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„Ein massives Defizit“Carsten Maschmeyer rechnet mit deutschem Bildungssystem ab

Im deutschen Bildungssystem machte Carsten Maschmeyer nun ein „massives Defizit“ aus. (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)

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Im deutschen Bildungssystem machte Carsten Maschmeyer nun ein „massives Defizit“ aus. (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)

„Unterricht wie vor 50 Jahren“: Carsten Maschmeyer sieht erheblichen Nachholbedarf im deutschen Bildungssystem. Welche neuen Fächer er für sinnvoll erachten würde, schilderte der Unternehmer nun bei Instagram.

Eine Umkehr im deutschen Bildungssystem ist dringend nötig. Das sieht zumindest Carsten Maschmeyer so. „Das deutsche Bildungssystem hat ein massives Defizit“, wählte der Unternehmer bei Instagram deutliche Worte. „Wenn wir wollen, dass Deutschland innovativ, wettbewerbsfähig und wirtschaftlich stark bleibt, müssen wir Bildung neu denken. Weg vom reinen Wissensspeicher, hin zur Kompetenzentwicklung“, fügte Maschmeyer hinzu.

Aufgrund der Technologisierung und global verfügbaren Wissens seien „Fakten keine knappe Ressource mehr“, betonte der 66-Jährige. Doch im Bildungssystem sei immer noch eine Konzentration auf das Auswendiglernen von Formeln und Definitionen erkennbar. Dabei seien diese „in Sekunden abrufbar“, verwies Carsten Maschmeyer auf digitale Wissensspeicher.

Statt „Unterricht wie vor 50 Jahren“: Carsten Maschmeyer plädiert für diese Schulfächer

Doch Carsten Maschmeyer übte sich nicht nur in Kritik, sondern nannte auch die nach seinem Dafürhalten „wirklich relevanten Fächer“. Dazu zählte der Selfmade-Milliardär unter anderem Entrepreneurship. „Wie entwickle ich eine Idee zu einem tragfähigen Geschäftsmodell?“, sei eine für die Zukunft zentrale Frage.

Auch die Funktionsweise von Investitionen, Steuern und die Fähigkeit zum Vermögensaufbau müsse in einem Schulfach wie „Finanzbildung“ erlernt werden, forderte Maschmeyer. Ergänzend dazu seien „Fehlerkultur“ und „Digitale Kompetenz / KI“ eine sinnvolle Ergänzung für den Lehrplan. Teilweise sei der Unterricht an Schulen und Universitäten aber „noch wie vor 50 Jahren“, bemängelte Carsten Maschmeyer und fügte hinzu: „Die Welt ist eine andere.“

Ein Beitrag geteilt von Carsten Maschmeyer (@maschmeyer) (tsch)

Victoria „Vica“ Sauerwald schaut in die Kamera.

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