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„Ich habe ihn gehalten“Knossi beschreibt letzte Momente mit verstorbenem Adam Wolke

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Der Tod von Adam Wolke hat die Streamer-Szene erschüttert. Besonders emotional zeigte sich nun „Knossi“, der in einem Livestream auf die letzten Momente an der Seite seines „besten Freundes“ zurückdachte.

Schwere Zeiten für Jens „Knossi“ Knossalla: Der 40-Jährige trauert um seinen verstorbenen Streamerkollegen und Freund Adam „SkylineTV“ Wolke, der nach zweieinhalb Wochen den Folgen seiner schweren Hirnblutung erlegen ist.

„Wir haben nie die Hoffnung aufgegeben, keiner von uns, bis am letzten Tag“, versicherte „Knossi“ in einem Livestream auf Twitch. Die Worte der Ärzte, die keine Hoffnung auf Besserung enthielten, habe er nicht akzeptieren wollen, beschrieb Knossi: „Es gibt immer diese Wunderfälle. Es gibt diese ein Prozent.“

„Knossi“ wachte in den letzten Momenten von Adam Wolke an seinem Bett

„Ich habe ihn auch gerüttelt und ich dachte irgendwann (...): Ich wecke ihn auf“, fuhr der Internet-Star fort. Trotz des großen Kampfes musste „Knossi“ jedoch erkennen, dass sich sein Freund nicht mehr von den schweren Schäden erholen würde. „Ich habe ihn gehalten, ich habe seinen Arm gehalten“, erklärte Knossalla.

Auch in den letzten Momenten, ehe Wolke verstarb, sei Jens Knossalla an seiner Seite gewesen. „Ich halte dich, hab keine Angst. Ich bin bei dir, Adam“, habe er sich an seinen sterbenden Freund gerichtet. „Wir machen das jetzt mal schnell. Du hast es gleich geschafft.“ Dabei habe „Knossi“ das Gefühl für Zeit verloren, teilte er. Dem Streamer war es ein Anliegen, eines zu betonen: „Adam war nicht alleine. Der war nie alleine.“

Ehe die Gewissheit einsetzte, dass Wolke nicht mehr zu retten ist, versuchte „Knossi“, jeden Strohhalm zu ergreifen. Im Stream schilderte er, er habe seinem Freund „500 WhatsApp-Nachrichten“ geschickt, viele davon mit motivierenden Genesungswünschen. Sogar einen Livestream habe er im Krankenhaus aktiviert, in der Hoffnung, Wolke könne dank der vertrauten Stimmen in seinem Ohr aufwachen.

Umso schmerzhafter sei dann die Erkenntnis gewesen, dass Wolke nicht mehr aufwachen würde. „Es gibt niemanden, den ich so gern um mich hatte“, blickte „Knossi“ unter Tränen auf die gemeinsame Zeit mit seinem „besten Freund“ zurück. Es habe sich um „eine Freundschaft auf einem anderen Level“ gehandelt. Der Verlust beschere ihm schlaflose Nächte und „ganz schlimme Träume“. Trost finde er nur in einem Gedanken: „Ich bin dankbar, Adam, dass ich so viel Zeit mit dir verbringen durfte.“ (tsch)