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Enttäuschung für „Buffy“-FansDarum wurde die Neuauflage der Kultshow abgesagt

Eine  geplante Neuauflage der Kultserie „Buffy - Im Bann der Dämonen“ ist abgesagt worden. (Bild: sixx / Twentieth Century Fox Film Corporation)

Copyright: sixx / Twentieth Century Fox Film Corporation

Eine geplante Neuauflage der Kultserie „Buffy - Im Bann der Dämonen“ ist abgesagt worden. (Bild: sixx / Twentieth Century Fox Film Corporation)

Sogar eine Oscar-Gewinnerin sollte am Reboot der Fantasy-Serie „Buffy - Im Bann der Dämonen“ beteiligt sein, doch daraus wird nichts: Wie die ehemalige Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar in einem Video bekannt gab, hat der Streamingdienst hulu dem Projekt den Stecker gezogen. Das ist der Grund.

Für „Buffy“-Fans war es eine Hiobsbotschaft, die Sarah Michelle Gellar am Samstag in einem Video auf Instagram bekannt gab: Zu der im Frühjahr 2025 angekündigten Neuauflage der Fantasy-Serie wird es nicht kommen. Der Streamingsender hulu, der den Reboot der Kultshow produzieren wollte, hat dem Projekt den Stecker gezogen. „Ich bin wirklich traurig, dies mit euch teilen zu müssen, aber ich wollte, dass ihr es von mir erfahrt“, sagte die ehemalige Darstellerin der Titelfigur in der Videobotschaft, ehe sie ihren Fans die enttäuschenden Neuigkeiten unterbreitete.

Die ehemalige Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar verkündete die traurigen Neuigkeiten in einer Videobotschaft auf Instagram. (Bild: 2025 Getty Images/Alberto E. Rodriguez)

Copyright: 2025 Getty Images/Alberto E. Rodriguez

Die ehemalige Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar verkündete die traurigen Neuigkeiten in einer Videobotschaft auf Instagram. (Bild: 2025 Getty Images/Alberto E. Rodriguez)

Einen Grund für das Ende der Show, die sich noch in der Vorproduktion befand, nannte die 48-Jährige nicht. Doch wie das Branchenmagazin „Deadline“ berichtet, hielt die von hulu bestellte Pilotfolge einer Qualitätsprüfung nicht stand. Noch Anfang März sei über eine Überarbeitung der Folge unter dem Arbeitstitel „Buffy: New Sunnydale“ nachgedacht worden, ehe hulu sich dagegen entschied.

Oscarprämierte Filmemacherin hätte Regie führen sollen

Die Ankündigung des Reboots hatte 2025 hohe Wellen geschlagen. Das liegt auch an den Namen, die mit dem Projekt in Verbindung gebracht wurden. So hätte Sarah Michelle Gellar selbst die nun erwachsene Buffy Summers spielen sollen, die ihre Rolle als Vampirjägerin einer Nachfolgerin übergibt. Die erfahrenen TV-Autorinnen Nora und Lilla Zuckerman wurden für das Drehbuch angeheuert, Regie führen sollte mit Chloé Zhao einer der großen Namen Hollywoods. Zhaos aktueller Film „Hamnet“ gehört zu den erfolgreichsten Filmen des vergangenen Jahres, für „Nomadland“ gewann sie 2021 den Oscar für den besten Film und die beste Regie.

Laut „Deadline“ soll ausgerechnet die Mitarbeit der Top-Regisseurin Zhao einen größeren Anteil an dem Ende der Reboot-Pläne gehabt haben. Deren Stil habe nicht zum „Buffy“-Stoff gepasst, verrieten anonyme Quellen dem Magazin. Zu keinem Zeitpunkt an dem Projekt beteiligt war indes der Erfinder der Serie: Joss Whedon wurden 2020 die Schaffung eines toxischen Arbeitsumfelds und belästigendes Verhalten vorgeworfen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er an der HBO-Serie „The Nevers“, die er daraufhin verließ. Seitdem ist Whedon weder als Regisseur noch als Drehbuchautor tätig gewesen. (tsch)

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