Er kennt den Druck, wenn man als Kind plötzlich weltberühmt ist. Daniel Radcliffe, der als „Harry Potter“ aufwuchs, schlägt jetzt Alarm. Seine Forderung soll junge Talente vor dem Absturz bewahren.
Harry-Potter-Held fordert drastischen Schritt„Therapie-Pflicht für alle Kinderstars!“

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Daniel Radcliffe verbinden viele mit den Harry-Potter-Filmen. (Archivbild)
Der „Harry Potter“-Star Daniel Radcliffe (36) plädiert für eine stärkere mentale Betreuung von minderjährigen Schauspielern. Auf die Frage, ob Kindern am Set eine Therapie angeboten werden sollte, antwortete der Brite laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) im Online-Magazin „Bustle“ im Format «One Nightstand» unmissverständlich: „Ja, ich finde, das ist eine super Idee“.
Radcliffe über frühen Ruhm: „Reine Glückssache“
Wie gut sich ein Kinderdarsteller bei Ruhm und Erfolg entwickelt, ist laut Radcliffe reine „Glückssache“. Der Schauspieler, der durch seine Rolle als Zauberlehrling blitzartig weltweite Bekanntheit erlangte, hatte nach eigenen Angaben dieses Glück.
„Ich hatte so viel Glück mit meinen Eltern, aber auch mit so vielen Menschen am Set, die sich um mich gekümmert haben, und es war so wichtig, zur richtigen Zeit von den richtigen Menschen umgeben zu sein“, erklärt der Star.
Das Gefühl, sich nicht beschweren zu dürfen
Doch nicht jeder hat so viel Unterstützung. Radcliffe warnt, dass es in den letzten Jahren „sehr, sehr tragische Geschichten“ gegeben habe. Junge, erfolgreiche Stars, die scheinbar alles besitzen, hätten oft das Empfinden, kein Anrecht auf Klagen zu haben.
„Und ich denke, diese Atmosphäre ist so schwer zu überwinden, dass eine Art verpflichtende Therapie wahrscheinlich eine sehr, sehr gute Sache wäre“, lautet daher die unmissverständliche Konsequenz des Schauspielers. (red)
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