Königin Máxima bestätigt die traurige Nachricht: Ihre Mutter leidet an Demenz. Bei einem Termin sprach sie offen über die Erkrankung.
Königin Máxima„Es ist eine sehr schmerzhafte Situation“

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Königin Máxima (Archivbild)
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Königin Máxima macht sich große Sorgen um den Zustand ihrer Angehörigen in Südamerika. Berichte der niederländischen Zeitung „Algemeen Dagblad“ (AD) sowie des spanischen Magazins „¡Hola!“ bestätigen nun die traurige Nachricht: Ihre Mutter, die 81-jährige María del Carmen Cerruti, leidet an Demenz.
Während eines Termins bei einer karitativen Organisation in Roermond, Niederlande, sprach die 55-jährige Königsgemahlin offen über die Lage. Sie offenbarte: „Meine Mutter hat Demenz; es ist eine sehr schmerzhafte Situation.“ Obwohl Cerruti nach wie vor in Buenos Aires wohnt, reist sie noch regelmäßig zu Familienbesuchen nach Den Haag.
Doch die enorme Entfernung zwischen den beiden Ländern und der sich verschlechternde Gesundheitszustand könnten diese Reisen zukünftig deutlich erschweren.

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María del Carmen Cerruti leidet an an Demenz. (Archivbild)
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Die Diagnose stellt für Máxima eine gewaltige emotionale Bürde dar, denn sie kann ihren Liebsten nicht einfach schnell zur Seite stehen. Die Königin betonte stets, wie viel ihr die enge Verbindung zu ihren Verwandten in Argentinien bedeutet. Diese familiäre Bindung wird durch die Krankheit nun auf eine harte Probe gestellt.
Auch Bruder Martín bereitet Kummer
Zusätzlich zur Krankheit ihrer Mutter gab es früher bereits Bedenken wegen Máximas älterem Bruder Martín. Der 54-Jährige lebt als einziges Geschwisterkind noch in Argentinien. Er gestand öffentlich, mit einer Sucht gekämpft zu haben und thematisierte den Druck, den die königliche Position seiner Schwester für ihn bedeutete.

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Máxima Zorreguieta mit ihrer Mutter María del Carmen Cerruti, 1974. (Archivbild)
Häufig nur als Verwandter der Königin gesehen zu werden, war für ihn eine große Hürde. „Das war definitiv ein Hindernis, das es zu überwinden galt“, sagte er dazu in einem früheren Gespräch.
In einem Interview mit der argentinischen Zeitung „La Nación“ gewährte der Gastronom kürzlich Einblicke in sein Leben in Patagonien. Seit 2002 führt er dort in Villa La Angostura das Restaurant Tinto Bistró und hat mit dem Totín ein weiteres gastronomisches Projekt gestartet. Sein größtes Anliegen sei jedoch nicht das Geschäft, sondern der Zustand der Umwelt und die Welt, die künftige Generationen erben.
Auch auf den Gesundheitszustand seiner Mutter ging er ein. Martín Zorreguieta teilte mit, dass es ihr gut gehe und er sie so oft wie möglich treffe. Sie besuche ihn sowohl im Sommer als auch im Winter in Villa La Angostura und – das ist die große Überraschung – fahre dort sogar noch Ski. (jag)

