Er soll das „Traumschiff“ übernehmen „Ahoi“ – Hardy Krüger jr. übt schon Kapitän

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Macht hinterm Steuer eine gute Figur: Hardy Krüger jr. übte sogar schon Kapitän. Jetzt wird er es auf dem „Traumschiff“ nicht.

Düsseldorf/Berlin – Er ist der heißeste Kandidat als neuer „Traumschiff“-Kapitän: Hardy Krüger jr. (50).

Während gerade erst Pilcher-Star Daniel Morgenroth (55) als Übergangslösung und erster Offizier die Brücke von Sascha Hehn (64) übernahm (hier mehr zum „Traumschiff“-Lückenfüller nachlesen), laufen hinter den Kulissen weiter die Verhandlungen mit dem Sohn des vielleicht erfolgreichsten deutschen Schauspielers der 50er und 60er Jahre.

Hier mehr über den „Traumschiff“-Ausstieg von Sascha Hehn nachlesen

Das bestätigt Frauenschwarm Hardy, der sich mit Kultserien („Forsthaus Falkenau“) auskennt, jetzt erstmals im unserem Interview. Und übt schon mal Kapitän.

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Hardy Krüger ist auf Booten in seinem Element

Ein Mann, ein Steuer. Hardy Krüger jr. wirkt bei unserem Fotoshooting auf der „Green Line“-Yacht, die auf gerade auf der Düsseldorfer Ausstellung „boot“ angelegt hat, als hätte er nie etwas anderes gemacht, als Schiffe zu steuern.

1901 traumschiff hardy krueger montage

Sagt Hardy Krüger Jr. nach Ostern endlich zu? Ins Team um Harald Schmidt, Nick Wilder und Barbara Wussow (v.l.) würde er passen, wie die EXPRESS-Montage zeigt.

Eigentlich sei das auch so, sagt er. „Ich bin seit ja spätestens seit »Gegen den Wind« mit dem Element Wasser verbunden, eigentlich auch schon davor. Ich habe schon als Kind mit meinem Vater viel gesegelt. Wir hatten in Travemünde eine Motoryacht, damit sind wir als Kinder herumgecruist und mit dem Dreimaster nach Dänemark gesegelt. Das hat mich geprägt.“

Hardy Krüger besitzt Motorboot aus den 70ern

Heute hat er bereits sein eigenes Motor-Boot, die Namasté, in Berlin. „Das ist ein altes Holzboot aus den 70ern, dafür haben wir einen Liegeplatz direkt auf der Spree. Das wollen wir jetzt für einen guten Zweck versteigern. Deshalb brauche ich einen Ersatz.“ Darum schaut er sich auf der „Boot“ auch privat mit Frau Alice Krüger (41) um, hat vor allem die E-Boote im Auge.

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Hardy Krüger Jr.,und seine Frau Alice 

Beste Voraussetzungen als neuer „Traumschiff“-Kapitän! „Das Interesse ehrt mich natürlich sehr“, betont der beliebte Schauspieler. „Und ich kann mir das unter gewissen Bedingungen auch vorstellen. Ich habe ja beim »Forsthaus« gute Erfahrung mit einer lange bestehenden Serie gemacht.“

„Traumschiff“ soll nicht auf Sandbank laufen

Er wolle gerne dazu beitragen, dass das „Traumschiff“ nicht auf eine Sandbank läuft. „Gute, lang funktionierende Formate einfach abzusetzen, ist für mich kein guter Gedanke. Das war in vielen Fällen ein Fehler. Aber man muss so ein altes Format zu einem neuen, modernen,  familiengerechten Format formen. Die DNA muss in die heutige Zeit übertragen werden.“

sascha hehn viktor burger traumschiff

Noch trägt er Mütze – bald nicht mehr: Sascha Hehn als Kapitän  „Viktor Burger“ an  Bord des „Traumschiffs“.

Wie kann das funktionieren? „Da muss noch einiges gemacht werden. Und ich muss daran glauben können, um mitzumachen. So ein Konzept aufzustellen nimmt mehr Zeit in Anspruch, als sich vielleicht viele wünschen. Nach wie vor keine Entscheidung gefallen, jetzt wird’s für die Produktion möglicherweise knapp. Aber wir sind in guten Verbindungen. Ich kenne da auch alle Kollegen. Das wäre wie eine Familie, die man schon kennt. Und wenn ich überzeugt bin, sage ich zu – sonst eben nicht. Wenn ich etwas mache, dann zu 150 Prozent.“

Verhandlungen mit dem ZDF gehen voran

Er betont, die Verhandlungen dauerten an, gingen aber gut voran. „Das die Entscheidung keine leichte ist, ist ja verständlich. Das braucht Zeit. Das Publikum freut sich schon auf einen neuen Nachfolger, das ist ein gutes Zeichen, finde ich. Daher ist es sicher gut, wenn sich der Sender bald entscheiden würde. Ich würde mich freuen, wenn dieses erfolgreiche Format einen gebührenden Kapitän bekommt, der das Schiff wieder in ruhigere Gewässer manövrieren kann. Die Entscheidung wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.“

Er lacht – und hängt noch einen vielsagenden Satz hintendran: „Die Zuschauer müssen  nur ihre Nasen  in den Wind halten. Ahoi!“

So läuft sein privater Bootskauf

Bis er die MS Amadea steuern kann, treibt er seinen privaten Boot-Kauf voran. „Ich habe immer schon mit einem Elektro-Boot geliebäugelt. Mir ist das Thema Nachhaltigkeit wichtig, deshalb wollen wir uns jetzt langsam umstellen. Die Entwicklung von GreenLine ist da aus meiner Sicht sehr innovativ. Auf der Boot werden drei Modelle werden vorgestellt, die völlig elektrisch laufen. Damit ist man völlig autark. Zwei Tage auf dem Boot ohne Stromanschluss sind damit kein Problem. Damit muss ich also auch nicht andauernd einen Hafen anlaufen.“

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Geht’s hier von Bord? Sascha Hehn (hier in der neuen Weihnachtsfolge neben den Noch-Kollegen Daniel Wiemer und Max Woelky)  ist froh, den Job los zu sein.

„Wir wissen noch nicht wieviel Geld wir ausgeben wollen. Aber das ist natürlich kein Schnäppchen. Deshalb muss ich mir die Boote auch genau angucken und eine Probefahrt abwarten, bevor ich zuschlage. Ich brauche ja auch keine Riesen-Yacht, das Boot muss für die Gewässer hier um die Ecke geeignet sein und wendig genug auch für die Kinder.“

Das wäre mit dem „Traumschiff“ schwierig. Vielleicht hat Hardy aber dann bald ein Boot für alle Fälle – und alle Gewässer.

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