Carsten Maschmeyer hat nach der deutlichen CDU-Niederlage in Sachsen-Anhalt klare Worte gewählt. Der bekannte Unternehmer forderte bei „Maischberger“ den Rücktritt von Friedrich Merz.
Abrechnung in ARD-TalkCarsten Maschmeyer: „Merz muss weg“

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Carsten Maschmeyer war bei „Maischberger“ zu Gast. (Bild: WDR/Oliver Ziebe)
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Bei „Maischberger“ war die vergangene Landtagswahl in Sachsen-Anhalt das große Thema. Nach dem AfD-Erfolg und der deutlichen CDU-Niederlage war die Sache für Carsten Maschmeyer am Dienstagabend in der ARD-Talksendung klar. Der berühmte Unternehmer forderte den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz: „Merz hat es voll vergeigt. Er muss weg. Er muss zurücktreten.“
Carsten Maschmeyer, der die CDU Anfang 2025 noch mit einer Großspende unterstützt hatte, wetterte weiter gegen Merz: „Es zeigt sich jetzt, er wollte aus einem falschen Grund Kanzler werden. Das war Ego und Merkel zeigen: ‚Ich bin jetzt Kanzler.‘“ Für den Führungsstil des Kanzlers zeigte die „Höhle der Löwen“-Bekanntheit wenig Verständnis: „Er nimmt die Menschen nicht emotional mit. Es ist unnahbar, belehrend, ein Besserwisser.“ Außerdem höre Maschmeyer „von allen, die mit ihm zu tun haben: arrogant“.
Als potenzielle Nachfolger kamen dem Investor mehrere Ministerpräsidenten und Unionslandesvorsitzende in den Sinn: Hendrik Wüst, Daniel Günther und Markus Söder seien seiner Aussage nach „tolle Offiziere auf dem Schiff“. Merz hingegen habe das „Schiff falsch gesteuert“ und müsse „von der Kommandobrücke runter“. (tsch)

