Royale Abrechnung von Dianas Bruder: In seinem Buch erhebt Charles Spencer schockierende Vorwürfe gegen König Charles.
Dianas Bruder packt ausSchock-Vorwürfe gegen König Charles

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Die Hochzeit von Prinz Charles und Diana war das Ereignis des Jahres 1981. (Archivfoto)
Riesen-Wirbel um ein neues Buch! In seinen Memoiren erhebt Charles Spencer, der Bruder von Prinzessin Diana, krasse Anschuldigungen gegen König Charles und dessen Verhalten nach ihrem Tod.
In seinem Werk „Swan Song: Diana, My Sister“ lässt Earl Charles Spencer kein gutes Haar an der königlichen Familie. Der Bruder der verstorbenen Prinzessin Diana schildert darin schockierende Details. Im Mittelpunkt der Kritik steht das Benehmen des heutigen Königs Charles, besonders nach dem Unfalltod Dianas im Jahr 1997 und auch die Zeit vor ihrer Heirat.
Spencer erinnert sich an ein Telefonat, nur kurz nach dem tragischen Unglück in Paris. In diesem Gespräch soll Charles einen Satz gesagt haben, der einem den Atem stocken lässt: „Seid versichert, wir werden sie bald genug vergessen!“
Palast wehrt sich gegen Anschuldigungen
Für den Bruder von Diana war das ein Schock – er legte sofort den Hörer auf. Bei einer anderen Unterhaltung habe der damalige Thronfolger sogar „fast freudig erregt“ gewirkt. Spencer zieht einen Vergleich zur Laune „eines Lottogewinners“.

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Prinz Charles mit Lady Diana und den beiden gemeinsamen Kindern Harry und William. (Archivfoto)
Schon vor der Veröffentlichung des Werkes gab es eine ungewöhnlich klare Reaktion vom Buckingham Palace. Man deutete an, dass die Erinnerung durch den tiefen Schmerz des Verlustes beeinträchtigt sein könnte. Beobachter, die loyal zum Königshaus stehen, wiesen die Schilderungen zurück und nannten sie eine „gehässige“ Perspektive.
Harrys Leid und der Streit um den Trauerzug
Besonders die Lage des damals erst zwölf Jahre alten Prinzen Harry beschreibt Spencer sehr bewegend. Der junge Prinz war laut seinem Onkel „so allein in seiner Verzweiflung“ gewesen. Spencer meint, eine „fehlende offensichtliche Fürsorge“ sei mitverantwortlich dafür gewesen, dass Harrys Leben später „außer Kontrolle“ geriet.
Spencer erzählt auch von der Idee, Dianas Söhne hinter ihrem Sarg laufen zu lassen. Diesen Vorschlag habe er als „völlig barbarisch“ zurückgewiesen. Am Ende hätten die Prinzen aber selbst diesen Weg gehen wollen, unter der Bedingung, dass ihr Großvater Prinz Philip an ihrer Seite ist.
Bereits vor der Eheschließung wollte Diana die Verlobung angeblich beenden. Der Auslöser war die Entdeckung eines Armbands, welches Charles für Camilla Parker Bowles erworben hatte. Ihr Vater soll dies jedoch aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus abgelehnt haben.
Zusätzlich enthüllt Spencer, dass Diana ihm gestanden habe, ihr Gatte sei in seinen Kammerdiener vernarrt gewesen. Nach dem Tod seiner Schwester wies er das Angebot der Queen zurück, Diana den aberkannten Titel „Her Royal Highness“ posthum wieder zu verleihen. Seine Begründung war die Frage: „Was soll das jetzt noch?“ (red)

