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Franca Lehfeldt spricht über Lindners Rückzug aus der Politik„Der Wähler entscheidet“

Im Podcast „Tigges trifft“ hat Franca Lehfeldt über die Entscheidung ihres Ehemanns Christian Lindner gesprochen, sich aus der Politik zurückzuziehen.  (Bild: 2025 Getty Images/Andreas Rentz)

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Im Podcast „Tigges trifft“ hat Franca Lehfeldt über die Entscheidung ihres Ehemanns Christian Lindner gesprochen, sich aus der Politik zurückzuziehen. (Bild: 2025 Getty Images/Andreas Rentz)

Im Podcast „Tigges trifft“ hat Autorin und Journalistin Franca Lehfeldt über den politischen Rückzug ihres Mannes Christian Lindner gesprochen. Außerdem äußerte sich die Mutter einer Tochter dazu, welche Herausforderungen ein Job als Spitzenpolitiker für die Familie mit sich bringt.

Im Februar 2025 hat sich der ehemalige FDP-Chef Christian Lindner (47) aus der Politik zurückgezogen. Im Podcast „Tigges trifft“ hat seine Ehefrau Franca Lehfeldt nun über die Entscheidung ihres Mannes gesprochen. Auf die Frage von Gastgeber Sebastian Tigges, ob sie froh sei, dass ihr Mann nicht mehr in der Politik ist, antwortet die 37-Jährige mit einem klaren „Nein“.

„Ich habe immer zu ihm gesagt und das sehe ich auch so: 'Der Wähler entscheidet'“, betont Lehfeldt. Wäre die FDP wieder in den Bundestag eingezogen, hätte sie ihrem Mann weiterhin den Rücken gestärkt: „Wenn er wiedergewählt worden wäre, im Sinne von, dass die FDP in den Bundestag gekommen wäre, hätte ich immer dahinter gestanden und ihn auch unterstützt“, erklärt sie.

In einer Partnerschaft sei es wichtig, der anderen Person Raum zu geben - insbesondere, wenn diese etwas mit „so viel Überzeugung und Leidenschaft tut“. Spitzenpolitiker wie Christian Lindner würden ihren Beruf „nur aus aller tiefster Überzeugung“ ausüben, so Lehfeldt. „Dem sollte man, finde ich, nicht im Wege stehen.“

Franca Lehfeldt über Lindners Politikjob: „Es ist ein Package“

Sebastian Tigges gibt an, selbst Mitglied der FDP zu sein. Gleichzeitig könne er nachvollziehen, warum sich Menschen immer seltener für eine Karriere in der Politik entscheiden. Lehfeldt stimmt zu und merkt an, wie stark auch die Familien von Politikern unter öffentlicher Kritik leiden können. Gerade für Menschen, die neu in die Politik einsteigen, sei das Tempo und die Härte in den sozialen Medien „brutal“. „Ich kann schon auch verstehen, dass Menschen sagen, das möchte ich mir und meiner Familie nicht antun“, erklärt sie.

Zudem habe sie selbst miterlebt, wie viel Zeit ein politisches Spitzenamt beanspruche. „Das ist ein Job, an dem du sieben Tage die Woche im Einsatz bist“, so Lehfeldt. Spitzenpolitiker könnten nicht einfach ihr Handy ausschalten oder den Arbeitstag früher beenden. Dies mit einem Familienleben zu vereinbaren sei „richtig schwer“, weiß Lehfeldt. „Ich glaube, das kann man wirklich nur dann machen, wenn man gerade weiß, meine Kinder sind aus dem Gröbsten raus und stehen auch dahinter, dass ich das jetzt tue“, erklärt Lehfeldt. „Ansonsten ist das schon echt ein riesen Commitment.“ (tsch)