Sky schickt Jennifer Garner in „The Five Star Weekend“ auf einen besonderen Kurzurlaub, während HBO Max mit „Stuart Fails to Save the Universe“ einem Star aus „The Big Bang Theory“ ein eigenes Spin-off schenkt. Welche Streaming-Highlights die kommende Woche noch bereithält, verrät die Übersicht.
Ein besonderer MädelstripDas sind die Streaming-Tipps der Woche

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Gigi Ling (Gemma Chan, links), Dru-Ann Jones (Regina Hall, zweite von links), Hollis Shaw (Jennifer Garner, Mitte), Brooke Kirtley (D'Arcy Carden, zweite von rechts) und Tatum McKenzie (Chloë Sevigny, rechts) verbringen ein besonderes gemeinsames Wochenende. (Bild: Sky/Universal Studio Group)
Vor 20 Jahren stand Timothy Olyphant schon einmal gemeinsam mit Jennifer Garner vor der Kamera: In „Lieben und lassen“ (Originaltitel: „Catch and Release“) spielte Garner eine Frau, die ihre große Liebe bei einem Unfall verloren hatte. Timothy Olyphant wiederum war Fritz, der beste Freund des Verstorbenen, der der Witwe neuen Halt im Leben bot. Die neue Sky-Serie „The Five Star Weekend“ bringt die beiden Schauspielstars nun in einer ähnlich angelegten Geschichte erneut zusammen. Was die Streamer in den nächsten Tagen noch zu bieten haben, erfahren Sie in der Übersicht.
„The Five Star Weekend“ - Sky

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Mit „Stuart Fails To Save The Universe“ haben die Serienschöpfer Chuck Lorre und Bill Prady ihre Erfolgssitcom „The Big Bang Theory“ abgelegt: Darin stürzt der Comicladen-Besitzer Stuart Bloom (Kevin Sussman, vorne) das Universum erst ins Chaos, bevor er es retten muss. (Bild: HBO Max)
Ein plumpes Remake des Films „Lieben und lassen“ von Susannah Grant (Drehbuch und Regie) ist „The Five Star Weekend“ nicht. Stattdessen basiert die achtteilige Serie von Showrunnerin Bekah Brunstetter (ab Samstag, 25. Juli, bei Sky und WOW) auf dem gleichnamigen Roman von Elin Hilderbrand aus dem Jahr 2023. Die heute 57-jährige US-Amerikanerin ist bekannt für ihre Sommerromane. Einer davon wurde 2024 unter dem Titel „Ein neuer Sommer“ bereits mit Nicole Kidman in einer der Hauptrollen für Netflix verfilmt.
Auf den ersten Blick führt Hollis Shaw (Jennifer Garner) ein perfektes Leben: Mit ihrem Foodblog erfreut die Starköchin und Bestsellerautorin etliche Fans. Als Ehefrau und Mutter führt sie außerdem ein exklusives Leben, das kurz vor Weihnachten jedoch von zwei Polizisten auf den Kopf gestellt wird: „Ihr Ehemann Matthew war in einen Autounfall verwickelt“, heißt es. Er ist tot.
Ein halbes Jahr später leidet Hollis noch immer unter dem schweren Verlust. Ihr Schmerz ist so groß, dass sie in einer Kochsendung vor laufender Kamera in Tränen ausbricht. Ihre sichtlich besorgte Presseagentin Chelsea Lancaster (Vella Lovell) empfiehlt ihr daraufhin eine besondere Form der Therapie: Sie schlägt Hollis vor, ein „Mädelswochenende“ zu veranstalten mit vier Frauen aus unterschiedlichen Phasen ihres Lebens. Zunächst ist Hollis skeptisch, doch dann lässt sie sich darauf ein und lädt drei Freundinnen in ihr großzügiges Anwesen auf der exklusiven Urlaubsinsel Nantucket ein: Tatum McKenzie (Chloë Sevigny) ist Hollis' Freundin aus der Kindheit. Mit Dru-Ann Jones (Regina Hall) besuchte Hollis das College, und Brooke Kirtley (D'Arcy Carden) lernte sie als junge Mutter kennen. Komplettiert wird die Runde von Überraschungsgast Gigi Ling (Gemma Chan). Die Pilotin ist eine ihrer treuesten Followerinnen online, hat aber weder Hollis noch die anderen Frauen bislang je im echten Leben getroffen.

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Joes (Kevin Hart, zweiter von rechts) Karriere ist am Scheideweg. Eine Trendwende erhofft sich der Angestellte dank eines Zufalls: Unversehens wird er in den Gruppenchat einiger Mittzwanziger aufgenommen. In deren Gesellschaft geht es im Netflix-Film „72 Hours“ auf einen dreitägigen Junggesellenabschied - „Hangover“ lässt grüßen! (Bild: Netflix / Alan Markfield)
Gemeinsam mit Hollis sind sie die titelgebenden fünf Sterne in der Serie. Sie beginnen das Wochenende mit einer Pyjama-Party. Doch unter der Oberfläche brodelt es, da jede der Frauen ihre eigenen Geheimnisse und Laster mit sich herumträgt, was der sommerlichen Serie teils einen spannenden Akzent verleiht. Bis dann auch noch Hollis' frühere Jugendliebe Jack (Timothy Olyphant) überraschend auftaucht ...
„Stuart Fails to Save the Universe“ - HBO Max
In der an schrägen Typen nicht gerade armen Sitcom „The Big Bang Theory“ war er ein besonderes Exemplar eines Nerds: Stuart Bloom, genannt „Stu“ (gespielt von Kevin Sussman). Der Kumpel von Sheldon, Leonard, Howard und Rajesh war nicht annähernd so brillant, mit den geistigen Überfliegern hatte der Comicladenbesitzer dennoch einiges gemein. Etwa seine Einsamkeit, denn beim anderen Geschlecht konnte der Sonderling noch weniger landen als die Einsteins, Hawkings und Armstrongs in der Clique. Einen Stein im Brett hatte Stu dafür bei den Zuschauern. Weshalb die Macher des am Freitag, 24. Juli, bei HBO Max startenden Ablegers „Stuart Fails to Save the Universe“, „Big Bang“-Schöpfer Chuck Lorre und Bill Prady, dann auch den logischen Schritt gemacht und ihm eine eigene Serie gewidmet haben.

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Ex-Tenniswunderkind Dusty Boyd (Jake Johnson) muss nach einer Verletzung die unliebsame Sportart Pickleball ausprobieren. Dank Partnerin Candace (Mary Steenburgen) macht ihm das überraschend viel Spaß. (Bild: Apple TV / Andrew Cooper)
„Stuart Fails to Save the Universe“ firmiert nicht allein als Komödie, die Serie bedient sich auch ausgiebig Science-Fiction- und Zeitreise- und Fantasy-Elementen. Ob sich Stu allerdings zu vergleichbarem Heldendasein aufschwingen wird wie Luke Skywalker, Han Solo und andere Weltenretter aus der „Krieg der Sterne“-Oper, dürfte allerdings fraglich sein. Denn Stu. geistig und motorisch schon immer etwas träge, passiert in „Stuart Fails to Save the Universe“ ein Missgeschick: Blöderweise hat er ein von seinen Genie-Kumpels Sheldon und Leonard entwickeltes High-Tech-Gerät demoliert. Durch den Fauxpas gerät das Zeit- und Raumkontinuum durcheinander, und bald stehen Stu und alle anderen Lebewesen im Universum jeweils vor ihrer zweiten Version. Die Sitcom bietet nicht nur ein Wiedersehen mit einigen schrägen Typen, die in „Big Bang Theory“ neben Sheldon, Leonard, Penny und Co. zu kurz gekommen waren, sondern liefert Kripke (John Ross Bowie). Kibbler (Brian Posehn), Denise (Lauren Lapkus) oder Wil Wheaton (Wil Wheaton) gleich im Doppelpack. Was wollen Fans schräger Comedy-Kost mehr!
„72 Hours“ - Netflix
Eine Partynacht, die völlig aus dem Ruder läuft: Bei „Hangover“ war das der Ausgangspunkt von drei erfolgreichen Filmen. 13 Jahre nach dem letzten erzählt Netflix mit „72 Hours“ (ab Freitag, 24. Juli) eine ganz ähnliche Geschichte: Joes (Kevin Hart) Karriere ist am Scheideweg. Zudem möchte sich der 40-Jährige endlich mal wieder jung fühlen. Die passende Gelegenheit dazu schenkt ihm ein Zufall. Durch den landet Joe nämlich im Gruppenchat mit einigen Männern Mitte zwanzig, die gerade einen Junggesellenabschied für ihren Freund Mason (Mason Gooding) in Miami planen. Zum Spaß laden sie den ihnen unbekannten Joe mit auf den Trip ein.
Der lässt sich das nicht zweimal sagen: „Das ist meine Chance, die Jugend besser kennenzulernen“, erklärt er seiner Frau (Teyana Taylor) und steigt in den Flieger. In Florida angekommen, wird Joe allerdings bald mit seinen eigenen Grenzen konfrontiert. Es beginnt ein drei Tage langer, völlig ungezügelter Trip voller Drogen, Alkohol und gefährlicher Tiere - was schon wieder sehr nach „Hangover“ klingt.
„The Dink“ - Apple TV
Die besten Zeiten liegen für Dusty Boyd (Jake Johnson) weit in der Vergangenheit. Das einstige Tenniswunderkind trainiert in „The Dip“ (ab Freitag, 24. Juli, bei Apple TV) vor allem Kinder im Tennis Club seines Vaters Chuck (Ed Harris). Dann passiert auch noch Tragisches: Eine alte Verletzung bricht wieder auf und zwingt Dusty zum Arzt (Ben Stiller). Und der hat eine besondere Therapie für sein Leiden: „Sie haben mir ein Rezept für Pickle Ball ausgestellt?“
Dusty ist fassungslos. Schließlich kämpfen er und sein Vater seit Jahren vehement gegen die neue Trendsportart, die so gar nichts mit der Eleganz von Tennis gemein hat. Doch Dr. Stone bleibt dabei: „Es ist für dich der schnellste Weg zurück auf den Platz.“ Also beugt sich das einstige Tenniswunder seinem Schicksal und siehe da: Dank Partnerin Candace (Mary Steenburgen) macht es ihm überraschend viel Spaß. Solange jedenfalls, bis in der Sportkomödie von Josh Greenbaum (Regie) und Sean Clements (Buch) Erzrivale Andy (Tennisstar Andy Roddick) auftaucht. (tsch)
