Henry Maske war einer der größten Boxstars Deutschlands. Doch seit fast 20 Jahren hat er keine Boxhandschuhe mehr angezogen. Auf Sport verzichtet der 62-Jährige trotzdem nicht. Wie er sich heute fit hält und womit er seine Zeit verbringt, verrät er im Interview.
Henry Maske hat seit 20 Jahren keine Boxhandschuhe getragenSo hält er sich dennoch fit

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„Ich mache fast jeden Tag etwas mit Laufen und Krafttraining“, sagt Henry Maske. (Bild: Getty Images/Andreas Rentz)
Er war einer der größten Boxstars Deutschlands, füllte Arenen und begeisterte Millionen vor den Fernsehern. Doch seit fast 20 Jahren hat Henry Maske keine Boxhandschuhe mehr angezogen. Ganz auf Sport zu verzichten, kommt für den ehemaligen Weltmeister allerdings nicht infrage. Wie sich der Olympiasieger von 1988 heute fit hält, verriet er im Interview.
Anlass für das Gespräch mit der Agentur teleschau ist eine neue US-Dokumentation über die Boxlegenden Joe Louis und Max Schmeling, mit dem Maske eng befreundet war. Dabei erklärt der 62-Jährige auch, warum er dem Boxring längst den Rücken gekehrt hat. „Man kann nicht ein bisschen boxen“, bekräftigte Maske. „Entweder richtig oder gar nicht.“ Sonst würde irgendwann „ein Jüngerer“ kommen und einem zeigen, „dass du langsam“ geworden bist. Das wolle er sich nicht antun.
Vom Boxring zum McDonald's-Unternehmer
Seine sportliche Routine hat der ehemalige Profiboxer deshalb aber keineswegs aufgegeben. Auch heute gehört Bewegung fest zu seinem Alltag. „Ich mache fast jeden Tag etwas mit Laufen und Krafttraining, so wie früher im Training. Irgendetwas hat mich ja ausgemacht, das will ich mir erhalten“, verrät er. Wehmut spiele bei all dem keine Rolle. Mit seinem Leben sei er „deutlich zufrieden“.
Auch beruflich schlug Maske nach seiner aktiven Boxkarriere einen ganz anderen Weg ein. Rund 20 Jahre lang war er als Franchisenehmer für McDonald's tätig. 2019 verkaufte er seine Restaurants und widmete sich neuen Aufgaben: „Seitdem bin ich Privatier und halte Vorträge, mit guter Resonanz. Ich kann mich nicht beschweren.“
Besonders genieße er dabei die Freiheit, seinen Alltag selbst gestalten zu können. Nach Jahrzehnten im Leistungssport und als Unternehmer könne er heute selbst entscheiden, womit er seine Zeit verbringe. (tsch)
