Kurz vorm Finale überschlagen sich in der „Villa der Versuchung“ die Ereignisse: Gleich zwei Stars müssen den Hut nehmen: Paddy Kroetz und Erik „Satansbratan“ Seidl. Der Österreicher sorgt mit einer Ego-Aktion für einen Eklat - selbst seine Verbündeten distanzieren sich von ihm.
„Ich würde es wieder tun!“ - Comedian sorgt für Ego-Aktion für Entsetzen

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Erik „Satansbratan“ Seidl sackt 10.000 Euro ein. (Bild: Joyn)
Showdown kurz vorm Finale: Beim „Kracher des Tages“ lockt für die Bewohner der „Villa der Versuchung“ ein Abendessen mit Pizza und Pasta. Der Hunger siegt, obwohl der Preis dafür hoch ist: Der beliebteste Bewohner muss sofort die Show verlassen! In einem Voting hatten die Kandidaten zuvor ihre Stimme für den beliebtesten Bewohner abgegeben.

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Erik feiert, Chika ist verletzt. (Bild: Joyn)
Ex-TV-Moderator Paddy Kroetz ist sich sicher, in der Beliebtheitsliste irgendwo in der Mitte zu landen. Was er nicht weiß: Sein Kumpel Tommy Pedroni hat taktisch gewählt und ihn an Nummer 1 gesetzt. „Vielleicht ist es schlau, die Leute, die ich am wenigsten mag, ganz nach vorne zu voten?“, hatte er laut überlegt und genau das getan.
In der Beliebtheitsliste landet der Reality-TV-Profi schließlich auf Rang 3, seine Reality-Kollegin Chika Ojiudo-Ambrose an zweiter Stelle. Der Sieger heißt überraschend Paddy Kroetz. Er muss die Villa sofort verlassen - und versteht die Welt nicht mehr: „Enttäuschung pur. Das ist doch so ein Schwachsinn!“, wütet er.
Tommy Pedroni plagt daraufhin das schlechte Gewissen, sogar Tränen laufen ihm übers Gesicht: „Ich denke wirklich, dass er wegen mir geflogen ist“, gesteht er. Paddy ist da noch gerührt von Tommys Krokodilstränen: „Danke dir für deine Tränen, Tommy“, sagt er. Chika kommentiert nach dem Pizza-und-Pasta-Essen hingegen trocken: „Es hat sich so was von gelohnt, den Paddy zu verkaufen für diesen Gaumenschmaus!“
„Miau, miau, miau! Ich nehme die nicht ernst.“

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Die Reality-TV-Bekanntheit fühlt sich von Erik verraten. (Bild: Joyn)
Doch der größte Aufreger kommt noch: die Versuchung besteht dieses Mal aus einem Raum voller Geldscheine, die an einer Wäscheleine hängen. Insgesamt dürfen die Stars sich 10.000 Euro von der Gewinnsumme abzwacken. Erik „Satansbratan“ Seidl ist als Erster dran. „Ich habe keine Sekunde gezögert!“, bekennt der Österreicher und sackt sich direkt alle Scheine ein. „Das ist alles für meine Mama!“, begründet er seinen Alleingang.

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Tommy Pedroni fühlt sich schuldig am Aus von Paddy Kroetz. (Bild: Joyn)
Für die anderen Kandidaten bleibt danach nichts mehr übrig. Chika Ojiudo-Ambrose schaut entgeistert auf die leere Wäscheleine: Nicht nur Thorsten Legat ist entsetzt: „Ist das ekelhaft! Ich schäme mich!“, sagt der Ex-Fußballprofi über seinen einstigen Kumpel Erik.
Chika macht ihrem Ärger im Interview Luft: „Kann man sich wirklich so in jemanden täuschen? Ich hätte nicht alles genommen!“, sagt sie. Auch bei Tommy ist der 27-Jährige nach seinem Alleingang in Ungnade gefallen: „So ist Erik!“ Dass er seine Aktion dann auch noch mit einer Flasche Sekt für 600 Euro feiert, lässt die anderen fassungslos zurück.
Erik ist sich keiner Schuld bewusst: „Ich stehe dazu, es ist das Spiel!“, verteidigt er sich. Er habe das nur für seine Familie getan. Jana „Urkraft“ Pallaskae nimmt ihm das nicht ab und fordert ihn auf, die Summe mit den anderen zu teilen. Eriks lapidare Antwort: „Miau, miau, miau! Ich nehme die nicht ernst.“

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Moderatorin Verona Pooth hakt bei Erik nach. (Bild: Joyn)
Erik prahlt: „Ich will nicht nur für meine Familie, sondern auch für Österreich kämpfen!“ Nachdem ihn aber alle - sogar seine ehemaligen Verbündeten - komplett links liegen lassen, besinnt er sich und liefert beim Kopfgeldspiel (diverse Kartoffelgerichte in kurzer Zeit verspeisen) eine schlechte Leisung ab, sodass er für null Euro zu verkaufen ist. Dass er rausfliegt, ist ihm sowieso klar.
Seitenhieb von Verona Pooth
Einstimmig wählen die Bewohner „Satansbratan“ raus. Der Comedian hatte zuvor noch Abbitte bei allen geleistet, sogar bei Jana. Die empfahl dem 27-Jährige, er solle es vielleicht mal mit Psychotherapie versuchen. Während Frenzy und Thorsten Legat ihm am Ende doch noch die Hand geben, ist Chika weiterhin verletzt: „Ich bin schockiert einfach!“
Auch Moderatorin Verona Pooth haut noch eine Breitseite gegen Erik raus: „Hättest du etwas dagelassen, hättest du zwei Freunde fürs Leben gehabt, denk mal drüber nach!“ Vor allen konfrontiert sie ihn damit, dass er bislang nie von finanziellen Problemen gesprochen habe: „Du hast gesagt: 'Mir geht es finanziell gut.' Da war kein Satz von deiner Mutter.“ Erik verteidigt sich: „Ich unterstütze meine Mutter, dass sie 26 Jahre mit mir gekämpft hat.“ Verona will wissen: „Bereust du es?“ Eriks Antwort: „Ich habe es gemacht und ich stehe dazu, das ist ein Spiel. Ich würde es wieder tun.“
Ins Finale gehen die Kandidaten mit einer Summe von 16.080 Euro. SAT.1 zeigt die Entscheidung am 5. Oktober im Free-TV. Im Beim Streamingportal Joyn ist das Finale bereits eine Woche vorher abrufbar (kostenpflichtig). (tsch)
