Daniela Katzenberger„Mein Alter bietet jetzt Angriffsfläche“

Daniela Katzenberger

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Daniela Katzenberger bei einer Probe für ihren allerersten Stand-Up-Auftritt im Nightwash-Club in Köln. 

Miau! Die Katze macht jetzt Comedy: Daniela Katzenberger über ihr Stand-up-Debüt.

Die Katze betritt neues Revier: Reality-Star Daniela Katzenberger will auf der Comedy-Bühne durchstarten. Dort, wo schon viele Stand-Up-Karrieren ihren Anfang nahmen: Im Kölner Nightwash-Club. Im EXPRESS-Gespräch verrät die TV-Mieze: Sie schwankt eine knappe Woche vorher zwischen Vorfreude und Lampenfieber.

„Kennst du das, wenn du mit einer Freundin sprichst, die vielleicht keinen guten Tag hatte – und du bringst sie zum Lachen? Und du merkst, dass dich das auch selbst glücklich macht?“ fragt Daniela Katzenberger. „Ich kriege ganz viele Nachrichten über Instagram, in denen Leute mir schreiben: ‚Mein Tag war so scheiße, aber wegen dir habe ich wenigstens einmal gelacht‘.“ Ein Gefühl, das sie hofft, auch als Stand-Up-Comedienne verbreiten zu können – am 29. August im Kölner Nightwash-Club. Die Show – Titel: „Katzen-Klappe“ – ist schon ausverkauft. Das Erlebnis können Fans aber spätestens in den neuen Folgen der Vox-Doku-Serie „Daniela Katzenberger“ (ab Herbst 2026) nachverfolgen.

Daniela Katzenberger: Bisschen Bammel vor der Bühne

Ursprünglich kam ihr die Idee auf der Leipziger Buchmesse im März. „Da hatte ich zum ersten Mal eine Lesung und gemerkt, wie sehr ich es geliebt habe, wenn die Leute lachen, wenn ich was erzähle“, sagt Katzenberger. „Ich mache seit fast 20 Jahren Fernsehen, aber ich kriege es ja sonst nie direkt mit, wenn die Leute über meine Jokes lachen.“ Das Gefühl dabei? „Geil – und dann habe ich aus Versehen gesagt, ich müsste mal Comedy machen.“ Fanden ihre Fans auch, und deshalb zieht die 39-Jährige jetzt durch. „Es wird um mein Leben gehen, die letzten 20 Jahre. Ein Riesenthema werden Hater sein. Mein Alter bietet jetzt Angriffsfläche: Das fing schon mit 30 an, aber mit fast 40 – das wird ja nicht besser!“

Etwas Bammel habe sie jetzt schon. „Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, wenn die Leute ihre Handys rausholen und anfangen bei Tinder zu swipen… oder einfach in der Gegend rumschauen“, sagt Katzenberger. „Meine größte Angst ist, dass die Leute enttäuscht sind. Das kenne ich aus meinem privaten Umfeld: Wenn Leute mich kennenlernen, zum Beispiel über eine Freundin, haben sie eine gewisse Vorstellung – dass ich sonntagsfrüh ungeschminkt beim Kaffee schon ’ne Show abziehe“, sagt sie. „Aber ja: Manchmal halte ich auch gern die Klappe!“

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Aber auch nur manchmal, denn Katzenberger spekuliert bereits, dass aus ihrem 30-Minuten-Auftritt „auch eine Mitternachtsshow“ werden könnte. Gegen das Lampenfieber helfe ihr gerade vor allem der Gedanke: „Die Leute sind wegen mir da! Die haben eine Karte gekauft, Geld ausgegeben, für mich – das macht wiederum auch Druck.“ Ob es eine einmalige Angelegenheit wird oder ein neuer Karrierezweig – das will sich die Katze noch offenhalten. Pläne für danach hat sie jedenfalls auch schon: „Ich will eine Wachsfigur bei Madame Tussauds – das schaffen viele, warum nicht auch ich?“ 

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