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Harald Schmidt Kirchenaustritt nach Missbrauchs-Skandalen? Moderator spricht Klartext

Harald Schmidt lächelt auf einem Foto.

Harald Schmidt, hier im Mai 2021, hat sich nach den jüngsten Missbrauchs-Skandalen in der katholischen Kirche zum Thema Kirchenaustritt geäußert.

Die Missbrauchs-Skandale innerhalb der katholischen Kirche sorgen erneut für Fassungslosigkeit. Nun hat sich auch Harald Schmidt geäußert. Kommt ein Kirchenaustritt für ihn infrage?

Es ist nicht das erste Mal, dass Missbrauchs-Skandale in der katholischen Kirche für Fassungslosigkeit sorgen.

Für Moderator Harald Schmidt (64) hätten allerdings auch die jüngsten Vorfälle im Erzbistum München keine Auswirkungen auf seine generelle Einstellung zur Kirche. Denn der Glaube sei etwas, was man hat und nicht ablegen könne.

Harald Schmidt: Missbrauchs-Skandale ändern nichts an Einstellung zur Kirche

Wie der Kabarettist im „Stern“-Interview verriet, sei die Geschichte der katholischen Kirche schon immer von Skandalen geprägt gewesen.

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Als Beispiel nannte der 64-Jährige beispielsweise die Hexenverbrennung. Derartige Skandale seien allerdings nur eine Seite der Medaille: „Aus meiner Sicht kann man aus dem katholischen Glauben nicht austreten“, sagte Harald Schmidt.

Harald Schmidt: Moderator will positive Seite der Kirche bestärken

Die jüngsten Enthüllungen seien mehr als besorgniserregend, erklärte Harald Schmidt. Ein Gutachten hatte im Januar mehrere hochrangige Kirchenfunktionäre belastet. Dennoch glaube der Moderator weiterhin an die gute Seite der Institution.

Ihm seien viele „fantastische Priester“ oder „großartige Krankenhäuser“ bekannt, die unter dem Zepter des katholischen Glaubens geleitet werden. Er habe es sich selbst zur Aufgabe gemacht, den angeschlagenen Ruf der Kirche aufzupolieren. (cw)

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