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Das endgültige Ende von Woody, Buzz und Co.? Das sind die DVD-Highlights der Woche

Buzz Lightyear (links) und Cowboy Woody sehen sich in „Toy Story 5“ einer furchteinflößenden Bedrohung ausgesetzt: moderne Technik im Kinderzimmer. (Bild: Leonine/2026 Disney/Pixar)

Copyright: Leonine/2026 Disney/Pixar

Buzz Lightyear (links) und Cowboy Woody sehen sich in „Toy Story 5“ einer furchteinflößenden Bedrohung ausgesetzt: moderne Technik im Kinderzimmer. (Bild: Leonine/2026 Disney/Pixar)

„Toy Story 5“, „The Invite“ und „Schwarzes Gold“: Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.

Das Lilypad leuchtet schön, ist zu Bonnie immer freundlich und lässt Spielzeug-Figuren aus Holz oder Plastik ganz schön alt aussehen. (Bild: Leonine/2026 Disney/Pixar)

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Das Lilypad leuchtet schön, ist zu Bonnie immer freundlich und lässt Spielzeug-Figuren aus Holz oder Plastik ganz schön alt aussehen. (Bild: Leonine/2026 Disney/Pixar)

Spielzeug, das erst ein Leuchten in Kinderaugen zaubert und dann irgendwann in der Ecke verstaubt, bevor es in einer Kiste landet und schließlich ganz verschwindet: Es ist wohl der Lauf der Dinge. Schon der allererste „Toy Story“-Film erzählte im Grunde genau diese tragische Geschichte. Cowboy Woody musste damals um seine Existenz fürchten, als mit Buzz Lightyear plötzlich ein neueres, lauteres, spektakuläreres Spielzeug auftauchte. Über 30 Jahre später sind Woody und Buzz immer noch da - schon lange nicht mehr als Rivalen, sondern als Freunde und Verbündete. In „Toy Story 5“ müssen beide nun gemeinsam fürchten, aus dem Kinderzimmer verdrängt zu werden. Der Animationsfilm erscheint nun ebenso wie die Komödie „The Invite“ und die Historienserie „Schwarzes Gold“ auf DVD und Blu-ray.

„Toy Story 5“ (VÖ: 23. Oktober)

Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) haben Probleme mit sich selbst und Probleme mit ihren Nachbarn. Vielleicht macht ein Dinnerabend zu viert ja alles besser? (Bild: Leonine/Tobis Film)

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Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) haben Probleme mit sich selbst und Probleme mit ihren Nachbarn. Vielleicht macht ein Dinnerabend zu viert ja alles besser? (Bild: Leonine/Tobis Film)

Der kleine Andy aus dem ersten Teil von Pixars „Toy Story“-Reihe ist längst aus dem Spielzeugalter herausgewachsen, an seine Stelle ist inzwischen Bonnie getreten. Aber auch die wird älter und lässt ihre alten Spielsachen irgendwann links liegen. Ein neues Tablet mit dem Namen „Lilypad“ zieht das achtjährige Mädchen ganz in seinen Bann. Die Technik-Revolution im Kinderzimmer, ebenso weitreichend wie gruselig, kommt also in „Toy Story 5“ an. Da sehen Woody, Buzz Lightyear und Co. auf einmal richtig alt aus. Also wirklich richtig, richtig alt: Im Trailer blitzte kurz schon eine kleine kahle Stelle am Hinterkopf des Spielzeug-Cowboys auf, dem in der deutschen Fassung wieder Michael „Bully“ Herbig seine Stimme leiht (im Original, wie gewohnt: Tom Hanks). Überhaupt ist der Humor der wegweisenden Animationsreihe ein bisschen erwachsener geworden. Woody, Buzz, Cowgirl Jessie und all die anderen bekannten Spielsachen aus der „Toy Story“-Palette müssen sich nun überlegen, wie sie mit Lilypad umgehen sollen. Dieses neue Spielzeug leuchtet zwar sehr schön und gibt sich immer freundlich und hilfsbereit, aber die Gefahr, dass das traditionelle Spielzeug in der Versenkung verschwindet, ist jetzt natürlich so groß wie nie.

Preis DVD: circa 15 Euro

Mit Seth Rogen (oben links), Olivia Wilde (oben rechts), Penélope Cruz und Edward Norton in den Hauptrollen ist „The Invite“ erstklassig besetzt. (Bild: Leonine/Tobis Film)

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Mit Seth Rogen (oben links), Olivia Wilde (oben rechts), Penélope Cruz und Edward Norton in den Hauptrollen ist „The Invite“ erstklassig besetzt. (Bild: Leonine/Tobis Film)

US, 2026, Regie: Andrew Stanton, Laufzeit: 98 Minuten

„The Invite“ (VÖ: 23. Oktober)

Für Wilhelm Pape (Tom Wlaschiha) steht fest: Öl könnte seine nächste große Geldquelle werden. (Bild: Pidax/NDR/Boris Laewen)

Copyright: Pidax/NDR/Boris Laewen

Für Wilhelm Pape (Tom Wlaschiha) steht fest: Öl könnte seine nächste große Geldquelle werden. (Bild: Pidax/NDR/Boris Laewen)

Er sagt ihr, dass ihm die neue Bluse gut gefällt, sie blafft ihn an, dass er ruhig öfter mal solche Komplimente aussprechen könne: Joe (Seth Rogen) und Angela (Olivia Wilde) stecken in einer Krise, das merkt man sofort. Die Beziehung der beiden hat einen Punkt erreicht, an dem tausend Dinge nerven. Was noch mehr nervt, sind nur die Nachbarn von oben, Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton). Vielleicht, so die Idee in „The Invite“, sollte man sich mal treffen und reden. Neue Gesichter, neue Gedanken, neue Impulse. Vielleicht wird dann alles besser. Oder vielleicht auch viel schlimmer ... Pina und Hawk wirken wie das perfekte Paar. In jedem Fall haben die beiden ein perfektes Liebesleben - das hören Joe und Angela in dem dünnwandigen Gebäudekomplex jede Nacht ganz genau. Pina und Hawk kommen also zum Dinner vorbei, ein Pärchenabend. „Wir würden gerne etwas mit euch besprechen“, eröffnet Joe. Das trifft sich gut, findet Pina: „Wir würden auch gerne etwas mit euch besprechen.“ Alte Wunden, die wieder aufgerissen werden, Kränkungen, Missverständnisse, seltsame Andeutungen, Chaos: Der Abend läuft für Joe und Angela überhaupt nicht so, wie sie es erwartet hatten. Das Publikum aber darf sich auf eine wendungsreiche, bis zuletzt unberechenbare Tragikomödie mit absoluter Top-Besetzung freuen.

Preis DVD: circa 18 Euro

Von einem wundersamen Ölboom in der Lüneburger Heide erzählt die hochkarätig besetzte ARD-Dramaserie „Schwarzes Gold“. (Bild: Pidax/NDR/Viktoria Grunjajew/Boris Laewen/Hintergrund KI-generiert)

Copyright: Pidax/NDR/Viktoria Grunjajew/Boris Laewen/Hintergrund KI-generiert

Von einem wundersamen Ölboom in der Lüneburger Heide erzählt die hochkarätig besetzte ARD-Dramaserie „Schwarzes Gold“. (Bild: Pidax/NDR/Viktoria Grunjajew/Boris Laewen/Hintergrund KI-generiert)

US, 2026, Regie: Olivia Wilde, Laufzeit: 103 Minuten

„Schwarzes Gold“ (VÖ: 22. Oktober)

Die erste erfolgreiche Erdölbohrung fand keineswegs in den Weiten Amerikas statt, sondern im beschaulichen Wietze, einem kleinen Dorf mitten in der Lüneburger Heide. Bereits 1858 ragten dort Bohrtürme in den Himmel der Südheide und versprachen einen Rohstoff, der das Leben vieler Menschen grundlegend verändern sollte. Doch was bedeutet ein solcher Boom für eine Gemeinde und ihre Bewohner? Welche Spannungen entstehen, wenn bäuerliche Tradition auf industrielle Ambition trifft? Diese und weitere Fragen verhandelt die sechsteilige Event-Serie „Schwarzes Gold“, die fiktional die Schicksale zweier Familien während des historischen Ölrauschs porträtiert und miteinander verwebt. Die düster inszenierte Produktion greift dabei nicht nur Themen wie Umweltzerstörung, Gier und Machtmissbrauch auf, sondern erzählt auch von Liebe, Loyalität und einer Frau, die unbeirrt für Gleichberechtigung, Stärke und Zusammenhalt kämpft. In den Hauptrollen zu sehen sind unter anderem Harriet Herbig-Matten (“Maxton Hall“), Aaron Hilmer (“Im Westen nichts Neues“), Tom Wlaschiha (“Game of Thrones“, „Stranger Things“) sowie Gwendoline Christie (“Game of Thrones“, „Wednesday“).

Preis DVD: circa 19 Euro

DE, 2025, Regie: Nina Wolfrum/Tim Trachte, Laufzeit: 272 Minuten (tsch)