2025 gehörte „F1 - Der Film“ zu den erfolgreichsten Kinoproduktionen des Jahres. Dabei könnte KI eine bedeutende Rolle gespielt haben, wenn man Schauspielerin Jodie Foster glaubt.
Jodie Foster äußert brisanten KI-Verdacht über Kino-Hit mit Brad Pitt

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Im Rahmen eines Vortrages sprach Jodie Foster über die Rolle von KI im Filmgeschäft. (Bild: Getty Images / Dominik Bindl)
Eine Oscar-Auszeichnung, drei Nominierungen und ein beeindruckendes Einspielergebnis von 634 Millionen US-Dollar weltweit: Keine Frage, das Rennsportdrama „F1“ war 2025 einer der größten Kino-Erfolge des Jahres. Nur acht Filme verbuchten noch mehr Einnahmen als der Blockbuster mit Brad Pitt in der Hauptrolle. Hollywood-Star Jodie Foster hat sich im Rahmen eines Auftrags beim Aspen Festival of Ideas laut „Variety“ nun mit einem brisanten Verdacht zu Wort gemeldet: „Wenn ich mir einen Film wie 'F1' anschaue, denke ich mir: 'F1' wurde von einer KI produziert.“
Zwar war Foster bemüht zu betonen, sie meine „das nicht abwertend“, fügte aber auch erklärend hinzu: „Der Aufbau entsprach genau dem, was man in der Schule lernt. Die Schauspieler sprechen ihre Texte genau so, wie sie geschrieben wären, wenn ein Computer genau das geschrieben hätte, was für diesen Moment richtig wäre.“
Trotz KI-Boom: Jodie Foster wirbt für „faires“ Vorgehen im Filmgeschäft

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Nur acht Kinofilme waren 2025 kommerziell erfolgreicher als „F1 - Der Film“. Die Hauptrolle verkörpert Brad Pitt. (Bild: Warner Bros. Pictures/Apple Original Films)
Insgesamt gab sich Jodie Foster bei dem Vortrag technologieoffen. Für die Vorvisualisierung von Filmszenen im Vorlauf der Produktion sei der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) etwa durchaus hilfreich, argumentierte sie. „Wenn es uns gelingt, die KI im Laufe der Zeit konsequent zu beherrschen, werden wir in der Lage sein, Dinge zu schaffen, die uns widerspiegeln, und wir können die Dinge verbessern“, zeigte sich die 63-Jährige überzeugt.
„KI ist ein weiterer riesiger Schritt in Richtung eines Wandels der Branche“, verdeutlichte Foster. Schon jetzt ersetzte die Technik an vielen Stellen im Filmgeschäft echte Menschen. „Wir streichen viele Arbeitsplätze, und hoffentlich werden sich dann beispielsweise Gewerkschaften einschalten und sagen: Ihr könnt meinen Schauspieler 20 Mal einsetzen, aber ihr müsst ihn auch 20 Mal bezahlen“, gab die Schauspielerin zu bedenken. Dieses Vorgehen halte sie für „fair“.
Jüngst war Jodie Foster im französischen Filmdrama „A Private Life“ zu sehen. Eine Traumsequenz, die in dem Film zu sehen ist, wurde mit KI erstellt. Im Rahmen des Vortrags wies die Schauspielerin darauf hin und sagte, sie halte die Szene für gelungen. „Was wir uns alle wünschen würden, ist, dass Filmemacher die KI beherrschen und das nie aus den Augen verlieren“, sagte Foster. (tsch)
