzt spricht Mariska Hargitay über ihre Zukunft.

Seit fast drei Jahrzehnten ist sie eine der bekanntesten Frauen des US-Fernsehens: Mariska Hargitay verkörpert seit 1999 Olivia Benson in der Krimiserie „Law & Order: Special Victims Unit“ – und denkt trotz zahlreicher neuer Projekte noch lange nicht ans Aufhören.

Inzwischen läuft die 28. Staffel der Erfolgsserie in den USA. Hargitay ist damit seit 27 Jahren dieselbe TV-Figur. Und ausgerechnet jetzt erlebt die 62-Jährige laut dem US-Magazin „Variety“ eine besonders aufregende Phase ihrer Karriere.

Denn neben ihrer Arbeit für „Law & Order: Special Victims Unit“ hat Hargitay in diesem Jahr ihr Broadway-Debüt gefeiert, den Dokumentarfilm „My Mom Jayne“ über ihre verstorbene Mutter Jayne Mansfield gedreht und ist am 14. September Gastgeberin der Emmy-Verleihung. Außerdem ist sie für ihre Arbeit als Regisseurin und Produzentin des Dokumentarfilms nominiert.

Mariska Hargitay: „Law & Order“-Rolle machte sie zum TV-Superstar

Als Olivia Benson ist Hargitay längst Fernsehgeschichte. Sie spielt die Figur seit dem Start von „Law & Order: Special Victims Unit“ im Jahr 1999 ohne Unterbrechung. 2019 überholte die Serie mit ihrer 21. Staffel „Rauchende Colts“ und die ursprüngliche Serie „Law & Order“ und wurde damit zur langlebigsten Serie der US-Fernsehgeschichte.

Auch finanziell hat sich die jahrzehntelange Treue zu ihrer Rolle ausgezahlt. Hargitay gehörte zu den bestbezahlten TV-Schauspielerinnen der USA. Das „Guinness-Buch der Rekorde“ führte Hargitay 2010 und erneut 2012 als Rekordhalterin für das höchste Gehalt einer Fernsehschauspielerin pro Folge. 2012 soll sie 500.000 US-Dollar pro Episode verdient haben.

Doch längst geht es Hargitay nicht mehr nur um ihre Rolle als Olivia Benson. Sie hat sich hinter der Kamera weiterentwickelt und inzwischen neun Episoden der Serie selbst inszeniert. Als Produzentin ist sie ebenfalls an „Law & Order: Special Victims Unit“ beteiligt.

„Will ich jetzt aufhören? Nein!“

Mariska Hargitay und ihr langjähriger „Law & Order“-Kollege Christopher Meloni.

Copyright: IMAGO/AFF-USA

Mariska Hargitay und ihr langjähriger „Law & Order“-Kollege Christopher Meloni. (Archivbild)

Trotzdem wurde sie immer wieder gefragt, wann sie die Serie verlassen wolle. Hargitay erzählt im Gespräch mit „Variety“, dass sie selbst in der Vergangenheit mit dem Gedanken gespielt habe.

Während der 25. Staffel habe sie mit ihrer Kollegin Julianna Margulies darüber gesprochen. Hargitay habe damals Sorge gehabt, die Zuschauer könnten sie nur noch als Olivia Benson wahrnehmen. Margulies, die durch „Emergency Room“ selbst jahrelang eine ikonische TV-Rolle gespielt hatte, habe ihr daraufhin trocken geantwortet: „Schatz, dieser Zug ist abgefahren.“

Inzwischen sieht Hargitay ihre Karriere allerdings anders. Sie müsse „Law & Order: Special Victims Unit“ nicht verlassen, um andere Dinge auszuprobieren.

„Will ich jetzt aufhören? Nein!“, sagt sie im „Variety“-Interview. Sie habe schließlich während der Dreharbeiten ihren Film gemacht, während einer Drehpause sechs Wochen Theater gespielt und werde nun auch noch die Emmys moderieren.

Auch Serien-Schöpfer Dick Wolf denkt offenbar langfristig. Hargitay zufolge hat er zuletzt eine Laufzeit von insgesamt 30 Staffeln als Ziel genannt. Damit könnte Olivia Benson noch einige Jahre weiter ermitteln.

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