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„Darf ich das filmen?“Deshalb zieht RTL-Legende vor der Kamera blank

Vera Int-Veen zeigt sich bei einer Vorsorgeuntersuchung nackt auf Instagram.

Copyright: Instagram/vera_intveen

Vera Int-Veen zeigt sich bei einer Vorsorgeuntersuchung nackt auf Instagram.

Vera Int-Veen zeigt sich auf Instagram oben ohne – aus gutem Grund. Die Moderatorin will Frauen die Angst vor der Vorsorge nehmen.

Der Piepston kommt, die Maschine fährt hoch, und Vera Int-Veen steht da: oben ohne, die Brust zwischen zwei Platten, das Handy läuft mit. Die 58-Jährige will ihren Fans zeigen, wie harmlos die Untersuchung ist, vor der so viele Frauen Angst haben.

Die frühere „Schwiegertochter gesucht“-Moderatorin und RTL-Legende hat auf Instagram ein Video von ihrer eigenen Mammografie veröffentlicht – der Röntgenuntersuchung der Brust zur Krebsvorsorge. Schritt für Schritt filmt sie, wie der Termin abläuft. Auch die Momente, die viele Frauen als unangenehm empfinden, lässt sie nicht weg.

Warum Vera Int-Veen vor der Kamera blank zieht

Ihre Botschaft ist ein Appell: „Besser Früherkennung oder gucken, dass nix ist, als wirklich monate- oder jahrelang diesen Krebsmarathon mitzumachen.“ Und weiter: „Deswegen bitte macht das!“

Vor allem will sie Ängste nehmen. „Es tut nicht weh, wirklich nicht, Leute“, sagt sie im Video. „Hört ihr den Piepston? Maschine fährt hoch, auch nicht schlimm.“ Und sie betont, wie schnell alles vorbei ist: „Das dauert, das ganze Prozedere, bis die Brust drin liegt, vielleicht 15 Sekunden. Das Foto noch einmal zwei, drei Sekunden. Ihr seid in drei Minuten durch und ich sag's euch: Das kann Leben retten.“

Eine Freundin, die es getroffen hat

Dass das Thema für Vera Int-Veen so persönlich ist, hat einen Grund. Ihre langjährige Freundin Andrea Plewig erkrankte im Sommer 2024 an Brustkrebs. „Also wir haben's ja bei Andrea gesehen, deswegen ist mir das so wichtig“, sagt die Moderatorin auf ihrem Instagram-Kanal.

In den Kommentaren entsteht daraufhin ein offener Austausch. Zahlreiche Nutzerinnen berichten, sie hätten bislang vor allem gehört, eine Mammografie sei sehr schmerzhaft. Genau diese Erzählungen hatten bei einigen Unsicherheit ausgelöst. Wo der Termin stattfand, verrät Vera Int-Veen nicht. Über mögliche Befunde ist nichts bekannt.

Was eine Mammografie ist – und wie sie abläuft

Bei der Mammografie wird die Brust zwischen zwei Platten gelegt und kurz zusammengedrückt, damit das Gewebe möglichst gleichmäßig durchstrahlt wird. Danach entsteht eine Röntgenaufnahme – in der Regel zwei Bilder pro Brust. Das Zusammendrücken ist der Teil, den viele Frauen als unangenehm beschreiben, es dauert aber nur Sekunden.

Der Sinn dahinter: Tumoren lassen sich auf dem Röntgenbild oft schon erkennen, wenn sie noch sehr klein sind – und viel zu klein, um sie zu tasten. Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto schonender kann behandelt werden und desto besser sind die Heilungschancen. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland.

Für gesetzlich Versicherte gibt es das Mammografie-Screening-Programm. Frauen im Anspruchsalter werden alle zwei Jahre per Post zu einem Termin in eine spezialisierte Screening-Einheit eingeladen – ohne Zuzahlung. Zusätzlich haben Frauen ab 30 Jahren jährlich Anspruch auf eine Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt – ebenfalls als Kassenleistung. (mg)

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