Schauspielerin und Hollywood-Star Anne Hathaway hat im Podcast „Popcast“ erstmals über eine langjährige Erkrankung gesprochen: So berichtete die 43-Jährige im Alter von 30 Jahren an einem Grauen Star erkrankt und auf einem Auge fast blind gewesen zu sein.
„Ich war zehn Jahre lang halbblind „Anne Hathaway spricht erstmals über Erkrankung

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Schauspielerin Anne Hathaway hat im Podcast „Popcast“ über eine zurückliegende Erkrankung ihrer Augen gesprochen. (Bild: 2026 Getty Images/Jamie McCarthy)
Anne Hathaway (43) gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen in Hollywood. Zuletzt feierte sie mit der Fortsetzung von „Der Teufel trägt Prada“ einen riesigen Erfolg. Dabei hatte die 43-Jährige in den vergangenen Jahren mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, wie sie nun verriet.
Im Podcast „Popcast“ der New York Times berichtete die Schauspielerin erstmals von einer langjährigen Erkrankung - die sie sogar fast das Augenlicht gekostet habe. „Ich war zehn Jahre lang halbblind - von 30 bis 40“, erklärt Hathaway in dem Gespräch. Demnach sei bei ihr im Alter von 30 Jahren ein früh einsetzender Katarakt diagnostiziert worden. Die Krankheit ist auch unter dem Begriff „Grauer Star“ bekannt. Dieser verursacht eine Trübung der Augenlinse, die im fortgeschrittenen Stadium zu einer deutlichen Verschlechterung der Sehkraft bis hin zu einer Erblindung führen kann. Betroffen sind oft ältere Menschen.
Anne Hathaway über Erkrankung: „Mir war gar nicht klar, wie schlimm es geworden war“
Über zehn Jahre litt Hathaway unter der Erkrankung. Diese habe ihr „Sehvermögen so stark beeinträchtigt, dass ich auf dem linken Auge praktisch als blind galt“, erklärt sie.
Der Hollywood-Star unterzog sich schließlich einer Operation. Rückblickend erklärt sie: „Mir war gar nicht klar, wie schlimm es geworden war, bis ich endlich das ganze Ausmaß erkennen konnte.“ Die Auswirkungen der Krankheit habe sie dabei nicht nur an ihrer beeinträchtigten Sehkraft gespürt: „Ich habe nicht erkannt, dass es tatsächlich mein Nervensystem belastete. Vielleicht ist das nicht bei jedem so, aber bei mir war es definitiv der Fall“, verrät sie.
Mittlerweile gehe es der 43-Jährigen dank des Eingriffs wieder gut: „Jeden Tag, wenn ich aufwache und so sehen kann, wie ich sehe, ist das ein Wunder.“ Die zweifache Mutter gibt zu bedenken: „Vor zwei Generationen wäre das für mich keine Option gewesen. Deshalb fühle ich mich diesem Wunder sehr verbunden!“ (tsch)
