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Statement nach EklatKabel Eins wirft Show aus Programm – jetzt äußert sich das Restaurant

Ein Kellner bringt einen Teller zum Tisch.

Copyright: Sina Schuldt/dpa

Nach Programm-Stopp meldet sich das betroffene Restaurant nun zu Wort.(Symbolbild)

Aktualisiert:

„Menschenverachtende“ Beiträge führten dazu, dass Kabel Eins die Jubiläumswoche von „Mein Lokal, Dein Lokal“ kurzerhand beerdigte – jetzt melden sich die Betreiber.

Kurz vor der Ausstrahlung schmiss der Fernsehsender Kabel Eins die neue Episode von „Mein Lokal, Dein Lokal“ aus dem Programm. Und das ausgerechnet in der großen Jubiläumswoche, in der auch die 2000. Episode laufen sollte.

Doch dazu kam es nicht! Denn auf einem Facebook-Profil eines Kandidaten waren im Vorfeld „rassistische, antisemitische und menschenverachtende Aussagen“ gefallen, wie das Format in den sozialen Medien mitteilte. Jetzt meldeten sich auch die betroffenen Betreiber selbst zu Wort.

Kurz vor Ausstrahlung: Kabel Eins zieht Notbremse und wirft Sendung aus dem Programm

Kabel Eins reagierte am Montagabend (28. September) nach Bekanntwerden der Vorwürfe prompt und strich weniger als eine Stunde vor Ausstrahlung die Folgen für die ganze Woche. In einer Stellungnahme erklärte der Sender seine Entscheidung.

„Wir sind von den Aussagen des Mitinhabers eines Restaurants sehr entsetzt. Und möchten einmal mehr feststellen: Kabel Eins distanziert sich grundsätzlich von rassistischen, antisemitischen und menschenverachtenden Aussagen“, hieß es auf dem Facebook-Account von „Mein Lokal, Dein Lokal“.

Das Restaurant befindet sich in einem Stadtteil von Berlin. Ein ansässiger Sportverein kündigte nach dem Bekanntwerden des Vorfalls „rechtliche und interne Schritte“ an, um die Nutzung des Logos zu untersagen. Die Firma soll laut „Märkischer Allgemeine“ auf ihrer Website als Sponsor aufgetreten sein.

„Mein Lokal, Dein Lokal“: Das betroffene Restaurant meldet sich zu Wort

Jetzt meldete sich das betreffende Restaurant auf der eigenen Website zu Wort. Angesprochen werden dort alle Gäste, Freunde, Geschäftspartner und Follower. Der private Facebook-Account, sowie der Firmen-Account seien „unbefugt gehackt“ worden!

Derzeit herrsche kein vollständiger Zugriff auf die Accounts. „Solltet ihr dort Beiträge, Kommentare oder Nachrichten sehen, die nicht unserem üblichen Auftreten entsprechen, bitten wir euch, diese nicht zu beachten und keinesfalls als Aussagen von uns zu verstehen“, heißt es dort weiter.

Worum genau es in den Kommentaren des privaten Accounts gegangen ist, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Sowohl der private Account, als auch der des Restaurants, sind inzwischen nicht mehr verfügbar.

Nach Eklat wegen Facebook-Kommentaren: Restaurant distanziert sich von Aussagen und Inhalten

Das Restaurant wolle nun ausdrücklich klarstellen, dass man sich von „fremdenfeindlichen, menschenverachtenden, diskriminierenden und anderweitig beleidigenden Aussagen und Inhalten“ vollständig distanziere.

Diese entsprächen nicht den persönlichen Ansichten, sowie nicht den Werten des Unternehmens. Aktuell arbeite das Restaurant unter Hochdruck daran, wieder die Kontrolle über die Accounts zurückzuerlangen.

Sie bitten bis dahin um Verständnis und darum, von einer „Bewertung oder Beurteilung unserer Person bzw. unseres Unternehmens anhand der veröffentlichten Inhalte abzusehen“. (red)