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Behörden ziehen SteckerKonzert von Skandal-Rapper Kanye West in Indien abgesagt

Kanye West

Copyright: Evan Agostini/Invision/AP/dpa

Kanye West, US-Rapper, bei der Vanity Fair Oscar Party. (Archivbild)

Nächster Dämpfer für Kanye West: Show in Indien abgesagt.

Nächster Dämpfer für den Skandal-Rapper: Kanye Wests riesige Show in Indien fällt ins Wasser. Eine klare Ansage der Behörden ist der Grund.

Das Indien-Debüt des Musikers, der jetzt als Ye bekannt ist, wurde gestrichen. Die Eventfirma White Fox gab über Social Media bekannt, dass die für den 23. Mai in der Hauptstadt Neu-Delhi angesetzte Show wegen „amtlicher Anordnungen“ nicht stattfinden wird.

Die genauen Motive der Behörden für diese Entscheidung sind bislang nicht bekannt. Allerdings zitieren indische Nachrichtenquellen den Organisator mit der Aussage, eine „angespannte Sicherheitslage“ sei die Ursache. In einem Statement wurde betont, dass der Schutz von Gästen und Einheimischen „höchste Priorität während dieser sensiblen Zeit“ habe.

Nicht die erste Verschiebung der Show

Die Show, die als eine der gewaltigsten Live-Inszenierungen in der Historie Indiens beworben wurde, soll offenbar zu einem späteren Termin stattfinden. Schon erworbene Eintrittskarten können zurückgegeben werden. Dies ist nicht die erstmalige Verlegung des Gigs: Eigentlich war der Auftritt von Kanye West schon für Ende März in Neu-Delhi geplant, aber das Datum wurde aufgrund der „bestehenden geopolitischen Situation und regionaler Spannungen“ verschoben.

Mit seinen 48 Jahren zählt Kanye Omari West zu den prägendsten und gleichzeitig kontroversesten Musikern weltweit. Der frühere Partner von Kim Kardashian hat in der Vergangenheit wiederholt durch rassistische sowie antisemitische Bemerkungen für Aufsehen gesorgt.

Eine Serie von Absagen für den Rapper

Die Annullierung in Indien reiht sich in eine Serie von Schwierigkeiten für den Musiker ein. Vorher wurde ihm bereits der Zutritt nach Großbritannien verwehrt, eine Show in Polen wurde ebenso gestrichen und ein Event in Frankreich sagte er von sich aus ab.

Zu Beginn des Jahres unternahm West den Versuch, die Situation zu beruhigen, indem er eine komplette Seite im „Wall Street Journal“ für eine Anzeige buchte, worin er sich entschuldigte. „Ich bin weder ein Nazi noch ein Antisemit“, vermerkte er und begründete seine vorherigen Entgleisungen mit einer bipolaren Störung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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