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„House of the Dragon“-Star Tom Glynn-Carney„Ich mache meine Arbeit und dann gehe ich nach Hause“

Aegon II. (Tom Glynn-Carney) befindet sich in Staffel 3 von „House of the Dragon“ auf der Flucht. (Bild: HBO MAX)

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Aegon II. (Tom Glynn-Carney) befindet sich in Staffel 3 von „House of the Dragon“ auf der Flucht. (Bild: HBO MAX)

Seit fünf Jahren spielt Tom Glynn-Carney König Aegon. Doch der größte Kampf findet für ihn oft nicht vor der Kamera statt.

Fünf Jahre lang Teil eines der größten Serien-Hits der Welt zu sein - für viele Schauspieler wäre das purer Druck. Genau so empfindet es auch Tom Glynn-Carney. Trotzdem hat der „House of the Dragon“-Star gelernt, mit genau diesem Gefühl umzugehen. „Ich werde ziemlich schnell von Dingen überwältigt“, gesteht der Schauspieler gegenüber teleschau offen.

Gerade deshalb versuche er, den enormen Erfolg der Serie im Alltag möglichst auszublenden. „Ich setze mir Scheuklappen auf, konzentriere mich einfach auf die Arbeit und gehe danach wieder nach Hause. Für mich ist das die einzige Möglichkeit.“ Erst wenn Fans ihn auf der Straße ansprechen oder Interviews wie diese stattfinden, werde ihm wieder bewusst, wie groß „House of the Dragon“ (dritte Staffel bei Sky, WOW und HBO Max) tatsächlich geworden ist. „Dann erinnert man sich plötzlich daran, dass man Teil von etwas ist, das so viele Menschen lieben.“

LONDON, ENGLAND - MARCH 25: Tom Glynn-Carney attends the HBO Max Launch Party at Queen Elizabeth Hall, on March 25, 2026 in London, England. (Photo by Kate Green/Getty Images for HBO Max) (Bild: 2026 Getty Images/Kate Green)

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LONDON, ENGLAND - MARCH 25: Tom Glynn-Carney attends the HBO Max Launch Party at Queen Elizabeth Hall, on March 25, 2026 in London, England. (Photo by Kate Green/Getty Images for HBO Max) (Bild: 2026 Getty Images/Kate Green)

Ausgerechnet seine Figur Aegon habe ihm dabei etwas mitgegeben, womit er selbst lange gehadert habe. Zwar lacht Glynn-Carney noch: „Im Grunde sind Aegon und ich dieselbe Person. Nein, eigentlich überhaupt nicht.“ Ganz unähnlich seien sie sich aber nicht. Beide hätten wenig Geduld und könnten sich schnell aufregen. Was er an Aegon allerdings bewundere, sei dessen unbeirrbarer Wille. „Seine Entschlossenheit wankt nie.“ Gerade nachdem Aegon zu Beginn der Staffel schwere Rückschläge verkraften müsse, beeindrucke ihn dieser Kampfgeist besonders.

Tom Glynn-Carneys Eltern durften Statisten sein

Nach inzwischen mehr als fünf Jahren fühlt sich die Rolle ohnehin anders an als noch zu Beginn. „Die Figuren sind inzwischen fast eine Erweiterung von uns geworden“, verrät der 31-jährige Schauspieler gegenüber teleschau. Je länger er Aegon spiele, desto mutiger werde er auch bei seinen schauspielerischen Entscheidungen. „Man versteht die Figur einfach immer besser.“

Einen Moment wird der Brite aber wohl nie vergessen: Für die Dreharbeiten durfte er seine Eltern mit ans Set bringen. Beide standen sogar als Statisten vor der Kamera. Gemeinsam liefen sie durch die detailgetreu nachgebaute Stadt Flea Bottom. „Das war ziemlich surreal“, erinnert sich Glynn-Carney. Seine Eltern plötzlich in Kostümen und Perücken mitten in Westeros zu sehen, gehöre bis heute zu seinen schönsten Erinnerungen an die Serie.

Und trotz aller Drachen, Schlachten und Intrigen gibt es noch einen Wunsch, den er sich erfüllen möchte - zumindest scherzhaft. Nach dem endgültigen Ende der Serie wolle er den Eisernen Thron einfach in einen Transporter laden und mit nach Hause nehmen. „Dann steht er eben bei mir im Wohnzimmer“, lacht er. (tsch)

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