3

+++ EILMELDUNG +++ Gelände im Kölner Umland Kunststoffmüll in Flammen – App Nina schlägt Alarm

+++ EILMELDUNG +++ Gelände im Kölner Umland Kunststoffmüll in Flammen – App Nina schlägt Alarm

Das sind die besten Filme mit Tom Hanks

Am 9 Jui wird er 70: Tom Hanks bekam 1993 für seine Rolle als Aids-kranker Anwalt den Oscar als bester Hauptdarsteller. Im Jahr darauf durfte er als „Forrest Gump“ (Bild) erneut den Preis mit nach Hause nehmen.  (Bild: Paramount Pictures)

Copyright: Paramount Pictures

Am 9 Jui wird er 70: Tom Hanks bekam 1993 für seine Rolle als Aids-kranker Anwalt den Oscar als bester Hauptdarsteller. Im Jahr darauf durfte er als „Forrest Gump“ (Bild) erneut den Preis mit nach Hause nehmen. (Bild: Paramount Pictures)

Tom Hanks ist einer der vielseitigsten Hollywood-Schauspieler überhaupt: Diese zehn Filme des zweifachen Oscar-Preisträger müssen Sie kennen.

Was aussieht wie eine frühe Version des späteren Erfolgs „Cast Away“, ist einer der ersten Kinofilme des damals noch unbekannten Tom Hanks: In der auf dem Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ basierenden Liebeskomödie „Splash - Eine Jungfrau am Haken“ (1984) wird der damals 28-Jährige von einer blonden Meerjungfrau gerettet. (Bild: RTL)

Copyright: RTL

Was aussieht wie eine frühe Version des späteren Erfolgs „Cast Away“, ist einer der ersten Kinofilme des damals noch unbekannten Tom Hanks: In der auf dem Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ basierenden Liebeskomödie „Splash - Eine Jungfrau am Haken“ (1984) wird der damals 28-Jährige von einer blonden Meerjungfrau gerettet. (Bild: RTL)

Ob junger Frauenschwarm, liebenswerter Tollpatsch, Robinson-Crusoe-Verschnitt oder seriöser Agent: Kaum ein Hollywood-Star lieferte in den letzten Jahrzehnten ein so breites Œuvre wie Tom Hanks, der am 9. Juli seinen 70. Geburtstag feiert. Aus diesem Anlass wagen wir ein subjektives Ranking der besten zehn Filme aus seiner über 40-jährigen Karriere ...

Platz 10: Cast Away - Verschollen (2000)

Das verspielte Kind im Manne kehrt Tom Hanks des Öfteren gern heraus. In der Fantasy-Komödie „Big“ von 1988 sogar wortwörtlich: Mit seiner Rolle als Junge im Körper eines Erwachsenen gelang Hanks der endgültige Durchbruch als Schauspieler. (Bild: Fox)

Copyright: Fox

Das verspielte Kind im Manne kehrt Tom Hanks des Öfteren gern heraus. In der Fantasy-Komödie „Big“ von 1988 sogar wortwörtlich: Mit seiner Rolle als Junge im Körper eines Erwachsenen gelang Hanks der endgültige Durchbruch als Schauspieler. (Bild: Fox)

Kaum ein Film lastete so sehr auf den Schultern eines einzigen Schauspielers wie „Cast Away - Verschollen“ (2000). Tom Hanks spielt einen FedEx-Mitarbeiter, der nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel strandet und dort jahrelang ums Überleben kämpft. Fast über die gesamte Laufzeit trägt er den Film allein.

Seine Figur lernt, Feuer zu machen, Nahrung zu finden und gegen die Einsamkeit anzukämpfen - wobei ausgerechnet ein Volleyball namens Wilson zu seinem treuesten Begleiter wird. Die Freude über das erste selbst entfachte Feuer zählt zu den unvergesslichen Szenen des Films. Zerzaust, verwildert, mit struppigem Bart - Hanks lässt seinen Helden körperlich wie seelisch vor unseren Augen zerfallen. Ein Konzept, das leicht ins Lächerliche hätte kippen können. Dass es nicht geschah, verdankt der Film allein der schieren Präsenz seines Hauptdarstellers.

Platz 9: Philadelphia (1993)

„Philadelphia“ (1993) war die erste große Hollywood-Produktion, die sich der HIV-Thematik annahm. Für die Rolle als AIDS-kranker Anwalt in „Philadelphia“ erhielt Tom Hanks 1994 seinen ersten Oscar. Schon ein Jahr später sollte der zweite Goldjunge folgen, für eine Rolle, die Tom Hanks endgültig unsterblich machte ... (Bild: Columbia TriStar)

Copyright: Columbia TriStar

„Philadelphia“ (1993) war die erste große Hollywood-Produktion, die sich der HIV-Thematik annahm. Für die Rolle als AIDS-kranker Anwalt in „Philadelphia“ erhielt Tom Hanks 1994 seinen ersten Oscar. Schon ein Jahr später sollte der zweite Goldjunge folgen, für eine Rolle, die Tom Hanks endgültig unsterblich machte ... (Bild: Columbia TriStar)

„Philadelphia“ war eine Zäsur, für Hollywood wie für Hanks selbst. Erstmals wagte sich ein großes US-Studio offen an das Thema HIV und Aids heran. Hanks gibt den Staranwalt Andrew Beckett, der nach seiner Diagnose fristlos gekündigt wird und vor Gericht zieht - unterstützt, wie es die Ironie des Drehbuchs will, von einem anfangs homophoben Kollegen, gespielt von Denzel Washington.

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt“, philosophierte Hanks 1994 als liebenswerter Tollpatsch in „Forrest Gump“. Für die Paraderolle gab's einen zweiten Oscar für den Ausnahmeschauspieler. (Bild: Paramount Pictures)

Copyright: Paramount Pictures

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt“, philosophierte Hanks 1994 als liebenswerter Tollpatsch in „Forrest Gump“. Für die Paraderolle gab's einen zweiten Oscar für den Ausnahmeschauspieler. (Bild: Paramount Pictures)

Der Film verhandelt große gesellschaftliche Fragen im Gewand des klassischen Gerichtsdramas, doch seine eigentliche Wucht bezieht er aus der leisen, fast zurückgenommenen Spielweise seines Hauptdarstellers. Hanks gibt seiner Figur Würde zurück, ohne je ins Sentimentale abzugleiten - eine Leistung, die 1994 zu Recht mit seinem ersten Oscar belohnt wurde.

Platz 8: Splash - Eine Jungfrau am Haken (1984)

Wenig später ging es hoch hinaus für Tom Hanks: In „Apollo 13“ (1995) muss er als Astronaut seine Crew nach einem Unfall sicher zurück auf die Erde bringen. Das hochspannende Drama basiert auf wahren Ereignissen: 1970 explodierte der Tank einer Rakete der Apollo-13-Mission auf dem Weg zum Mond. Zum Glück ging die Sache glimpflich aus. (Bild: Universal)

Copyright: Universal

Wenig später ging es hoch hinaus für Tom Hanks: In „Apollo 13“ (1995) muss er als Astronaut seine Crew nach einem Unfall sicher zurück auf die Erde bringen. Das hochspannende Drama basiert auf wahren Ereignissen: 1970 explodierte der Tank einer Rakete der Apollo-13-Mission auf dem Weg zum Mond. Zum Glück ging die Sache glimpflich aus. (Bild: Universal)

Mit dieser Fantasy-Komödie schaffte der damals 28-jährige Hanks den Sprung ins Rampenlicht. Er spielt einen jungen Mann, der als Kind von einer geheimnisvollen Meerjungfrau vor dem Ertrinken gerettet wird - und ihr Jahre später in New York wiederbegegnet. Lose an Hans Christian Andersen Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ angelehnt, erzählt der Film seine Geschichte mit spürbarer Leichtigkeit.

Hanks gibt hier bereits jenen sympathischen Durchschnittstyp, den Nachbarn von nebenan, der später zu seinem Markenzeichen werden sollte. Die Kritik nahm ihn damals noch nicht als vollwertigen Leinwandhelden wahr - dabei war es genau diese Mischung aus Charme und Bodenständigkeit, die das Publikum für ihn gewann. An der Seite von Daryl Hannah, die als Meerjungfrau für sich einnimmt, entstand eines der charmantesten Frühwerke seiner Karriere.

Platz 7: Captain Phillips (2013)

Seinen größten Erfolg in Sachen Einspielergebnis erzielte Tom Hanks in einem Film, in dem er gar nicht zu sehen war: Im Animationsklassiker „Toy Story“ von 1995 lieh er als Synchronsprecher Hauptfigur Woody die Stimme - natürlich nur in der englischen Original-Version. Auch in den drei Fortsetzungen hörte man Hanks' markantes Organ. (Bild: Buena Vista)

Copyright: Buena Vista

Seinen größten Erfolg in Sachen Einspielergebnis erzielte Tom Hanks in einem Film, in dem er gar nicht zu sehen war: Im Animationsklassiker „Toy Story“ von 1995 lieh er als Synchronsprecher Hauptfigur Woody die Stimme - natürlich nur in der englischen Original-Version. Auch in den drei Fortsetzungen hörte man Hanks' markantes Organ. (Bild: Buena Vista)

Auch Jahrzehnte nach seinem Durchbruch bewies Tom Hanks immer wieder seine Wandlungsfähigkeit.In „Captain Phillips“ spielt er den Kapitän eines amerikanischen Frachters, der vor der somalischen Küste von Piraten gekapert wird - ein Drama nach wahren Ereignissen, dessen Spannung aus der Enge des Schiffsrumpfs erwächst.

Der stilbildende Kriegsfilm „Der Soldat James Ryan“ war 1998 der erste Film, den Tom Hanks unter der Regie von Steven Spielberg drehte - der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit. (Bild: Paramount)

Copyright: Paramount

Der stilbildende Kriegsfilm „Der Soldat James Ryan“ war 1998 der erste Film, den Tom Hanks unter der Regie von Steven Spielberg drehte - der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit. (Bild: Paramount)

Statt auf den klassischen Actionhelden setzt Hanks auf einen erfahrenen Seemann, der unter größtem Druck die Fassung bewahrt, ohne seine Verantwortung für die Besatzung je aus den Augen zu verlieren. Es ist gerade das Zusammenspiel aus Autorität und sichtbarer Angst, das seine Darstellung so glaubwürdig macht.

Platz 6: Big (1988)

„Ich habe Feuer gemacht!“ freut sich ein fast nackter Tom Hanks in „Cast Away - Verschollen“ (2000). In der Robinsonade träumt er aber nicht von der einsamen Insel - er will nur weg von ihr: Nach einem Flugzeugabsturz landet er mitten im Nirgendwo und versucht verzweifelt, das trostlose Eiland wieder zu verlassen.  (Bild: UIP)

Copyright: UIP

„Ich habe Feuer gemacht!“ freut sich ein fast nackter Tom Hanks in „Cast Away - Verschollen“ (2000). In der Robinsonade träumt er aber nicht von der einsamen Insel - er will nur weg von ihr: Nach einem Flugzeugabsturz landet er mitten im Nirgendwo und versucht verzweifelt, das trostlose Eiland wieder zu verlassen. (Bild: UIP)

Mit „Big“ gelang Tom Hanks der endgültige Durchbruch. Die Fantasy-Komödie erzählt von Josh Baskin, einem Jungen, der sich nichts sehnlicher wünscht als erwachsen zu sein - und eines Morgens tatsächlich im Körper eines Mannes aufwacht. Getragen wird das Ganze von einer schauspielerischen Leistung, die weit über gängige Körpertausch-Komödien hinausweist.

Hanks spielt keinen Erwachsenen, der sich kindisch gibt, sondern glaubhaft ein Kind, das plötzlich mit der vollen Wucht der Erwachsenenwelt konfrontiert wird - mit all dem Staunen, der Unsicherheit und der überschäumenden Freude, die dazugehören. Legendär: die Szene auf dem überdimensionalen Fußboden-Klavier. Bis dahin als Komödiant abgestempelt, bewies Hanks mit „Big“, dass in ihm weit mehr steckte.

Platz 5: Der Soldat James Ryan (1998)

Einmal mehr gibt Tom Hanks für eine Rolle alles: Als Kapitän eines Frachtschiffes wird er in „Captain Phillips“ (2013) von somalischen Piraten als Geisel genommen. Heldenhaft und hochdramatisch setzt er sich zur Wehr. (Bild: 2013 Sony Pictures Releasing GmbH)

Copyright: 2013 Sony Pictures Releasing GmbH

Einmal mehr gibt Tom Hanks für eine Rolle alles: Als Kapitän eines Frachtschiffes wird er in „Captain Phillips“ (2013) von somalischen Piraten als Geisel genommen. Heldenhaft und hochdramatisch setzt er sich zur Wehr. (Bild: 2013 Sony Pictures Releasing GmbH)

Mit Steven Spielbergs Kriegsdrama begann eine der prägendsten Zusammenarbeiten von Hanks' Laufbahn. Er spielt Captain John Miller, der kurz nach der Landung in der Normandie den Befehl erhält, den Fallschirmjäger James Ryan hinter feindlichen Linien aufzuspüren. Miller ist kein Actionheld, sondern im Zivilleben Lehrer - ein Mann, der die Last seiner Entscheidungen sichtlich mit sich schleppt.

Zu Deutschland hatte Tom Hanks schon immer eine besondere Beziehung. Kein Wunder, dass er sich in Berlin wohlfühlte, wo er 2015 das Agentendrama „Bridge of Spies“ drehte - mit, genau: Steven Spielberg (rechts). (Bild: Fox)

Copyright: Fox

Zu Deutschland hatte Tom Hanks schon immer eine besondere Beziehung. Kein Wunder, dass er sich in Berlin wohlfühlte, wo er 2015 das Agentendrama „Bridge of Spies“ drehte - mit, genau: Steven Spielberg (rechts). (Bild: Fox)

Genau diese Erdung macht die Rolle so eindringlich. Hanks verzichtet auf jede martialische Geste, setzt stattdessen auf Zurückhaltung und ein zitterndes Handgelenk, das mehr über den psychischen Zustand des Offiziers verrät als jeder Dialog. Selbst neben den berühmten, verstörenden Kriegsszenen behält seine Figur ihre stille Präsenz - ein Anführer aus Pflichtgefühl, nicht aus Heroismus, in einem der bedeutendsten Antikriegsfilme überhaupt.

Platz 4: Bridge of Spies (2015)

Und erneut eine preisverdächtige Vorstellung: Im Drama „Der wunderbare Mr. Rogers“ (2019, hierzulande nur auf DVD erschienen) spielte Tom Hanks den Gastgeber und Schöpfer von „Mister Rogers' Neighborhood“, einer Kindersendung, die Ende der 60er-Jahre zu den beliebtesten US-Shows zählte. Für seine Darstellung erhielt er seine sechste Oscar-Nominierung, als „bester Nebendarsteller“. (Bild: 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH / Lacey Terrell)

Copyright: 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH / Lacey Terrell

Und erneut eine preisverdächtige Vorstellung: Im Drama „Der wunderbare Mr. Rogers“ (2019, hierzulande nur auf DVD erschienen) spielte Tom Hanks den Gastgeber und Schöpfer von „Mister Rogers' Neighborhood“, einer Kindersendung, die Ende der 60er-Jahre zu den beliebtesten US-Shows zählte. Für seine Darstellung erhielt er seine sechste Oscar-Nominierung, als „bester Nebendarsteller“. (Bild: 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH / Lacey Terrell)

Beim Agentendrama „Bridge of Spies“ arbeiteten Tom Hanks und Steven Spielberg erneut erfolgreich zusammen. Hanks spielt den New Yorker Anwalt James Donovan, der zunächst den sowjetischen Spion Rudolf Abel verteidigt und später den spektakulären Gefangenenaustausch auf der Glienicker Brücke aushandelt. Donovan ist kein Geheimagent, sondern ein Jurist mit gesundem Menschenverstand, der unversehens in eine hochbrisante politische Mission gerät.

Diese Bodenständigkeit trägt den Film. Im Zusammenspiel mit Mark Rylance als lakonischem Abel entstehen einige der stärksten Dialogszenen des Kinojahrs 2015. Hanks führt mit ruhiger Autorität durch die Geschichte und beweist erneut, wie viel Spannung in der Zurückhaltung liegen kann.

Platz 3: Der wunderbare Mr. Rogers (2019)

In seiner Darstellung des legendären TV-Moderators Fred Rogers zeigt Hanks eine der feinsten Nuancen seiner späten Karriere. Der Film erzählt von einem zynischen Journalisten, der Rogers eigentlich entlarven will und stattdessen selbst ins Grübeln gerät.

Hanks verzichtet bewusst auf große Gesten. Stimme, Mimik und Körperhaltung nähern sich dem realen Vorbild an, ohne in reine Imitation zu kippen. Besonders eindringlich: eine Szene, in der Rogers seinen Gesprächspartner bittet, eine ganze Minute lang schweigend an die Menschen zu denken, die sein Leben geprägt haben. Solche stillen Momente geben dem Film seine Kraft - und brachten Hanks seine sechste Oscar-Nominierung.

Platz 2: Forrest Gump (1994)

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man bekommt.“ Kaum ein Filmzitat ist berühmter als dieses. Mit „Forrest Gump“ schuf Tom Hanks eine der ikonischsten Figuren der Filmgeschichte. Als gutmütiger Außenseiter mit niedrigem IQ stolpert Forrest scheinbar zufällig durch die wichtigsten Ereignisse der amerikanischen Nachkriegsgeschichte und wird dabei Football-Star, Vietnam-Veteran, Tischtennis-Champion, Unternehmer und nationale eine Berühmtheit.

Entscheidend für den Erfolg des Films ist nicht die Handlung, sondern Hanks' unverwechselbare Darstellung: der vorsichtige Gang, die besondere Sprechweise und vor allem die ehrliche Herzlichkeit seiner Figur. Forrest begegnet jeder Herausforderung ohne Zynismus und gewinnt gerade dadurch die Herzen der Zuschauer. Der Film wurde zu einem der größten Kinoerfolge der 1990er-Jahre und brachte Hanks seinen zweiten Oscar in Folge als bester Hauptdarsteller - ein Kunststück, das zuvor nur wenigen Schauspielern gelungen war.

Platz 1: Apollo 13 (1995)

„Apollo 13“ beweist eindrücklich, dass große Helden nicht laut sein müssen. In Ron Howards Weltraumdrama spielt Hanks den Astronauten Jim Lovell, Kommandant jener Mondmission, die 1970 nach einer Explosion an Bord plötzlich zu einem verzweifelten Überlebenskampf wurde. Der Film stützt sich auf Lovells eigene Erinnerungen und erzählt die Ereignisse mit dokumentarischer Wucht.

Während Sauerstoff und Strom knapp werden und Millionen Menschen weltweit gebannt zusehen, verkörpert Hanks einen Anführer, der auch in der aussichtslosesten Lage die Nerven behält. Statt auf Pathos setzt er auf Pragmatismus und Teamgeist - und macht „Apollo 13“ damit zu weit mehr als einem Katastrophenfilm: zu einer Hommage an menschliche Erfindungsgabe. Einen Oscar gab es dafür nicht. Viele Kritiker sind sich dennoch einig, hier die beste schauspielerische Leistung von Hanks gesehen zu haben.

außer Konkurrenz: Toy Story 1-5

Seinen größten Erfolg in Sachen Einspielergebnis erzielte Tom Hanks in einem Film, in dem er gar nicht zu sehen war: Im Animationsklassiker „Toy Story“ von 1995 lieh er als Synchronsprecher Hauptfigur Woody die Stimme - natürlich nur in der englischen Original-Version. Auch in den Fortsetzungen gibt er dem Spielzeugcowboy seine markante Stimme und verleiht ihr genau jene Mischung aus Wärme, Humor und Verletzlichkeit, die Woody zu einer der beliebtesten Animationsfiguren überhaupt macht. (tsch)

Glück; Geschwindigkeit und Geschick: Max Kanter aus Cottbus sprintete bei der 5. Etappe der Tour de France zum Etappensieg und stellte sich dem Interview von ARD-Mann Michael Antwerpes. (Bild: ARD)
„Mein Gott!“ Im Sturzchaos behält deutscher Tour-Star kühlen Kopf - anders als der ARD-Reporter