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Ein neues „Supergirl“Das sind die Kino-Highlights der Woche

Nach dem Durchbruch mit „House of the Dragon“ spielt Milly Alcock nun die Hauptrolle in „Supergirl“. (Bild: DC Studios/Warner Bros. Pictures)

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Nach dem Durchbruch mit „House of the Dragon“ spielt Milly Alcock nun die Hauptrolle in „Supergirl“. (Bild: DC Studios/Warner Bros. Pictures)

„Jackass: Einer geht noch“, „Power Ballad - Der Song meines Lebens“ und „Supergirl“, der zweite Film im neuen DC Universe von James Gunn: Das sind die Kino-Neustarts am 25. Juni.

Sie behauptete sich in einer Welt voller Eis und Feuer, ließ sich nicht einschüchtern von Drachen und mächtigen Männern: Die australische Schauspielerin Milly Alcock war in ihrer Rolle als Prinzessin Rhaenyra Targaryen die vielleicht größte Entdeckung der ersten Staffel von „House of the Dragon“. Viele sahen ihren Auftritt in dem „Game of Thrones“-Spin-off auch als Empfehlung für größere Aufgaben. Zum Beispiel solche wie diese: Milly Alcock ist im neuen DC Universe (DCU) ab sofort als „Supergirl“ zu sehen.

Bemerkenswert: Nachdem er vor einigen Jahren schon den Titelhelden in den „Aquaman“-Filmen spielte, hat Jason Momoa nun eine weitere DC-Rolle als Lobo ergattert. (Bild: DC Studios/Warner Bros. Pictures)

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Bemerkenswert: Nachdem er vor einigen Jahren schon den Titelhelden in den „Aquaman“-Filmen spielte, hat Jason Momoa nun eine weitere DC-Rolle als Lobo ergattert. (Bild: DC Studios/Warner Bros. Pictures)

Außerdem neu auf der Leinwand: In „Jackass: Einer geht noch“ erleben Johnny Knoxville und Co. ihr letztes Kino-Abenteuer, und mit „Power Ballad - Der Song meines Lebens“ erzählt John Carney (“Sing Street“) mal wieder eine Musikergeschichte.

Supergirl

Ganz schön verrückte Typen: Johnny Knoxville (links) und seine Truppe fahren Einkaufswagen ohne Sturzhelm. (Bild: 2026 Paramount Pictures)

Copyright: 2026 Paramount Pictures

Ganz schön verrückte Typen: Johnny Knoxville (links) und seine Truppe fahren Einkaufswagen ohne Sturzhelm. (Bild: 2026 Paramount Pictures)

Im Oktober 2022 wurden James Gunn und Peter Safran als neue Kreativchefs der DC Studios eingesetzt, in ihren Planungen für die Zukunft spielte „Supergirl“ von Beginn an eine zentrale Rolle. Ein zuvor bereits geplantes Projekt mit Sasha Calle warfen Gunn und Safran über den Haufen, um noch einmal bei Null anzufangen. Das Drehbuch für den Film, der jetzt in den Kinos startet, schrieb Ana Nogueira basierend auf der Comicreihe „Supergirl: Woman of Tomorrow“ (ab 2021). Die Inszenierung des 170-Millionen-Dollar-Spektakels übernahm Regisseur Craig Gillespie (“I, Tonya“, „Cruella“).

Einen ersten kleinen Auftritt hatte Milly Alcock zuletzt bereits in „Superman“ (2025), dem ersten Film des neuen DC Universe. Jetzt also Film Nummer zwei nach der Neustrukturierung, ihr eigenes großes Abenteuer als Kara Zor-El alias Supergirl. Die Vorab-Trailer zeigten die Cousine von Superman als junge Frau, die noch nach ihrem Platz im Universum sucht. Bei einer Art Roadtrip durch die Galaxie trifft sie, begleitet von ihrem Hund Krypto, auf Ruthye Marye Knoll (Eve Ridley) - ein Mädchen, dem großes Leid widerfahren ist ...

Was haben ein Widder und eine mehrstöckige Torte miteinander zu tun? Wer den „Jackass“-Humor (im Bild: Johnny Knoxville, rechts, und Chris Pontius) kennt, wird es schnell verstehen ... (Bild: 2026 Paramount Pictures)

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Was haben ein Widder und eine mehrstöckige Torte miteinander zu tun? Wer den „Jackass“-Humor (im Bild: Johnny Knoxville, rechts, und Chris Pontius) kennt, wird es schnell verstehen ... (Bild: 2026 Paramount Pictures)

„Rache lässt deinen Schmerz nicht verschwinden“, erklärt Supergirl ihrer neuen Gefährtin. Und doch begleitet sie Ruthye bei ihrer Suche nach Vergeltung. Die Rolle des Antagonisten fällt dem kriegerisch-schurkischen Krem of the Yellow Hills (Matthias Schoenaerts) zu. In einer größeren Nebenrolle wirkt außerdem der ehemalige „Aquaman“-Star Jason Momoa mit: Er spielt Lobo, einen zwielichtigen Kopfgeldjäger, der viel trinkt und raucht und große Sprüche klopft.

Jackass: Einer geht noch

Rick (Paul Rudd, rechts) träumte einst von großen Stadien, jetzt spielt er auf Hochzeiten. (Bild: Lionsgate)

Copyright: Lionsgate

Rick (Paul Rudd, rechts) träumte einst von großen Stadien, jetzt spielt er auf Hochzeiten. (Bild: Lionsgate)

„Jackass“, Teil fünf. Viel muss man dazu wohl nicht mehr erklären, 26 Jahre nach dem Start der legendären gleichnamigen MTV-Show. Männer, die sich gegenseitig Bowlingkugeln in die Weichteile werfen und sich dann lachend oder weinend auf dem Boden krümmen - das ist das Humorlevel, und daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Wer „Jackass“ früher geschmacklos und dumm fand, wird auch den neuen Film geschmacklos und dumm finden. Wer die Streiche und Stunts damals feierte, wird auch jetzt wieder seinen Spaß haben.

Was diesen fünften Film der Kinoreihe aber doch besonders macht: Es soll der letzte seiner Art sein. Der deutsche Titel „Jackass: Einer geht noch“ ist dahingehend etwas schwammig, der englische dafür umso deutlicher - „Jackass: Best and Last“ heißt es da. Ein letztes großes Feuerwerk, mit alten Lieblings-Sketchen und natürlich auch viel neuem Material. Was das Publikum unter anderem erwartet: Steve-O, bei „Jackass“ seit jeher der Mann für die besonders schmutzigen Jobs, unterzieht sich einer Prostata-Untersuchung durch einen Roboter. Poopies, der seit „Jackass Forever“ (2022) zur Crew gehört, soll versuchen, mit einem Elektroschockgerät zwischen den Beinen über einen Schwebebalken zu laufen. Noch Fragen? Die eine vielleicht: Was ist mit Bam Margera?

Zwei Männer mit Musik im Blut: Rick (Paul Rudd, links) und Danny (Nick Jonas) verstehen sich sofort. (Bild: Lionsgate/David Cleary)

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Zwei Männer mit Musik im Blut: Rick (Paul Rudd, links) und Danny (Nick Jonas) verstehen sich sofort. (Bild: Lionsgate/David Cleary)

Viele Fans hatten gehofft, der „Jackass“-Star der ersten Stunde, der in der Vergangenheit immer wieder mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte und bei den Dreharbeiten zum letzten Film gefeuert wurde, würde aktiv in „Jackass: Einer geht noch“ mitwirken. Den letzten Meldungen zufolge kam das Bam-Comeback aber nicht zustande. Anders als viele andere „Jackass“-Haudegen wie Chris Pontius, Wee Man, Preston Lacy, Dave England und natürlich Johnny Knoxville wird Bam Margera wohl nur in Archivaufnahmen zu sehen sein - ebenso wie Ryan Dunn, der 2011 bei einem Autounfall ums Leben kam.

Power Ballad - Der Song meines Lebens

„Was macht einen Song wirklich groß und bewegt die Zuhörer?“ - Das soll eine der zentralen Fragen des Films „Power Ballad“ sein, und wenn sie jemand beantworten kann, dann wohl John Carney. Als Gründungsmitglied und Bassist der irischen Band The Frames kennt Carney sich im Musikgeschäft gut aus, und diese spezielle Expertise bringt er immer wieder auch in seine Arbeit als Regisseur und Autor ein. Nach gefeierten Musik-Filmen wie „Can A Song Save Your Life?“ (2013) und „Sing Street“ bringt er jetzt auch in „Power Ballad - Der Song meines Lebens“ seine größten Leidenschaften zusammen.

Für die Hauptrollen seines neuen Films, den er zusammen mit Co-Autor Peter McDonald entwickelte, konnte John Carney zwei echte Superstars verpflichten: Paul Rudd (“Ant-Man“, „Ghostbusters“) spielt Rick Power, einen Rockmusiker mit ehemals großen Ambitionen, der sich inzwischen mit Hochzeitskonzerten begnügt. Und Nick Jonas verkörpert den Boyband-Star Danny Wilson, eine Rolle, die ihm als Mitglied der Jonas Brothers wie auf den Leib geschneidert ist.

Die zwei Protagonisten lernen sich auf einer Hochzeit kennen, bei der Rick mit seiner Band The Bride & Groove auftritt, und es funkt sofort zwischen den beiden. Nach einem gemeinsamen Song auf der Hochzeit trifft man sich noch einmal zu einer Jamsession, trinkt etwas Whiskey, lässt der Musik ihren Lauf. Da ist viel „Power“ drin. Und dann kommt die „Ballade“: Einige Zeit nach ihrem Treffen findet Rick heraus, dass Danny einen seiner Songs aufgenommen hat und ihn als seinen eigenen ausgibt. Das bringt dann doch einige schiefe Töne in die Musicalkomödie, die übrigens von der Entstehungsgeschichte von Robbie Williams' „Angels“ inspiriert sein soll. (tsch)

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