Nach einer Palast-Ansage im Namen von König Charles III. lässt ein Land Prinz Harry bei den Invictus Games eiskalt abblitzen.
Riesen-Zoff um Invictus GamesLand lässt Harry und Meghan plötzlich eiskalt abblitzen

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Prinz Harry und Herzogin Meghan liegen die Invictus Games besonders am Herzen. (Archivbild)
Völlig unerwartet hat Uganda seine Teilnahme an den Invictus Games gekündigt. Der Staat in Ostafrika nennt als Grund für diese Entscheidung die fehlende Rückendeckung aus dem britischen Königshaus, so meldet es die Zeitung „The Telegraph“ aus Großbritannien.
Laut dem Bericht hat der höchste Militärbefehlshaber der Nation, General Muhoozi Kainerugaba, am Mittwoch eine klare Ansage gemacht. Es würden keine Vorhaben gefördert, die nicht das explizite Einverständnis von König Charles III. hätten.
Als weiteren Grund nannte Kainerugaba, der Sohn von Langzeit-Präsident Yoweri Museveni, dass er jegliche Fan-Bewegung für Harry und Meghan in der Armee im Keim ersticken wolle. Die Stiftung der Invictus Games wurde von dieser Entwicklung offenbar komplett überrumpelt. Man versuche jetzt, mit den Zuständigen in Uganda zu sprechen.
Palast-Ansage sorgt für Eklat
Diese plötzliche Absage ist die direkte Folge eines Schreibens aus dem Buckingham-Palast. Erst am Montag informierte der Lord Chamberlain im Auftrag von König Charles III. alle Regierungs- und Militärbehörden. Die Mitteilung: Harry und Meghan sind nur noch als Privatleute unterwegs und haben keine offiziellen Verpflichtungen mehr für die Monarchie.

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Prinz Harry und Herzogin Meghan (Archivbild)
Auf genau diese Abgrenzung ging Kainerugaba ein. Er unterstrich auf der Online-Plattform X, dass Uganda den britischen Monarchen sehr schätze. Man werde sich daher an keiner Sache beteiligen, die den Wünschen von Charles III. zuwiderlaufen könnte.
Im Gespräch mit der britischen „The Times“ wurde der General sogar noch deutlicher. Er musste nach eigenen Angaben Gruppen innerhalb des Verteidigungsministeriums einen Riegel vorschieben, die sich für Harry und Meghan einsetzten. Seine Treue gehöre ausschließlich dem König.
Harrys große Pläne platzen
Diese Entwicklung ist ein schwerer Rückschlag für Prinz Harry. Der Herzog von Sussex ist gerade erst mit seiner Familie wieder in Großbritannien. Er hatte vor, die Organisation der nächsten Invictus Games in Birmingham zum Herzstück seiner Aktivitäten zu machen.
Besonders bitter: Uganda stieß erst im Juli als 26. Teilnehmerland zu dem Sport-Event für verwundete Veteranen hinzu – als erste Nation aus Ostafrika. Seinerzeit hatte Verteidigungsminister Kiryowa Kiwanuka die Kooperation bei einer Zeremonie in London noch als wichtiges Signal der Hoffnung und Würde für versehrte Soldatinnen und Soldaten gefeiert.
Die Absage der Militärführung kommt obendrein in einer sowieso schon nervenaufreibenden Woche. Zeitgleich wird in London die endgültige behördliche Entscheidung erwartet, wie es mit dem staatlichen Polizeischutz für Harry und seine Angehörigen weitergeht. (jag)
