Lola Weippert lebt ihr Leben im Eiltempo - aus Angst, es könnte plötzlich vorbei sein. Im Podcast „Zahltag“ sprach die Moderatorin über Ängste, ihre überstandene Hirnhautentzündung und den Entschluss, jede Erfahrung im Leben mitzunehmen.
Lola Weippert offenbart„Ich habe immer Angst zu sterben“
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Auf Instagram hält Moderatorin Lola Weippert (30) jeden Moment ihres Lebens fest: Wilde Festival-Besuche, ein spontaner Umzug nach Ibiza, ein eigener Podcast oder das erste eigene Auto - bei der 30-Jährigen ist immer etwas los.
Woher diese Rastlosigkeit kommt und warum dahinter sogar eine große Angst der Moderatorin steckt, hat Weippert nun im Podcast „Zahltag“ erklärt.
Lola Weippert: „Ich hatte eine Hirnhautentzündung, an der man sterben kann“
Dort will Podcast-Host und SAT.1-„Frühstücksfernsehen“-Moderator Daniel Boschmann mit Blick auf Weipperts abenteuerlichen Lebensstil wissen: „Warum hast du es so eilig?“ Die 30-Jährige offenbart daraufhin ehrlich: „Weil ich immer Angst habe, zu sterben.“
Sie werde ständig von der Sorge begleitet, „dass es irgendwann mal einfach ganz schnell rum sein könnte“, so Weippert. Sie wolle daher jede Erfahrung mitnehmen: „Ich möchte zu allem Ja sagen und ich möchte gute und schlechte Entscheidungen treffen und einfach machen, ohne zu viel nachzudenken.“
Ihre Ängste kommen dabei nicht von ungefähr. Lola Weippert berichtet, in der Vergangenheit schon mehrmals mit ernsten gesundheitlichen Problemen konfrontiert gewesen zu sein. „Ich hatte eine Hirnhautentzündung, an der man sterben kann, wo mir der Arzt auch gesagt hat, ein anderer Patient wäre nach einer Stunde gestorben“, erinnert sie sich.
Für sie seien diese Erfahrungen aufrüttelnde Erlebnisse gewesen, die sie noch mehr bestärkt hätten, das Leben in vollem Maße zu leben. Sich von ihren Ängsten lähmen zu lassen, komme für sie nicht infrage. Dennoch merkt Weippert an: „Ich habe das schon manchmal, wenn mir alles super viel ist und überwältigend, dann bleibe ich mal einen Tag zu Hause und rede dann einen halben Tag mit wenigen oder gar keinen Menschen. Und das finde ich dann richtig toll.“ (tsch)
