DJ Ötzi covert Elvis und Depeche Mode auf neuem Album.
„Elvis, Winnetou und Jesus"DJ Ötzi über sein neues Album und eine überraschende Beichte

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«Elvis, Winnetou und Jesus, das sind meine Helden», sagte der 55-jährige Sänger. (Archivbild)
DJ Ötzi (55) traut sich was: Für seine neue Platte „Öha“ covert er die ganz großen Legenden der Popmusik. Wie die dpa meldet, singt der Österreicher darauf mit seiner Tochter Lisa-Marie Friedle den unsterblichen Elvis-Presley-Hit „In the Ghetto“.
Doch der „King“ ist nicht sein einziges Vorbild. „Elvis, Winnetou und Jesus, das sind meine Helden“, offenbarte der Sänger der österreichischen Nachrichtenagentur APA. „Alle drei verkörpern Werte, die ich auch empfinde“, so seine Begründung.
Hit nach 13 Jahren: „Tirol“ erobert die Charts
Das Herzstück des Albums, das am Freitag erscheint, ist allerdings ein Lied aus seiner Heimat: „Tirol“. Der Song, der auf dem Welthit „Down Under“ von Men At Work (1981) aufbaut, kletterte im Januar auf Platz 10 der deutschen Charts. Das Kuriose: Gerhard „Gerry“ Friedle, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heißt, hatte den Titel schon vor 13 Jahren veröffentlicht – erst virale Clips in sozialen Netzwerken machten ihn jetzt zum Riesen-Erfolg.
Apropos Hits: Mit seiner Fassung von „Take Me Home, Country Roads“ sorgt der Mann mit der weißen Häkelmütze dieses Mal auch für eine Prise Western-Stimmung.
„Weniger rauchig“: DJ Ötzi überrascht mit sanfterer Stimme
Der Albumtitel „Öha“ ist ein Tiroler Ausdruck, wenn man verblüfft ist. Und eine Überraschung gibt es tatsächlich: Bei einigen ruhigeren Stücken klingt DJ Ötzi ungewohnt geschmeidig.
Der für seine Reibeisenstimme bekannte Künstler hat dafür eine Erklärung: Er feilt seit Jahren intensiv mit einer Vocal-Coachin an seiner Stimme. „Keine Ahnung, was da mit mir passiert ist. Aber meine Stimme ist jetzt weniger rauchig“, sagte er laut dpa der APA.
Von Kings of Leon bis Depeche Mode: Diese Kracher sind auch dabei
Die stärksten Tracks auf der Platte sind aber ohnehin die Party-Nummern, bei denen der Stimmklang nicht die Hauptrolle spielt. Dazu gehört der treibende Song „Sex on Fire“, im Original von der US-Rockband Kings of Leon.
Mit einer weiteren Cover-Nummer outet sich DJ Ötzi nicht nur als Verehrer von Elvis, Winnetou und Jesus, sondern auch von Depeche Mode: Er singt „Just Can't Get Enough“. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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