Regisseurin Emerald Fennell hat sich zu gelöschten Szenen aus ihrem viel diskutierten Film „Wuthering Heights“ geäußert. Dabei ging es auch um die Körperbehaarung von Darstellerin Margot Robbie.
„Leider nicht im Film“Körperbehaarung von Margot Robbie wurde bei „Wuthering Heights“ rausgeschnitten

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Margot Robbie hatte im Film „Wuthering Heights“ offenbar „extrem behaarte Achselhöhlen“ - diese sind allerdings nicht zu sehen. (Bild: 2023 Getty Images/Gareth Cattermole)
„Wuthering Heights“ hat in den vergangenen Monaten für reichlich Aufsehen gesorgt. Emerald Fennells Adaption der gleichnamigen Romanvorlage von Emily Brontës kam lange nicht bei jedem Fan gut an, der Liebesfilm musste wegen zahlreicher Szenen viel Kritik einstecken. Wie die Regisseurin jetzt verraten hat, sei das Erzeugen von „Peinlichkeit und Fremdschämen“ allerdings ein maßgebliches Ziel gewesen. Eine Sache bereut die 40-Jährige aber doch - und diese betrifft Margot Robbie.
Die weltberühmte Schauspielerin gibt zusammen mit Jacob Elordi die Hauptrolle im Film. Beim Hay Festival in Wales hat Emerald Fennell nun erzählt, dass es einige Szenen nicht in die Endfassung von „Wuthering Heights“ geschafft haben. Dazu gehöre auch ein Moment, in dem die „extrem behaarten Achselhöhlen“ von Margot Robbies Figur Cathy gezeigt werden sollten.
„Das ist doch völlig verrückt“
„Leider hat es die Szene, in der sie zu sehen sind, nicht in den Film geschafft“, ärgert sich die Regisseurin im Nachhinein. Denn eigentlich sei es ihr sehr wichtig gewesen, dass die Körperbehaarung zu sehen ist, spiegelt diese doch die Normen des späten 18. Jahrhunderts wider, in welchem der Film spielt.
Laut „The Guardian“ gab Emerald Fennell an, häufig von weiblichen Figuren in Kostümdramen verwirrt zu sein, die moderne Schönheitsideale verkörpern würden - beispielsweise eben rasierte Achseln. „Wo sind die Rasierer, die diese Frauen benutzen? Sie sind alle haarlos wie Aale. Ich denke mir dann: 'Was soll das? Das ist doch völlig verrückt!'“, so die „Saltburn“-Regisseurin.
Zudem schilderte die Drehbuchautorin gegenüber „Entertainment Weekly“, dass ihre Interpretation von „Wuthering Heights“ auf ihren Erinnerungen als Teenager an den Literaturklassiker basiere: „Ich glaube, die Dinge, an die ich mich erinnerte, waren teils real, teils unrealistisch.“ (tsch)
