Er war der Traum vieler Frauen und Männer und eines der bekanntesten Models der Welt. Heute ist Marcus Schenkenberg 58 und Vater.
Marcus SchenkenbergSo sieht das einstige Supermodel heute aus

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Marcus Schenkenberg, hier bei einem Auftritt 2014 in Düsseldorf, ist mittlerweile 58 Jahre und versucht sich mal wieder als Schauspieler. (Archivbild)
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Das einstige bestbezahlte männliche Topmodel der Welt, Marcus Schenkenberg, feiert nach längerer Pause abseits des großen Scheinwerferlichts seine Rückkehr in die Unterhaltungsbranche. Wie das ARD-Fernsehmagazin „Brisant“ berichtet, ist der inzwischen 58-jährige Schwede nach einigen Jahren Pause ins Filmgeschäft zurückgekehrt.
Die Satire „A-Men to That“ ist als Mockumentary angelegt. Schenkenberg spielt darin eine fiktionalisierte Version seiner selbst. Der Film unter der Regie von Rafael Edholm beschäftigt sich mit dem Älterwerden ehemaliger Männermodels, die mit körperlichen Veränderungen konfrontiert werden und versuchen, an frühere Erfolge anzuknüpfen.
Gemeinsam mit Rafael Edholm und Knut Berggren gründet Schenkenberg im Film die Band „A-Men“. Die drei spielen dabei fiktionalisierte Versionen ihrer selbst. Die Musik für den Film wurde eigens produziert und von den Darstellern in ihren Rollen als Band performt.
Marcus Schenkenberg dreht wieder Filme
Doch das Projekt soll nicht auf die Kinoleinwand beschränkt bleiben: A-Men will auch außerhalb des Films weitere Songs veröffentlichen und perspektivisch auf Tour gehen. Im Februar 2026 präsentierte Schenkenberg das Projekt auch in Berlin, Deutschland.
Ganz unbefleckt ist Schenkenberg als Sänger allerdings nicht: Was heute kaum noch jemand weiß, veröffentlichte er bereits 2000 die Single „La Chica Marita“. Der Song blieb allerdings weitgehend erfolglos und konnte nicht an seine Erfolge als Model anknüpfen.
Vom Topmodel zum Familienvater
Auch privat hat sich das Leben des ehemaligen Jetset-Stars deutlich verändert. Schenkenberg wurde in den 1990er Jahren durch eine Jeans-Kampagne für Calvin Klein weltberühmt. Beziehungen mit prominenten Frauen wie Pamela Anderson, Mariah Carey oder Jessica Simpson sorgten damals zusätzlich für Schlagzeilen.
Emma Andersson, eine damals in Schweden bekannte TV-Moderatorin, mit der Schenkenberg Anfang der 2000er Jahre liiert war, sprach später voller Wärme über ihn. Sie beschrieb ihn als „demütigen Mann mit einem großen Herzen“ und sagte: „Ich mag ihn sehr.“
Heute hat Schenkenberg seinen Lebensmittelpunkt nach Schweden verlagert. 2022 wurde er im Alter von 54 Jahren erstmals Vater. Sein Sohn Collin stammt aus seiner Beziehung mit der schwedischen Rennfahrerin Jessica Bäckman. „Als ich ihn zum ersten Mal in meinen Armen hielt, war es, als ob etwas in mir zur Ruhe kommt. Ich hatte lange Angst, kein Kind zu bekommen“, sagte er im Gespräch mit dem Magazin „Gala“.
Schenkenberg lebt heute als Single
Im Mai 2025 sprach Schenkenberg gegenüber „Bild“ über seine aktuelle Lebenssituation. Er erklärte, derzeit als Single zu leben und das ruhigere Leben abseits des früheren Trubels zu genießen. „Ich tue, was ich will. Ich verliebe mich einfach nicht mehr so leicht wie früher.“ Der Grund? „Man wird vorsichtiger. Und ich habe einfach hohe Ansprüche, nicht an den Look, sondern an die Verbindung.“
Seinen Körper hält Schenkenberg seit Jahrzehnten mit einem konsequenten Lebensstil fit. Schon früher erklärte er, mindestens dreimal pro Woche zu trainieren und dabei auf eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining zu setzen.
Auch ausreichend Schlaf, möglichst wenig Stress und eine bewusste Ernährung gehörten nach seinen eigenen Angaben zu seinem Fitnessrezept. Mit 58 Jahren ist der frühere Laufstegstar damit seinem Markenzeichen treu geblieben: Der durchtrainierte Körper gehört weiterhin zu seinem Erscheinungsbild.
Auch auf Instagram zeigt sich Schenkenberg heute vor allem im privaten Kontext – etwa als stolzer Vater. Und er hat bereits das nächste Projekt in der Pipeline: Er gehört zur Besetzung der zweiten Staffel der schwedischen Realityshow „Spelet“. Die neue Staffel startet am 18. September 2026 beim schwedischen Sender SVT. Schenkenberg selbst zeigte sich von der Teilnahme begeistert. Er habe die erste Staffel gesehen und „unglaublich unterhaltsam“ gefunden, schrieb er auf Instagram. (jag)
