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Jennifer Garner darf „endlich Figuren spielen, die sich wie echte Menschen anfühlen“

US-Schauspielerin Jennifer Garner ist derzeit bei Apple TV+ in der Serie „Beschütze sie“ zu sehen. (Bild: 2025 Getty Images/Theo Wargo)

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US-Schauspielerin Jennifer Garner ist derzeit bei Apple TV+ in der Serie „Beschütze sie“ zu sehen. (Bild: 2025 Getty Images/Theo Wargo)

Zum Staffelfinale von „Beschütze sie“ spricht Jennifer Garner über starke Frauenfiguren - und warum sie in jungen Schauspielerinnen wie Angourie Rice etwas sieht, das sie besonders berührt.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Laura Dave erzählte Apple TV+ in „Beschütze sie“ (Originaltitel: „The Last Thing He Told Me“) 2023 von Hannah (Jennifer Garner), deren Ehemann Owen (Nikolaj Coster-Waldau) plötzlich verschwindet. Knapp drei Jahre später setzt die zweite Staffel direkt am Ende der vorherigen an. Anlässlich des Staffelfinales (ab sofort bei Apple TV+) erklärte Hauptdarstellerin Jennifer Garner nun im Gespräch mit der Agentur teleschau: „Heute dürfen Frauen komplexer sein. Widersprüchlicher. Stärker - aber auch verletzlicher.“

„Für mich als Schauspielerin ist das ein Geschenk“, sagt Garner. „Weil man endlich Figuren spielen darf, die sich wie echte Menschen anfühlen.“ Eine Entwicklung, die sie spürbar wahrnimmt. Früher seien viele Figuren klarer definiert gewesen, oft eindimensionaler. Heute gehe es mehr um Zwischentöne - und um echte Emotionen.

Besonders prägt das für Garner die Arbeit mit Autorin Laura Dave. Deren Geschichten seien für sie mehr als nur Spannung. „Sie schreibt Figuren, die man nicht aus der Hand legen kann“, findet die Schauspielerin. Was die 53-Jährige dabei besonders berührt: Trotz aller Wendungen bleibe der Fokus immer auf etwas sehr Persönlichem. „Im Zentrum steht immer etwas Emotionales, etwas Reifes“, erklärt sie. „Diese Tiefe fühlt sich heute selbstverständlicher an als früher“, sagt Garner.

Jennifer Garner schwärmt von Kollegin: „Sie strickt, sie backt ...“

Im Gespräch mit der Agentur teleschau spricht Garner besonders warm über ihre junge Kollegin Angourie Rice - und darüber, was sie an der neuen Generation von Schauspielerinnen beeindruckt. „Angourie hat eine besondere Mischung“, sagt sie. Die 25-Jährige sei „unglaublich sanft - und gleichzeitig mutig“. Eine Kombination, die sie fasziniert. Denn Mut zeige sich nicht nur auf der Leinwand, sondern auch im Alltag. „Sie probiert Dinge aus, die ihr Angst machen“, erzählt Garner. Und genau darin erkennt sie etwas, das für sie heute entscheidend ist.

Was sie besonders berührt: Trotz Erfolg und großer Rollen bleibe die junge Generation oft überraschend geerdet. „Sie strickt, sie backt, sie ist ein echter Familienmensch - und dann steht sie da und trägt große Filme“, schwärmt Garner. Für sie sei das kein Widerspruch, sondern eine neue Form von Stärke. (tsch)

Simon Böer campt gern mit seiner Familie, hier Ehefrau Anne und Sohn Milon.

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