Nikeata Thompson und Heidi Reichinnek waren im Podcast „Talk-O-Mat“ zu Gast. Dabei schockte die bekannte Choreografin die Linken-Politikerin mit einer Geschichte aus ihrer Kindheit.
GNTM-Star schockt Heidi Reichinnek„Das sagst du so in einem Nebensatz“

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Heidi Reichinnek war im Podcast „Talk-o-Mat“ zu Gast - mit einer ihr zunächst unbekannten Gesprächspartnerin. (Bild: 2025 Getty Images/Sean Gallup)
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Nikeata Thompson ist als Choreografin, Schauspielerin und Gastjurorin bei „Germany's Next Topmodel“ in ganz Deutschland bekannt. Doch als die 45-Jährige in der neusten Folge des Podcasts „Talk-O-Mat“ plötzlich Heidi Reichinnek gegenübersitzt, weiß die Linken-Politikerin nicht, mit wem sie es zu tun hat. Kein Problem: Denn bei dem Spotify-Format werden zwei Promis für ein Bilnd-Date ausgewählt und können sich anschließend zu verschiedenen vorgegebenen Themen in Ruhe kennenlernen.
Schnell wird klar: Die beiden Frauen verstehen sich bestens, haben ähnliche Ansichten und reden jeweils so viel, dass sie die eingeworfenen Stichpunkte der Podcast-Macher zumeist gänzlich überhören. Als es dann aber um die Kindheit von Nikeata Thompson geht, wird die gute Stimmung kurz ein wenig ernster.
Nikeata Thompson erlebte rassistisch motivierte Gewalt
Angesprochen auf ihre vielen Tattoos gesteht Heidi Reichinnek, dass sie erst mit Anfang 30 damit angefangen habe, „weil ich dachte, jetzt bin ich mir sicher, dass ich da wirklich auch Bock drauf habe“, so die Partei-Vorsitzende der Linken. Sie erzählt weiter: „Ich war ja auch so ein immer schwarz gekleidetes Möchtegern-Grufti-Kind.“
„Warum Möchtegern? Du ziehst das ja immer noch durch“, lacht Nikeata Thompson und ist überzeugt: „Das bist du. Ich würde nicht sagen, dass das möchtegern war. Ich glaube, du hast sehr früh gemerkt, was du gut findest.“ Sie selbst habe in ihrer Kindheit immer „mit den Punks gechillt“, wie die Tänzerin sagt, „weil die waren die einzigen, die mich nett fanden oder nett waren. Und sonst wurde ich echt viel gehänselt wegen meiner Hautfarbe und auch geschlagen und so.“

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Nikeata Thompson ist vor allem als Choreografin und Gastjurorin bei GNTM bekannt. (Bild: 2022 Getty Images/Andreas Rentz)
„Das bricht mir so ein bisschen das Herz“
Da reagiert Heidi Reichinnek geschockt: „Wow. Das sagst du so in einem Nebensatz.“ Das habe die Deutsch-Britin mit jamaikanischen Wurzeln so gelernt, verrät sie, „damit das nicht so reingeht“. Sie fügt an: „Das ist eine Geschichte. Das war ich einmal, aber das bin ich nicht mehr.“
Dass Nikeata Thompson diese Diskriminierungen so bewältigt hat, findet Heidi Reichinnek beeindruckend, „aber dass du das nur in so einen Halbsatz packst, das finde ich halt irgendwie richtig krass“, meint die 38-Jährige. „Das ging ja über Jahre“, entgegnet die Choreografin, woraufhin die Politikerin nur entsetzt feststellt: „Das macht es jetzt irgendwie auch nicht besser. Im Gegenteil: Das macht es irgendwie sehr viel schlimmer.“
„Das bricht mir so ein bisschen das Herz“, spricht Heidi Reichinnek ihr Mitgefühl aus. Nikeata Thompson sieht nach dieser harten Zeit vor allem das Positive: „Ich bin auch voll stolz, dass ich das dann geschafft habe. Das war so wichtig, dass ich das schaffe, weil das hat mich für mein Leben lang geprägt.“ (tsch)
