„Eiserne Wildnis - Heart of the Beast“, „Bibi Blocksberg - Die total verhexte Zeitreise“ und eine neue Verfilmung von Erich Kästners Kinderbuch-Klassiker „Emil und die Detektive“: Das sind die Kino-Neustarts am 24. September.
Kinderbuch-Klassiker endlich neu verfilmtDas sind die Kino-Highlights der Woche

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Emil (Nicholas Jonah Peter, rechts) trifft im Zug auf den schmierigen Ganoven Max Grundeis (Merlin Sandmeyer) - eine Begegnung, die er noch bereuen wird. (Bild: Warner Bros. Film Productions Germany/UFA Fiction/UFA Mitte/Xiomara Bender)
Ein bald hundert Jahre alter Kinderbuch-Klassiker kehrt zurück auf die Kinoleinwand - es wurde auch mal wieder Zeit. 1929 veröffentlicht und bis heute als wegweisendes Stück Jugendliteratur gefeiert, wurde Erich Kästners „Emil und die Detektive“ im Lauf der Jahrzehnte viele Male verfilmt, unter anderem auch schon in Argentinien, Brasilien und den USA. Ganze 25 Jahre nach der letzten Adaption (2001, unter Regie von Franziska Buch) findet ein neuer, moderner Emil den Weg auf die Leinwand, um seinem gestohlenen Geld hinterherzujagen.

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Nicholas Jonah Peter (Mitte) übernimmt in „Emil und die Detektive“ seine erste Kinohauptrolle. (Bild: Warner Bros. Film Productions Germany/UFA Fiction/UFA Mitte/Xiomara Bender)
Außerdem neu in dieser Woche: Brad Pitt begibt sich in „Eiserne Wildnis“ mit einem Schäferhund auf einen wilden Survival-Trip, und mit „Bibi Blocksberg - Die total verhexte Zeitreise“ startet der zweite Teil der neuen Reihe um die berühmte kleine Hexe.
Emil und die Detektive

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James (Brad Pitt) und sein Schäferhund Odin kämpfen sich nach einem Flugzeugabsturz in Alaska zurück in die Zivilisation. (Bild: 2026 Paramount Pictures/Scott Garfield)
„Emil und die Detektive“ ist nicht irgendein Kinderbuch, und das kann man dementsprechend auch nicht von irgendwem verfilmen lassen. Die Wahl für die Regie fiel auf David Dietl, den Sohn von Filmemacher-Legende Helmut Dietl, dem zuletzt schon eine ganz passable Verfilmung der schwer verfilmbaren „Münchner im Himmel“-Geschichte gelang. Nun also ein weiterer Stoff mit Gewicht für David Dietl, diesmal umgesetzt mit Drehbuchautorin Antonia Scheueren, einigen großen Stars und natürlich auch vielen kleinen.
Den Titelhelden Emil verkörpert Nachwuchsschauspieler Nicholas Jonah Peter, der zuletzt in „Tatort: Licht“ (2025) schon erste Krimi-Erfahrungen sammeln konnte und hier seine erste Kinohauptrolle ergattern konnte. Als „Detektive“ wurden Lara Toni (Pony), Kilian Kasa (Gustav), Bela Louis Plass (Dienstag), Ai Vy Bui (Anh) und Camille Moltzen (Jason) besetzt, in weiteren Rollen wirken unter anderem Luise Heyer, Ursula Werner sowie - als Bösewicht Grundeis - Merlin Sandmeyer (“Die Discounter“) mit.
In der Originalgeschichte von Erich Kästner setzte Emil sich noch mit 140 Mark in den Zug von Neustadt nach Berlin, um seine ärmliche Großmutter zu besuchen. Die Zeiten der Mark sind bekanntlich längst vorbei, und auch sonst gibt es in der Neuverfilmung von „Emil und die Detektive“ ein paar Anpassungen, die nach fast einem Jahrhundert wohl auch unausweichlich sind. In ihren Grundzügen bleibt die Geschichte aber so, wie man sie kennt: Emil wird im Zug vom schmierigen Gauner Max Grundeis ausgeraubt und will das gestohlene Geld unbedingt wieder beschaffen. Seine neuen Berliner Detektiv-Freunde Gustav, Pony und Co. helfen ihm dabei. Das Filmstudio verspricht ein rasantes Abenteuer „voller Witz, Mut und echter Freundschaft“.
Eiserne Wildnis - Heart of the Beast

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Schäferhund Odin hat schlecht geträumt: Der Vierbeiner und sein Herrchen James (Brad Pitt) sind nach ihren gemeinsamen Kriegseinsätzen gleichermaßen traumatisiert. (Bild: 2026 Paramount Pictures/Scott Garfield)
Ein Mann stürzt mit seinem Kleinflugzeug irgendwo in der Wildnis von Alaska ab, weit weg von jeglicher Zivilisation. Die Maschine kracht mit einem halben Überschlag heftig in einen Fluss und versinkt. - Es ist eines dieser Hollywood-Szenarios, die man eigentlich kaum überleben kann, außer man ist ein richtig krasser Typ. Diesen krassen Typen spielt in „Eiserne Wildnis - Heart of the Beast“ der Superstar Brad Pitt. In dem Buddy-Survival-Abenteuer muss er sich das Rampenlicht allerdings mit einem Schäferhund teilen.

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Bibi Blocksberg (Nala, links) zaubert sich in ihrem zweiten neuen Kino-Abenteuer wieder in ein ziemliches Chaos, findet in Fritzi von Klunkerburg (Carmen Diego) aber auch eine neue Freundin. (Bild: 2026 Wiedemann & Berg Film/Kiddinx Studios/EPO-Film/Leonine Licensing/Kurt Patzak)
Brad Pitt verkörpert in „Eiserne Wildnis“ den Army-Veteran James Belmont, Schäferhund Uber heißt im Film Odin. James und Odin sind ein Herz und eine Seele. Sie waren zusammen bei den Special Forces, haben im Krieg viele schlimme Dinge erlebt und verbringen jetzt auch gemeinsam ihren Armee-Ruhestand - beide gleichermaßen stark traumatisiert. Sie gehen angeln, sitzen am Lagerfeuer, fliegen mit James' kleinem Flugzeug durch die Gegend.
Nach dem Absturz in Alaska zerrt Odin sein bewusstloses Herrchen aus dem Wasser, eine echte Heldentat. „Gut gemacht, Kumpel.“ Aber wie soll es jetzt weitergehen? James und sein geliebter Vierbeiner sind schwer angeschlagen, doch noch stärker als der Schmerz ist der Wille zu überleben. „Ich bringe dich nach Hause“, verspricht James. „Eine letzte Mission.“

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Erst „hex, hex“, dann „hoppla“: Bibi (Nala, vorne) hat sich aus Versehen 139 Jahre in die Vergangenheit gezaubert und steckt jetzt erst einmal im 19. Jahrhundert fest. (Bild: 2026 Wiedemann & Berg Film/Kiddinx Studios/EPO-Film/Leonine Licensing/Kurt Patzak)
So beginnt mit dem Absturz in Alaska ein Survival-Thriller, in dessen Verlauf die Buddy-Protagonisten James und Odin zahlreiche Hindernisse überwinden müssen. Über 50 Meilen trennen sie von der Zivilisation, auf dem Weg warten von eisiger Kälte über reißende Flüsse bis zu hungrigen Raubtieren so ungefähr alle Gefahren, die das ebenso schöne wie lebensfeindliche Alaska zu bieten hat (gedreht wurde übrigens in Neuseeland). Das Drehbuch zu „Eiserne Wildnis“ stammt von Cameron Alexander, die Regie übernahm David Ayer, der mit Brad Pitt vor einigen Jahren bereits den Kriegsfilm „Herz aus Stahl“ (2014) drehte.
Bibi Blocksberg - Die total verhexte Zeitreise
In die Vergangenheit reisen, um die Gegenwart geradezubiegen: Man weiß inzwischen aus zahlreichen Science-Fiction- und Fantasy-Filmen, dass das nie so funktioniert, wie es soll, und dass dabei fast immer ein fürchterliches Durcheinander herauskommt. Nur Bibi Blocksberg weiß das noch nicht, es ist ja immerhin erst ihr zweiter Kino-Auftritt in neuer Besetzung, und ihr noch ziemlich junges Publikum weiß es vielleicht auch nicht. Also auf in ein neues Abenteuer mit einer „total verhexten Zeitreise“!
Der letzte Film liegt noch gar nicht so lange zurück. Im Dezember 2025 startete „Bibi Blocksberg - Das große Hexentreffen“ in den Kinos, nach den beiden Filmen von 2002 und 2004 der Auftakt einer ganz neuen Filmreihe. Die Produzenten (Wiedemann & Berg) müssen sich ihrer Sache sehr sicher gewesen sein, zum Start von „Das große Hexentreffen“ waren die Dreharbeiten zur Fortsetzung „Bibi Blocksberg - Die total verhexte Zeitreise“ nämlich auch schon abgeschlossen. Die Titelheldin wird erneut von Nachwuchsstar Nala verkörpert, im Hintergrund zaubern wie schon beim ersten Film Bettina Börgerding (Drehbuch) und Gregor Schnitzler (Regie).
Und wie kommt es nun zu der besagten Zeitreise? Bibi absolviert im Schloss Klunkerburg ein Schülerpraktikum, gerade als dort eine ganz außergewöhnliche Sonderausstellung vorbereitet wird: In den prunkvollen Räumen des Schlosses wird eine wertvolle alte Spieluhr ausgestellt, in deren Innerem sich ein noch viel wertvollerer Diamant befinden soll. Und dann ist die Uhr plötzlich verschwunden - Diebstahl!
Bibi Blocksberg ist in solchen Situationen ja eigentlich angehalten, nicht gleich ihre Zauberkräfte einzusetzen. Aber die aufgeweckte junge Hexe, der erneut ihre Besties Schubia (Carla Demmin) und Flauipaui (Philomena Amari) zur Seite stehen, kann sich auch diesmal nicht zurückhalten. „Wir hexen uns in die letzte Nacht, zu dem Zeitpunkt, als die Uhr geklaut wurde.“ Da kann eigentlich gar nichts schiefgehen, „absolut safe“. Aber dann, hex hex, zaubert Bibi sich aus Versehen doch nicht in die letzte Nacht, sondern 139 Jahre zurück in die Vergangenheit ... (tsch)
