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Ein „Flipper“ wird 80Mit diesem Titel feierte Olaf Malolepski seinen ersten Erfolg

Olaf der Flipper auf hoher See: Der Sänger, der eigentlich Malolepski mit Nachnamen heißt, gehört zu den erfolgreichsten in der Schlagerbranche. (Bild: GoldStar TV)

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Olaf der Flipper auf hoher See: Der Sänger, der eigentlich Malolepski mit Nachnamen heißt, gehört zu den erfolgreichsten in der Schlagerbranche. (Bild: GoldStar TV)

Olaf Malolepski schrieb mit den Flippers Schlagergeschichte, als Olaf der Flipper ist er seit 2011 solo unterwegs. Nun wird er 80. Mit welchem Hit aber nahm seine Erfolgskarriere ihren Anfang?

„Sex, Drugs und Rock'n'Roll ist nur eine Legende“, sagt Olaf der Flipper (hinten, Mitte). Feiern, wie hier nach Erhalt einer Goldenen Schallplatte, konnten die Flippers aber auch ganz gut. Ihren ersten großen Hit landeten sie 1969 mit dem Evergreen „Weine nicht, kleine Eva“. (Bild: Privat)

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„Sex, Drugs und Rock'n'Roll ist nur eine Legende“, sagt Olaf der Flipper (hinten, Mitte). Feiern, wie hier nach Erhalt einer Goldenen Schallplatte, konnten die Flippers aber auch ganz gut. Ihren ersten großen Hit landeten sie 1969 mit dem Evergreen „Weine nicht, kleine Eva“. (Bild: Privat)

Ein Zeitdokument des Deutschen Schlagers: Die Flippers in der „ZDF-Hitparade“. (Bild: Privat)

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Ein Zeitdokument des Deutschen Schlagers: Die Flippers in der „ZDF-Hitparade“. (Bild: Privat)

Am 27. März feiert eine echte Schlagerlegende ihren 80. Geburtstag: Mit der Band Die Flippers feierte er große Erfolge, aber auch als Solosänger kann Olaf Malolepski manchen Hit vorweisen. Schon als die Flippers längst exististierten, veröffentlichte er Anfang der 1970er-Jahre mehrere Songs unter dem Namen Christian Peters. Und als die Gruppe sich 2011 auflöste, machte er als Olaf der Flipper weiter - ebenfalls mit beachtlichem Erfolg. Was aber stand am Anfang von all dem? Viele werden bei den Flippers an ihre großen Hits der 80er-Jahre denken, dabei liegt der erste Erfolg bereits weit über 50 Jahre zurück.

Ab Mitte der 1980er-Jahre waren die Flippers ein Trio, bestehend aus Bernd Hengst (links), Manfred Durban (Mitte) und Olaf Malolepski. (Bild: BMG / Gerd Schweizer)

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Ab Mitte der 1980er-Jahre waren die Flippers ein Trio, bestehend aus Bernd Hengst (links), Manfred Durban (Mitte) und Olaf Malolepski. (Bild: BMG / Gerd Schweizer)

Der erste Hit Malolepskis ist der erste Hit der Flippers. Selbstverständlich ist das nicht, denn die Band und der Musiker bildeden nicht von Anfang eine Symbiose. Die Flippers wurden 1964 gegründet, hießen zunächst noch Dancing Band, bevor sie sich wenig später in Dancing Show Band umbenannte. 1969 kam der nächste Namenswechsel: Inspiriert von dem gleichnamigen Delfin in der Kultserie „Flipper“, nannten sich die sechs Jungs zunächst „The Flippers“, dann „Die Flippers“. Zwei Jahre zuvor, 1967, war Olaf Malolepski zur Combo dazugestoßen, als Ersatz für Gründungsmitglied und Elektrobassist Manfred Hehl.

Die Flippers kannte jahrzehntelang jedes Kind: Olaf Malolepski, Manfred Durban und Bernd Hengst (von links) proben für einen TV-Auftritt im Jahr 2007. (Bild: Ralf Juergens/Getty Images)

Copyright: Ralf Juergens/Getty Images

Die Flippers kannte jahrzehntelang jedes Kind: Olaf Malolepski, Manfred Durban und Bernd Hengst (von links) proben für einen TV-Auftritt im Jahr 2007. (Bild: Ralf Juergens/Getty Images)

Auf das Jahr 1969 fällt ein weiteres Ereignis, das für die Flippers zum Meilenstein ihrer Geschichte werden sollte. Im August veröffentlichten sie, noch unter „The Flippers“, die Single „Weine nicht, kleine Eva“, die zum ersten und bis heute größten Hit der Schlagergruppe wurde. Das Lied kletterte in den deutschen Single-Charts bis auf Platz acht, doch noch erfolgreicher war es in der Schweiz, wo die Eidgenossen es unter die Top Fünf hievten. Keine andere Flippers-Single erreichte jemals eine höhere Platzierung, die Hits „Sieben Tage“ und „Lotusblume“ konnten sich in den Charts allenfalls länger halten.

„Und so ist die kleine Eva entstanden“

Das Trio löste sich zwar 2011 auf. Mit 8,7 Millionen verkauften Alben können sich die Flippers aber sicher die ein oder andere Fernreise zu den Urlaubsorten ihrer Sehnsuchtsschlager leisten. (Bild: ZDF)

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Das Trio löste sich zwar 2011 auf. Mit 8,7 Millionen verkauften Alben können sich die Flippers aber sicher die ein oder andere Fernreise zu den Urlaubsorten ihrer Sehnsuchtsschlager leisten. (Bild: ZDF)

Seit sich die Flippers auflösten, steht Olaf Malelopski alleine auf der Bühne, unter dem Künstlernamen Olaf der Flipper. (Bild: 2022 Getty Images/Joshua Sammer)

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Seit sich die Flippers auflösten, steht Olaf Malelopski alleine auf der Bühne, unter dem Künstlernamen Olaf der Flipper. (Bild: 2022 Getty Images/Joshua Sammer)

Mit dem Evergreen hatte Malolepski zunächst nur am Rande zu tun. Komponiert haben den Song Gründungsmitglied Franz Halmich und Bernd Hengst, der 1965 zu den Flippers gestoßen war. Gesungen wurde er von Roland Bausert, auch ein Zugestoßener. Bausert wurde 1966 in der Band aufgenommen, deren Leadsänger und Frontman er bis zum Ausstieg 1979 war. Erst danach wurde „Weine nicht, kleine Eva“ durch Bernd Hengst und Olaf Malolepski geprägt, die mit Gründungsmitglied Manfred Durban die letzte Flippers-Besetzung gebildet hatten. Ein Trio war die Gruppe seit 1984.

„Weine nicht, kleine Eva“, wird im Liebeslied gesungen - und dabei sollte es ursprünglich „kleine Mona“ heißen. Das war der Wunsch von Schlagzeuger Durban, wie Bernd Hengst 1991 in einem Interview mit dem Südwestrundfunk verriet. „Wenn er eine Tochter bekommt, sollte sie Mona heißen“, sagte der Sänger. Und wäre es nach Durban gegangen, hätte auch der Evergreen „Weine nicht, kleine Mona“ heißen sollen. Nur konnte sich der Trommler nicht durchsetzen. Den restlichen Bandkollegen, erklärte Hengst weiter, sei der Vorname Mona schlicht „zu modern“ vorgekommen. Daher hätten sie sich für einen anderen entschieden. Hengst: „Und so ist die kleine Eva entstanden.“ (tsch)

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