Express · Community

Kommentare · 0

Zum Inhalt springen

Anwalt spricht von großer BelastungU-Haft ist so „anstrengend“ –  Marius Borg Høiby will freikommen

Aktualisiert:

Marius Borg Høiby will erneut versuchen, aus der U-Haft freizukommen. Sein Anwalt spricht von großer Belastung. Den Hausarrest verbringt der Sohn der norwegischen Königin seit Sommer mit Fußfessel zu Hause.

Marius Borg Høiby (29), ältester Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit, will laut norwegischen Medien erneut die Freilassung aus der Untersuchungshaft beantragen.

„Die derzeitige Untersuchungshaft-Situation ist anstrengend für Høiby“, sagte der neue Verteidiger des Norwegers, Alexander Greaker, dem Medium Nettavisen. „Die Belastung ist größer, als es in der Öffentlichkeit aussieht.“

Sohn von Königin Mette-Marit verbringt U-Haft zu Hause

Høiby sitzt seit Februar in U-Haft, bislang wurde diese regelmäßig um jeweils vier Wochen verlängert. Am Montag (2. November) muss das Gericht wieder über eine Verlängerung entscheiden.

Seit dem Sommer verbringt der 29-Jährige die Untersuchungshaft allerdings bereits mit elektronischer Fußfessel zu Hause bei seiner Mutter und seinem Stiefvater, König Haakon VIII., auf Gut Skaugum. Dort lässt es sich der verurteilte Sohn der Königin gut gehen, wie zuletzt Fotos zeigten.

Høiby war im Juni wegen zahlreicher Straftaten, darunter zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Der Norweger hat das Urteil angefochten, ein Berufungsprozess soll im kommenden Februar starten. Neu aufgerollt werden dabei die Vorwürfe der Vergewaltigungen sowie der häuslichen Gewalt gegen eine Ex-Freundin. (dpa/red)