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Lisa Maria PotthoffAction-Queen verrät, welchen Sport sie hasst

Sarah Kohr (Lisa Maria Potthoff) mit Pistole in der Hand

Copyright: ZDF/Christine Schroeder

Seit dem 3. Oktober steht der 14. Fall von „Sarah Kohr – Drecksarbeit“ in der ZDF-Mediathek zur Verfügung. Am 12. Oktober wird die Sendung um 20.15 Uhr im TV ausgestrahlt.

Deutschlands größte TV-Action-Heldin Lisa Maria Potthoff haut als Sarah Kohr ordentlich zu – hat aber auch eine sportliche Schwäche.

Sie schlägt wieder zu. Und wer die ZDF-Serie „Sarah Kohr“ kennt, weiß genau, dass man das ruhig wörtlich nehmen kann. Lisa Maria Potthoff mimt seit zwölf Jahren die taffe LKA-Beamtin, gilt als Deutschlands härteste Action-Lady im TV. Wie sie es schafft, auch mit 48 Jahren solch ein fittes Muskelpaket zu sein (überzeugen kann man sich davon schon jetzt im ZDF-Stream) – hat sie dem EXPRESS verraten.

Eigens für die Rolle lernte sie einst Kickboxen und Krav Maga – zwei Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen, aber auch den tollen Waschbrettbauch formen. „Ich versuche, zwei- bis dreimal die Woche zu trainieren. Da ich einen Hund habe, komme ich täglich zusätzlich auf meine 10.000 Schritte“, sagt sie lachend.

Lisa Maria Potthoff: Keine Endorphine beim Dauerlauf

Wie die Kampfkunst Teil ihres Lebens wurde, beschreibt sie im Buch „Vom Kämpfen und Lernen“. Sie findet es allerdings vor allem wichtig herauszufinden, „welche Art von Bewegung einem Freude macht. Ich bin zum Beispiel eine Explosivkraft-Sportlerin. Das heißt, eine gute Sprinterin, aber grauenhafte Ausdauerläuferin. Ich hasse Joggen“, gesteht sie. „Es hat sich beim Laufen bei mir in meinem Körper noch nie eines dieser vielzitierten Endorphine gebildet. Aber sobald ich mit voller Kraft kämpfe - mit 60 Sekunden Pause - und dann wieder Vollgas gebe, bin ich in meinem Element.“

Sie habe das Gefühl, wenn man wisse, wie man bewegungstechnisch ticke, bleibe man auch länger mit Freude bei einer Sportart. Natürlich – das ist auch ihrer Rolle geschuldet – lebe sie auch sonst sehr diszipliniert, was Ernährung und den Alkoholkonsum angehe. Liegt aber auch daran, dass sich „der Exzess für mich in diesen Bereichen noch nie gut angefühlt hat“, erklärt sie. Und beim Dreh mit einem dicken Kopf ankommen? Geht gar nicht. Hier gibt sie alles. „Im deutschen Film hat man nicht oft die Möglichkeit – insbesondere als Frau – seiner Figur eine solch physische Komponente zu geben. Das ist extrem reizvoll. Anstrengend, probenintensiv und verbunden mit einigen blauen Flecken – aber eben sehr spannend!“

Anton Mehringer (Herbert Knaup) und Sarah Kohr (Lisa Maria Potthoff).

Copyright: ZDF/Christine Schroeder

Seit zwölf Jahren eingutes Gespann: Herbert Knaup und Lisa Maria Potthoff als Anton Mehriger und Sarah Kohr.

Lisa Maria Potthoff verrät allerdings auch, dass sie nicht jeden Stunt selbst macht – oder besser gesagt machen darf. „Mein Double ist die wundervolle Jona Laux, die immer dann einspringt, wenn es versicherungstechnisch erforderlich ist.“ Das gilt vermutlich erst recht seit Potthoffs schlimmer Verletzung vor drei Jahren. Bei einer Kampfszene landete die Schauspielerin unglücklich auf Knie und Fuß. „Ich habe mir Kreuzband, Meniskus und Innenband gerissen.“

Anfang des Jahres gab die zweifache Mutter überraschend die Trennung nach 15 Jahren Ehe von Fernsehproduzent Thorsten Berg bekannt, ist jetzt wie ihre Filmfigur „Sarah Kohr“ wieder Single. Was sie sonst noch gemein haben? Sie schmunzelt: „Unsere Vorliebe für nicht farbenfrohe Klamotten.“