„heute-show” frotzelt fies über LaschetZDF nimmt „Aachener Hobbit” völlig auseinander

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Moderator Oliver Welke demontiert am Freitagabend (9. April) fies in der ZDF-Satiresendung „heute-show” sowohl Armin Laschet als auch Markus Söder, die in der Union um die Kanzlerkandidatur kämpfen.

von Martin Gätke (mg)

Köln – Wer kann denn nun wirklich Kanzler in der CDU? Bis Pfingsten wollen CDU-Chef Armin Laschet und sein CSU-Kollege Markus Söder eigentlich über die Kanzlerkandidatur entscheiden. In der Partei läuft es derzeit alles andere als rund. Kein Wunder also, dass Oliver Welke gleich beide Politiker in der Satiresendung „heute-show“ (ZDF) am Freitagabend (9. April) demontiert.

  1. „heute-show” widmet sich im ZDF am Freitag dem Kanzler-Duell zwischen Armin Laschet und Markus Söder
  2. Moderator Oliver Welke demontiert den CDU-Chef und Söder gleich mit
  3. Am Ende macht er einen überraschenden Vorschlag für einen anderen Kandidaten

Laschet oder Söder? Ganz Deutschland wartet auf das Ergebnis des Kanzlerkandidaten-Duells: Wer von den beiden bleibt am Ende stehen? Am Wochenende trifft sich die Union, die derzeit im Umfrage-Keller herumdümpelt, zur Klausur, um über die Zukunft der Partei zu entscheiden. Wird es schneller eine Entscheidung in der K-Frage geben als gedacht?

Zuvor hat sich jedenfalls schon die „heute-show“ ganz genüsslich des Duells angenommen, eine Schlacht zwischen „Aachener Hobbit-Power (Armin Laschet) gegen fränkische Urgewalt (Markus Söder)“, so zumindest sieht es Oliver Welke. „Es kann nur einen geben.“

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„heute-show” über „Brücken-Armin”: Es sieht derzeit nicht gut für ihn aus

Welke attestiert Laschet, dass es derzeit wohl nicht so gut für den CDU-Chef aussieht. Viele würden sich auf die Seite von Söder schlagen, „nicht weil sie ihn mögen – das geht ja gar nicht – sondern weil sie Schiss haben, mit dem Kandidaten Laschet ihr Bundestagsmandat zu verlieren“, so Welke. Er zeigt anschließend eine Stellungnahme von „Brücken-Armin“, der erklärt, das Entscheidungskriterium für die Klärung der K-Frage in der Union sei, „wer die besten Aussichten hat, in ganz Deutschland die Wahl zu gewinnen.“

Welke erklärt, dass zwar „noch kein Bayer Deutscher geworden, äh, Kanzler geworden ist.“ Aber Söder würde derzeit weit vorne in Umfragen unter Parteianhängern stehen. „Laschet hat wirklich einen Anti-Lauf, das muss man so sagen“, so der Moderator weiter.

Anschließend werden Ausschnitte vom Gespräch von Laschet mit Markus Lanz gezeigt, bei dem sich Laschet immer wieder verhaspelte. „Am Ende der Sendung hatte der Mann sich quasi aufgegeben”, resümiert Welke.

Laschet, er habe sich mit seinem „Brücken-Lockdown“-Vorschlag blamiert und zoffe sich mit der Kanzlerin, Söder hingegen gelte als „Muttis Liebling“ und verkörpere „halbwegs überzeugend“ den Macher. „Zumindest wenn man sich die bayrische Corona-Bilanz nicht zu genau anguckt.“

„heute-show” über Söder: „Er ist der Mobbing-König”

Und nicht nur das, er habe auch andere Qualitäten: „Söder ist der Mobbing-König“, findet Welke und verwies auf die „Giftpfeile“, die Söder „in einer Tour“ gegen Laschet fliegen lasse. Dabei hat der noch nicht einmal gesagt, dass er wirklich antritt. Sollte er das gar nicht tun, „warum hat Söder dann die Marke Laschet komplett zerstört?“, fragt Welke und gibt die Antwort gleich mit: „Weil er es kann. Weil er böse ist. Und weil es Tradition hat.“

„heute-show”: Oliver Welke schlägt Ralph Brinkhaus als Kanzlerkandidaten vor

Der Vorschlag des Moderators: „Wie wäre es mit weder Söder noch Laschet? Aus der Unionsfraktion kommt doch dieser frische Vorschlag: Ralph Brinkhaus.“ Die Qualitäten des Fraktionschefs laut Welke: „Er hat sich das Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden gegen den erklärten Willen der Kanzlerin geschnappt und kritisiert in Corona-Debatten die eigene Regierung – Respekt!“

Der „gottverdammte Steuerberater aus Rheda-Wiedenbrück“, wie es in einem anschließenden Beitrag heißt – macht er am Ende das Rennen? Eines jedenfalls steht fest: Es bleibt spannend im Kampf um die K-Frage. (mg)