„Apollo 13“ erzählt die wahre Geschichte der gescheiterten Mondmission gleichen Namens. Eine Explosion verhinderte, dass die Astronauten jemals einen Fuß auf den Mond setzen konnten.
Die spannendsten drei Minuten der Filmgeschichte90er-Jahre-Klassiker mit Starbesetzung läuft heute im Free-TV

Copyright: 1995 Universal City Studios LLC. All Rights Reserved.
„Houston, wir haben ein Problem.“ Kommandant Jim Lovell (Tom Hanks) und seine Crew geraten in Lebensgefahr. (Bild: 1995 Universal City Studios LLC. All Rights Reserved.)

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Am 11. April 1970 wird von Cape Canaveral aus das Raumschiff Apollo 13 gestartet, das auf dem Mond landen soll. An Bord ist unter anderem der Astronaut James A. Lovell (Tom Hanks). (Bild: 1995 Universal City Studios LLC. All Rights Reserved.)
Der Film dokumentiert eine Geschichte, wie sie sich die Autoren Hollywoods perfekter nicht hätten einfallen lassen können: Ron Howards oscarnominierter Film „Apollo 13“, der auf der wahren NASA-Mission gleichen Namens beruht, ist der wohl beste fiktionale Weltraumfilm der 90-er. Sowohl Regisseur Howard als auch Hauptdarsteller Tom Hanks liefern hier Höchstleistungen ab. Kabel Eins zeigt den Film nun zur besten Sendezeit (Donnerstag, 4. Juni, 20.15 Uhr) in einer Wiederholung.
Eine Geschichte vom Träumen und Scheitern, von Angst und Hoffnung, voller Spannung und - auch die Wirklichkeit kennt es - mit einem Happy End. Chronologisch wird die gescheiterte Mondmission von „Apollo 13“ aufgearbeitet. Nach 55 Stunden im All zerplatzte mit dem berstenden Sauerstofftank die Hoffnung von Jim Lovell, Fred Haise und Jack Swigert auf die Erfüllung des Traums, der für alle Träume der Menschheit stand: die Eroberung des Mondes.
Akribische Erzählung von Regisseur Ron Howard

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Fred Haise (Bill Paxton, links), Jack Swigert (Kevin Bacon, Mitte) und Jim Lovell (Tom Hanks) arbeiten zusammen, um eine Chance auf eine sichere Landung zu haben. (Bild: 1995 Universal City Studios LLC. All Rights Reserved.)

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Gene Kranz (Ed Harris) tut am Boden alles, um den in Not geratenen Astronauten zu helfen. (Bild: 1995 Universal City Studios LLC. All Rights Reserved.)
Auf der Grundlage des Romans „Lost Moon“ von Jim Lovell berichtet Regisseur Ron Howard akribisch genau über die Tage, in denen die Welt den Atem anhielt. Von den Vorbereitungen, dem Start, dem Unfall im Weltraum, der tagelangen Angst der Astronauten und ihrer Angehörigen, den verzweifelten Rettungsversuchen der Fachleute am Boden - und der Heimkehr. Doch Howard hat „Apollo 13“ zu keinem Zeitpunkt als klassisches Hollywood-Movie angelegt. Nie werden Gefühle in übertriebenem Maße zelebriert, keine überladenen Dialoge, keine unsinnigen Kurzschlussreaktionen, die den Ereignissen aus dem Jahre 1970 die Glaubwürdigkeit nehmen würden.
Wohlbehalten kehrten sie zurück, die drei Astronauten, gespielt von Tom Hanks, Bill Paxton und Kevin Bacon. Die Hoffnung, den Mond betreten zu dürfen, hatte sich nicht erfüllt, doch das Geschenk des Lebens übertraf sie allemal. Ohne Pathos trägt die Geschichte von „Apollo 13“ Lehren in sich: Das ursprüngliche Ziel verlor bald an Bedeutung. Und die, die scheiterten, wurden am Ende doch noch zu Gewinnern. Der Weg wurde zum Ziel.
Die Realität gab Howard das Ende vor. Und doch versteht es der Regisseur, die Spannung bis zum Schluss beizubehalten. Atemberaubend, die letzten Minuten vor der Rückkehr auf die Erde mit dem Eintreten in die Erdatmosphäre. Mehr als drei Minuten des Wartens sollen in dieser Zeit vergehen, ohne jeden Kontakt zu den Raumfahrern. Drei Minuten, die der Regisseur den Zuschauer Sekunde für Sekunde erleben lässt. (tsch)
