Fünf Jahre lang tauchte Inés Gómez Mont ab, entzog sich so einem Haftbefehl. Jetzt wurde die TV-Moderatorin festgenommen.
Fünf Jahre auf der FluchtTV-Moderatorin nach langer Fahndung verhaftet

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TV-Moderatorin Inés Gómez Mont, hier im Jahr 2016, wurde in den USA festgenommen.

Jahrelang galt Inés Gómez Mont (43) in Mexiko als bekanntes TV-Gesicht, ab 2021 verschwand die Moderatorin dann aber buchstäblich von der Bildfläche. Fünf Jahre nach der Ausstellung eines Haftbefehls wurde sie jetzt in den USA verhaftet.
Ein von den Behörden veröffentlichtes Foto zeigt Gómez Mont, die von zwei Polizisten im US-Bundesstaat Florida festgesetzt wurde. Ihr Ehemann war bereits im vergangenen Jahr aufgespürt und verhaftet worden.
Massive Vorwürfe gegen Moderatorin Inés Gómez Mont
Dem Ehepaar werden in Mexiko Kontakte zum organisierten Verbrechen sowie die Veruntreuung öffentlicher Gelder vorgeworfen. Kurz nach ihrem Verschwinden im Jahr 2021 erklärte sie sich auf ihrem Instagram-Kanal als unschuldig, wehrte sich dort mehrfach gegen die Vorwürfe.
Die veruntreute Summe sollte sich laut dem mexikanischen Innenministerium auf 146 Millionen US-Dollar belaufen. Über Scheinfirmen sollen beide außerdem Geldwäsche und weitere Straftaten mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität begangen haben.
„Ich bin TV-Moderatorin und Vollzeit-Mama. Unter keinen Umständen gehöre ich der organisierten Kriminalität an“, beteuerte Gómez Mont in der Vergangenheit bei Social Media. Auf ihrem Account, dem 2,5 Millionen Menschen folgen, meldete sie sich zuletzt 2023.
Einem Verfahren in ihrer Heimat wollte sie sich allerdings nicht stellen. So wurde sie mit einem internationalen Haftbefehl in 190 Ländern rund um den Globus gesucht, während sie Berichten zufolge in Miami gelebt haben soll.

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Festnahme der jahrelang flüchtigen TV-Moderatorin Inés Gómez Mont in den USA
Die sechsfache Mutter hatte ihre TV-Karriere Ende der 90er-Jahre als Jugendliche begonnen und später für das mexikanische Medienunternehmen TV Azteca vor der Kamera gestanden, zuletzt im Jahr 2019 bei der Show „Familias frente al fuego“.
Zeitweise hatten die Ermittlungsbehörden die Konten von Gómez Mont und ihrem Mann gesperrt, diese später allerdings wieder freigegeben.
Dass Interpol zuletzt die auf dem mexikanischen Haftbefehl basierende „Red Notice“ für die internationale Fahndung zurückgezogen hatte, war sogar öffentlich von Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum (64) kritisiert worden.
Kurz nach der öffentlichen Intervention der Staatschefin schnappten die US-Behörden nun in Florida zu, Gómez Mont droht jetzt eine längere Haftstrafe.
