Comeback mit MaskeAuftritt von Haftbefehl wirft Fragen auf

Bereits zur Premiere der Netflix-Doku „Babo - Die Haftbefehl Story“ erschien Haftbefehl maskiert. (Bild: 2025 Getty Images/Gerald Matzka)

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Bereits zur Premiere der Netflix-Doku „Babo - Die Haftbefehl Story“ erschien Haftbefehl maskiert. (Bild: 2025 Getty Images/Gerald Matzka)

Erstmals seit seiner angekündigten Pause stand Haftbefehl wieder auf der Bühne. Viel zu sehen bekamen seine Fans bei dem Auftritt in Frankfurt jedoch nicht: Der Rapper versteckte sein Gesicht hinter einer Maske.

Es war sein erster Auftritt seit November 2025: Mit einem Konzert in der Frankfurter Festhalle hat sich Haftbefehl zurückgemeldet. Für besonderes Aufsehen sorgte dabei sein Look: Der Rapper stand mit einer Maske auf der Bühne, die seine Nase sowie seinen Mund bedeckte. Außerdem holte er sich mit Olexesh, Veysel, Kardo und Milonair Unterstützung von vier befreundeten Rappern. Alleine stand der 40-Jährige bei keinem der gespielten Songs auf der Bühne. Mit nur einer Stunde Spielzeit fiel der Auftritt auch bemerkenswert kurz aus.

Die Fans reagierten gespalten auf die Performance des deutschen Hip-Hop-Stars. Durch die Gastrapper und das halb bedeckte Gesicht sei kaum auszumachen gewesen sein, welche Parts seiner Songs von Haftbefehl selbst übernommen wurden. Unter einem Post auf Instagram, in dem sich der Musiker bei seinen Fans für das Konzert bedankt, äußert ein Fan dementsprechend den Verdacht, es sei nur Playback performt worden.

„Das ist bei einem Künstler seiner Größe und den Ticketpreisen viel zu wenig“, resümiert er. Andere Fans nehmen Haftbefehl in Schutz. „Er war da, er hat sich da hingestellt, obwohl es ihm offensichtlich nicht gut zu gehen scheint. Er hat's für Frankfurt getan“, bekundet eine Anhängerin ihre Meinung.

Zuletzt hatte Haftbefehl Auftritte abgesagt

Noch im Juni hatte Haftbefehl mehrere Auftritte aus gesündheitlichen Gründen abgesagt und eine Pause vom Leben in der Öffentlichkeit genommen. Das führte er auch auf den Hype um die 2025 erschienene Netflix-Doku „Babo - Die Haftbefehl Story“ zurück, in der er offen über seine Drogensucht gesprochen hatte. Der Rummel um die Doku habe ihn zusätzlich belastet.

Auch mit Maske war der Rapper, der mit bürgerlichen Namen Aykut Anhan heißt, bereits in der Öffentlichkeit zu sehen. Er begründete das mit der Beeinträchtigung seiner Nase durch seinen Kokainkonsum. Diese sei deswegen auch bereits operiert worden. Für den Oktober sind weitere Auftritte in Düsseldorf (am 15. Oktober in der Mitsubishi Electric Halle) und Berlin (am 18. Oktober in der Max-Schmeling-Halle) geplant. (tsch)