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Celeste (†14) getötet und zerstückeltFamilie fordert Todesstrafe für US-Sänger

Musiker D4vd (David Anthony Burke) bei einem Auftritt.

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Dem Musiker D4vd (David Anthony Burke) wird vorgeworfen, die 14-jährige Celeste Rivas Hernandez sexuell missbraucht, ermordet und ihre Leiche zerstückelt sowie im Kofferraum seines Wagens versteckt zu haben. (Archivbild)

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Der bekannte US-Musiker D4vd soll eine 14-Jährige missbraucht, getötet und zerstückelt haben. Die Familie des Opfers fordert nun die Todesstrafe.

Im Prozess gegen den US-Musiker D4vd stellen die Eltern der ermordeten Celeste Rivas Hernandez eine dramatische Forderung. Sollte der Künstler für die Tötung ihrer Tochter verurteilt werden, verlangen sie die Todesstrafe. Am Montag hätte das junge Mädchen seinen 16. Geburtstag gefeiert.

Die Familie hat sich mit einem emotionalen Statement an Nathan Hochman, den Bezirksstaatsanwalt von Los Angeles County, gewandt. Ihre eindringliche Bitte: Die Anklage soll bei einem Schuldspruch nicht lebenslänglich fordern, sondern auf die Höchststrafe pochen.

Grausame Vorwürfe: Leiche im Kofferraum entdeckt

Gegenüber der „California Post“ äußerte die Familie, die Höchststrafe sei die gerechte Konsequenz für eine Person, die gewissenlos agierte und unendliches Leid verursachte. Ihnen sei aber bewusst, dass die finale Entscheidung nicht bei ihnen, sondern bei der Justiz des Staates liegt.

Der 21-jährige Musiker, bürgerlich David Burke, plädierte bei der letzten Anhörung auf nicht schuldig. Die Anklagebehörde wirft ihm jedoch schreckliche Taten vor: Er soll Celeste Rivas Hernandez, die damals 14 war, sexuell missbraucht, umgebracht und anschließend zerteilt haben. Teile ihrer sterblichen Überreste wurden Berichten zufolge später im vorderen Kofferraum seines Autos gefunden.

Pk zur Mordanklage gegen Tiktok-Musiker D4vd.

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Pressekonferenz zur Mordanklage gegen Tiktok-Musiker D4vd. (Archivbild)

Anwalts-Wechsel verzögert Entscheidung über Todesstrafe

Ob die Anklage tatsächlich die Todesstrafe beantragen wird, ist derzeit unklar und die Entscheidung zieht sich hin. Der Grund: Burke hat erst vergangene Woche sein bisheriges Anwaltsteam entlassen und sich stattdessen für einen Pflichtverteidiger entschieden. Staatsanwalt Hochman erklärte, er warte nun auf eine Stellungnahme der neuen Verteidigung, in der mildernde Umstände dargelegt werden sollen.

Neue Härte in Los Angeles trotz Hinrichtungs-Stopp

In Kalifornien wurde seit 2006 keine Exekution mehr vollstreckt, seit 2019 gilt zudem ein offizielles Moratorium von Gouverneur Gavin Newsom. Bezirksstaatsanwalt Hochman machte jedoch deutlich, dass er die Todesstrafe in besonders schwerwiegenden Ausnahmefällen wieder grundsätzlich in Betracht zieht.

Eine frühere Anweisung, pauschal darauf zu verzichten, habe er aufgehoben. Stattdessen gibt es nun eine neue Richtlinie: Bei Mordfällen mit besonderen Erschwerungsgründen kann die Höchststrafe nach einer eingehenden Prüfung wieder gefordert werden. (red)

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